Verfasst von Ludwig am Juni 21, 2008
Bloggen macht, auf gut Deutsch, sauviel Spaß, jedenfalls wenn man Themen hat, die man verfolgt und die man teilen möchte. Gern mit Freunden, Bekannten, aber auch unbekannten Menschen. Allerdings gehört auch ein bisschen Zeit dazu, eher ein bisschen mehr ;-).
Zeit, die ich die letzten zwei Wochen überhaupt nicht hatte, da ich mittlerweile nach München umgezogen bin - ein neuer guter Job hat mich gelockt, der eine besondere Chance ist: Veränderungskommunikation. Seit Mittwoch Abend bin ich kein Berliner mehr, sondern Bayer. Vom Migrantenkiez Wedding in ein Dorf außerhalb Münchens im schönen Oberbayern (so ich gelesen habe). Krasser kann ein Kontrast kaum sein, aber es ist schön hier, ehrlich.
Da der eigentliche Umzug jetzt vorbei ist und am Montag der erste reguläre Arbeitstag sein wird werde ich mit Sicherheit bald wieder neue Artikel schreiben. Sobald sich Routine einstellt wird wieder Zeit zum Lesen meiner RSS-Feeds und zum Schreiben sein.
Ich freu mich schon drauf… Vor allem bin ich schon neugierig, wie sich der Inhalt durch die neue Arbeit und die Eindrücke der Veränderungskommunikation verändern wird. Eine Veränderung ist schon sichtbar: Der auf der linken Seite untergebrachte RSS-Feed meines Zweitblogs, dem “Wikilabor“, habe ich wieder herausgenommen. Da ich diesen Blog im Moment nicht weiterführen kann macht der Feed hier keinen Sinn. Außerdem ist der Blog Teil einer Geschäftsidee, die ich vorhatte umzusetzen, falls ich mich weiterhin umsonst bewerben würde, was zu meinem Vergnügen nicht eingetreten ist. Obwohl ich vorhabe an diesem Thema dranzubleiben wird dazu absehbar keine Gelegenheit sein.
Die ersten Wochen ab April hatte ich offensichtlich viel Zeit fürs Bloggen und konnte thematisch experimentieren wie ich wollte. Die hab ich ab jetzt sicher nicht mehr, aber das stört mich nicht - es muss ja nicht jeden Tag ein Artikel sein, oder?
Es zählt dass man was zu sagen hat, sonst nichts. Dass ich überhaupt wieder über das Nicht-Schreiben schreibe ist ein Zeichen dass ich gerade hier ankomme. Ich freu mich auf alle kommenden Möglichkeiten hier…
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Verfasst von Ludwig am Mai 28, 2008
Heute ist ein schöner Tag für mich !! Seit zwei Tagen weiß ich es per Telefon, aber ein fertiger Arbeitsvertrag ist etwas anderes. Jetzt fühlt es sich “offiziell” an und die Vorbereitung kann beginnen.
Gerade eben kam mein Arbeitsvertrag an für ein Traineeship im Bereich Change Communication - Härtefälle wie Sanierungen, Fusionen, Umstrukturierung etc. Für mich als Ex-Krankenpfleger und Politologe mit Schwerpunkt Kommunikation eine hochinteressante Sache. Mich reizt die hohe psychologische Herausforderung den richtigen Ton zu treffen für Situationen, in denen die Betroffenen wahlweise größere Ängste wegen der anstehenden Veränderung haben und/oder ihnen viel Anpassungsleistung abverlangt wird.
Ich habe eine Weile nach einem für mich passenden Job im Anschluss nach dem Studium gesucht, etwas bei dem meine Biographie (2. Bildungsweg) ein Vorteil für mich sein könnte. Etwas was mich wirklich interessiert, nicht nur Geld bringt. Von allen Ausschreibungen war die dieser Firma für mich am attraktivsten, sodass es mich wirklich freut dass es geklappt hat.
Für den Blog bedeutet das natürlich Veränderungen. “Streifzüge” ist ein Experiment, das mir viel Freude gemacht hat, obwohl ich es erst seit knapp zwei Monaten betreibe und mich jetzt einigermaßen eingebloggt habe. Die nächsten Wochen werde ich meinen Umzug von Berlin nach München organisieren und mich dort angekommen ab Ende Juni erstmal einrichten. Da wird die nächsten Wochen nicht mehr soviel Zeit für den Blog zur Verfügung stehen wie bislang, das gilt natürlich auch für den Zweitblog “Wikilabor“.
Auch inhaltlich wird sich dieser Blog voraussichtlich verändern. Meinem Steckenpferd Wissensmanagement werde sicher treu bleiben (können), kooperative Technologien auch. Darüber hinaus werde ich vermutlich hauptsächlich meine Erfahrungen im Spannungsfeld von Change Management sowie interner und externer Kommunikation reflektieren. Ein Beispiel dafür wäre mein Artikel zu Veränderungskommunikation und Komplexität. Es wird mehr um Psychologie gehen, und selbstverständlich durch die Arbeit sowieso thematisch fokussierter zugehen.
Alles fließt! Und jetzt wird es erstmal wieder richtig spannend.
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Verfasst von Ludwig am Mai 18, 2008
Meine ersten Gehversuche als Blogger sind zwar auch erst kurze sechs Wochen alt. Aber das reicht schon um “Blut geleckt” zu haben. Der “Streifzüge”-Blog macht mir ziemlich viel Spaß. Die Lust darauf nimmt weiterhin zu, die Ideen wofür ich ihn verwenden kann erst recht.
Gleichzeitig reicht die Zeit auch zu sehen, über was ich im Sinne der “redaktionellen” Auswahl schreiben kann und was nicht. Z.B. nicht über technische Aspekte von Wikis (und Blogs), geschweige denn von Experimenten damit. Dabei arbeite ich mich gerade in dieses Thema ein. Seit einem Telefongespräch mit einem Informatiker (danke Phillip) weiß ich genug um jetzt konkret Software auszuprobieren und mein eigenes Wiki ins Leben zu rufen. Das PR-/Web 2.0-Wiki war und ist ein interessanter Test, aber jetzt möchte ich mehr.
Ich habe die Idee, diesen Auswahl-und Testprozess, meine Entwicklung, in einem zweiten Blog, dem WikiLabor zu dokumentieren (danke Lene für den Namen). In meinem Startartikel habe ich skizziert um was es inhaltlich gehen wird, eine ausführliche Begründung findet sich hier. Außerdem sind die gutgelaunten Experimente auch mit einer Projektidee verknüpft, die mittelfristig konkret werden könnte.
Die neuesten Beiträge im WikiLabor werden übrigens auf dem Blog selbst unterhalb der “Neuesten Artikel” auf der linken Seite angezeigt, inkl. der ersten Zeilen des Textes.
Bloggen ist schön!
UPDATE: Mittlerweile habe ich die Grundausstattung des zweiten Blogs vervollständigt, indem ich kurz und knackig zusammengefasst habe, welcher Lernprozess hinter “WikiLabor” steckt: Teil eins, zwei, drei (ein Experiment) und Fazit.
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