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	<description>... zu Enterprise 2.0, Collaboration, Wissensmanagement und was mich (beruflich) noch bewegt</description>
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		<item>
		<title>Sharepoint Wiki-Extensions: Kwiz Com Wiki Plus &#8211; Pro Argumente</title>
		<link>http://mlhoefer.wordpress.com/2012/01/25/sharepoint-wiki-extensions-kwiz-com-wiki-plus-pro-argumente/</link>
		<comments>http://mlhoefer.wordpress.com/2012/01/25/sharepoint-wiki-extensions-kwiz-com-wiki-plus-pro-argumente/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 15:58:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Ludwig Höfer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sharepoint]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>
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		<description><![CDATA[Für Sharepoint 2010 gibt es eine Menge Erweiterungen, so auch zu den Wiki-Funktionalitäten. Im Rahmen einer Recherche, was das Sharepoint-Wiki out of the box kann, und was die verfügbaren Wiki-Extensions darüber hinaus bieten, bloggte ich zum einen diese Übersicht der Wiki-Extensions, und hier meine skizzenhaften Spekulationen zu den Anwendungsszenarien. Eine der erwähnten Wiki-Extensions für Sharepoint [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mlhoefer.wordpress.com&amp;blog=3322097&amp;post=2207&amp;subd=mlhoefer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2012/01/kwiz-com-wiki-logo.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2208" title="kwiz com wiki logo" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2012/01/kwiz-com-wiki-logo.png?w=600" alt="Kwiz Com Wiki Plus Logo"   /></a>Für Sharepoint 2010 gibt es eine Menge Erweiterungen, so auch zu den Wiki-Funktionalitäten. Im Rahmen einer Recherche, was das Sharepoint-Wiki out of the box kann, und was die verfügbaren Wiki-Extensions darüber hinaus bieten, bloggte ich zum einen <a title="Sharepoint 2010: Übersicht Wiki-Extensions" href="http://mlhoefer.wordpress.com/2011/06/17/ubersicht-wiki-losungen-fur-sharepoint-2010/">diese Übersicht der Wiki-Extensions</a>, und hier meine skizzenhaften <a title="Sharepoint 2010 Wiki-Extensions: Anwendungsszenarien" href="http://mlhoefer.wordpress.com/2011/06/17/sharepoint-2010-wiki-extensions-anwendungsszenarien/">Spekulationen zu den Anwendungsszenarien</a>. Eine der erwähnten Wiki-Extensions für Sharepoint 2010 war das <a href="http://www.kwizcom.com/sharepoint-add-ons/sharepoint-wiki-plus/overview/">Kwiz Com Wiki Plus</a>. Im Folgenden möchte ich eine kurze &#8211; <strong>positive</strong> &#8211; Einschätzung  zur Verfügung stellen (hier die Contra-Argumente), mit ein paar Beispielen, aber ohne Vollständigkeit. Unsere firmeninterne Version ist 38 Seiten lang <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align:center;">***</p>
<p><strong>Getestete Version:</strong><strong> </strong>Version 12.1.50 &gt; aktuell ab 22.9.2011</p>
<p><strong>Funktionsübersicht:</strong> Habe ich schon<a href="http://mlhoefer.wordpress.com/2011/06/17/sharepoint-2010-wiki-extensions-anwendungsszenarien/"> in diesem Artikel</a> tabellarisch erledigt <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Meine grundsätzliche Einschätzung:</strong></span> Zum Kwiz Com Wiki Plus habe ich eine zwiespältige Einschätzung. Deshalb gibt es auch einen Artikel &#8222;Pro&#8220;, und einen zu &#8222;Contra&#8220;-Argumenten. Aber im großen und Ganzen gefällt es mir. Es würde nur nicht zu jedem passen.</p>
<p style="text-align:center;">***</p>
<p><strong>Funktionsumfang: </strong>Das Kwiz Com Wiki Plus ist ein mehr als vollständiges Wiki &#8211; das es vom Umfang her auch locker mit Confluence oder FosWiki aufnehmen kann. Es gibt kaum etwas was es nicht kann &#8211; das Ding hat sogar einen Image Map Editor!!. Es erweitert das OOTB-Wiki von Sharepoint an fast jeder Ecke. Das gilt umso mehr, wenn man noch die anderen Bestandteile des &#8222;Kwiz Com Web 2.0 Bundle&#8220; betrachtet, wie z.B. &#8222;Rating&#8220; oder das &#8222;Discussion Board&#8220; &#8230;</p>
