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Collaboration, Wissensmanagement, Enterprise 2.0: Mein persönlicher Analyserahmen … zur Diskussion

7. Mai 2012

In den letzten Wochen habe ich intensiv über die Begriffe Collaboration, Wissensmanagement und Enterprise 2.0 nachgedacht. Nicht zum Selbstzweck oder akademischem Interesse. Sondern aus der Perspektive eines Sharepoint-Consultant, der die Qualität seiner Arbeit weiterentwickeln will.

Auslöser war die Beobachtung, dass wir innerhalb unserer Community (nicht nur Sharepoint-bezogen) oft und gern diese Begriffe verwenden, aber selten klare Definitionen zu finden sind, was damit gemeint ist. Da nehme ich mich nicht aus. Auch auf dem #ShareCamp München am 21./22.4.2012 in München war das ganz aktuell in einer Session mit Michael Greth ein Thema.

Vor allem im Hinblick auf die sehr oberflächliche Verwendung der Begriffe „Collaboration“, „Wissen“ oder auch „Information“ formulierte ich folgende These: SharePoint hat mittlerweile einen hohen Reifegrad erreicht, was Social Media anbetrifft, entweder ootb, oder über Erweiterungen. Das ist gut. Und am kompetenten Umgang der Community mit der Technik gibt es keinen Zweifel.

Der Mangel betrifft den konzeptionellen Rahmen für die Umsetzung unseres Know-Hows. Ich meine, dass wir ohne ein vertieftes Verständnis von „Collaboration“ (mit Sharepoint), „Wissensmanagement“ (mit Sharepoint) und „Enterprise 2.0“ nicht in der Lage sind Use Cases  auf der Höhe der Zeit zu denken. Um meinen Beitrag zu leisten – aber auch für mich ;-) – skizziere ich hier im Artikel und mithilfe der weiterführenden Links meinen persönlichen Analyserahmen:

Collaboration / Wissensmanagement / Enterprise 2.0 / Prozessmodell

Hinter dieser Graphik steckt folgende Logik:

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Was ist “Collaboration”? Teil 3: Modell für “Social Learning mit Sharepoint”

2. Mai 2012

Gegenstand des Artikels

Dieser Artikel ist eine Fortführung meiner Überlegungen, was eigentlich den Begriff “Collaboration” ausmacht, siehe Teil 1, das Zwischenspiel zu Komplexität und Emergenz, sowie Teil 2. Dabei entwickelte sich der Wunsch diese Überlegungen zu Collaboration, verstanden als soziales ergebnisorientiertes Lernen, in ein Prozessmodell zu packen. Auch, um einen Rahmen zu skizzieren, wie eine Collaboration-Lösung für Kunden mit Sharepoint aussehen könnte, wenn man das oben definierte Verständnis voraussetzt.

Das Modell fügt die eher abstrakten Überlegungen der vorangegangen drei Artikel wieder zu einem konkreten Ansatz zusammen: den Einsatz von SharePoint(-Features) anhand eines Prozessmodells zu planen.

Dafür habe ich das 5i-Modell um die Dimensionen von Lerntypen, Lernebenen und den externen Aspekt erweitert: Um systematisch erfassbar zu machen, wann welche Art von Lerntyp im Arbeitsprozess sinnvoll ist, und auf welcher organisatorischer Ebene. Und welches Sharepoint-Feature wann Sinn macht innerhalb eines Use Cases.

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Grundüberlegungen des neuen Modells

Dem Modell für “Social Learning mit Sharepoint” liegen drei Grundüberlegungen zugrunde:

  • 1) Collaboration ist viel eher soziales ergebnisorientiertes Lernen (innerhalb komplexer Systeme) als nur Zusammenarbeit, aber eben mit Web 2.0-Tools
  • 2) Dieses Lernen lässt sich gut über eine Matrix aufschlüsseln, auf mehreren Ebenen. Nach Individuum > Gruppe > Organisation, sowie den Grad der Selbstbestimmung und Absicht

Diese Lernformen lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • FSL ist ungefähr das was wir auch als Frontalunterricht bezeichnen. Kurse, Klassen, auch Workshops. Fremdbestimmt.
  • PDL bezeichnet zielgerichtetes und selbstbestimmtes Lernen
  • ASL ist spontanes, ungeplantes Lernen, sozusagen “nebenbei”. Man wusste nicht dass ein Thema für einen interessant war, aber jetzt weiß man es. Kann natürlich in PDL übergehen. Im angelsächsischen Sprachraum wird das als “Serendipity” bezeichnet
  • GDL ist Collaboration pur: PDL, aber als Gruppe. Sozial.
  • IOL bezeichnet dieses soziale Lernen auf Organisationsebene.

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Was ist Enterprise 2.0? Teil 2: Mein persönliches Begriffsverständnis

24. April 2012

Im Rahmen meiner Überlegungen, wie denn Collaboration, Wissensmanagement und Enterprise 2.0 zusammenhängen, schreibe ich gerade eine Reihe von Artikeln, um meine Recherchen und Zusammenfassungen zu teilen – und gern auch zu diskutieren ;-) Dafür schreibt man ja als Blogger.

Intranet / Social Intranet / Entrprise 2.0 / Social Business

Als Basis für diesen Artikel zu Enterprise 2.0 habe ich hier meine Rechercheergebnisse aufgedröselt und diskutiert [Link]. Daher ist jetzt, Teil 2, Platz für mein persönliches Begriffsverständnis – durchaus als konzeptioneller Rahmen für weitere Blogartikeln gedacht, um das hier einmal richtig zu denken, als immer wieder halbherzig …

Im ersten Teil dröselte ich meine gesammelten Rechercheergebnisse auf, und unterschied für mich, auf der Suche nach „Enterprise 2.0“, die Begriffe Intranet > Social Intranet > Enterprise 2.0 > Social Business.

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Meine persönliche Begriffsdefinition, und mein persönlicher Konzeptioneller Rahmen, um mir das Thema weiter zu erschließen, würde ich als Schnittmenge der im ersten Teil skizzierten Rechercheergebnisse bezeichnen.

Die aus meiner Sicht beste Graphik zum Thema ist die aus dem Artikel von www.beyond-collaboration.de, weil sie das TOM-Modell als Grundlage hat, das SLATES-Konzept von McAffee integriert, und obendrein für den Aspekt der Kultur Platz findet – alles Elemente, die in verschiedenen Kombinationen in den unterschiedlichen Definitionen Erwähnung finden.

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