<p><strong>Reifegrad</strong>: Der Reifegrad des Kwiz Com Wikis war eine angenehme Überraschung. So ziemlich alles lief zuverlässig, Bugs konnte ich nur wenige entdecken. Das ist insofern bemerkenswert, als dass ein ehemaliger Kollege bei einem Test 2010 noch eine ganze Menge davon entdeckte, vor allem bei Formatierungen und im Umgang mit Bildern.</p>
<p style="text-align:center;">***</p>
<p style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;"><strong>Editor</strong></span>: Grundlage ist der „Telerik RAD Editor“. Sehr schön daran ist, dass man über eine XML-Datei das Menü anpassen kann. Sprich, dass Elemente herausgenommen werden, und die Nutzer ausschließlich das angeboten bekommen, was sie nutzen sollen und dürfen (Stichwort: Governance / Usability):</p>
<p style="text-align:left;"><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2012/01/kwiz-com-wiki-plus-editor-1.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2223" title="Kwiz Com Wiki Plus Editor 1" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2012/01/kwiz-com-wiki-plus-editor-1.png?w=600&#038;h=181" alt="" width="600" height="181" /></a></p>
<p style="text-align:left;">Am Ende des Inhaltsbereichs finden sich dann noch weitere Eingabemöglichkeiten: Tags, Summary, Minor Change und <strong>Life Cycle-Einstellungen:</strong></p>
<p style="text-align:left;"><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2012/01/kwiz-com-wiki-plus-editor-2.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2224" title="Kwiz Com Wiki Plus Editor 2" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2012/01/kwiz-com-wiki-plus-editor-2.png?w=600&#038;h=285" alt="" width="600" height="285" /></a></p>
<p style="text-align:left;">Der Editor verfügt auch über einen HTML-Modus. Dazu muss man in Editor einfach nur von „Design“ zu „HTML“ wechseln: Voila.</p>
<p style="text-align:left;">Der Editor bietet noch eine weitere, vertiefende Möglichkeit mit Code zu arbeiten: Den Programm-code-Editor „Format Code Block“ (HTML, XML, ASPX, Javascript, CSS, C#, CPP, VB, Php, SQL, Delphi, Phyton)</p>
<p style="text-align:center;">***</p>
<p style="text-align:left;"><strong>Life Cycle Management</strong>: Ein schönes Feature, Timer Job-getrieben, in den Settings einzustellen. Im Gegensatz zu SP ootb nicht nur für die Library, sondern für einzelne Seiten: Ja/Nein, ob Life Cycle Management erlaubt sein soll / Zeitraum für Versand der Benachrichtigung bis zum Löschen / Betreff, Textkörper, Platzhalter</p>
<p style="text-align:center;">***</p>
<p style="text-align:left;"><strong>Umgang mit Bildern I</strong>: Der Umgang mit Bildern hat mich sehr überrascht, war der Teil doch 2010 noch das &#8222;Sorgenkind&#8220; &#8211; flüssig, frei von Bugs, umfangreich. Der Upload von Dateien ist mittlerweile grundsätzlich gut gemacht, auch die weitere Bearbeitung, wie z.B. von Dokumenten.</p>
<p style="text-align:left;">Um Bilder einfügen zu können, müssen sie erst in die Wiki Plus Image Library hochgeladen werden. Der Upload funktionierte im Test tadellos, mit vier Bildern. Die Möglichkeiten sind sehr vielseitig und funktionieren gut:</p>
<p style="text-align:left;"><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2012/01/kwiz-com-wiki-plus-image-editor-1.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2231" title="Kwiz Com Wiki Plus Image Editor 1" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2012/01/kwiz-com-wiki-plus-image-editor-1.png?w=600&#038;h=434" alt="" width="600" height="434" /></a></p>
<p style="text-align:left;"><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2012/01/kwiz-com-wiki-plus-image-editor-3.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2232" title="Kwiz Com Wiki Plus Image Editor 3" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2012/01/kwiz-com-wiki-plus-image-editor-3.png?w=600&#038;h=364" alt="" width="600" height="364" /></a></p>
<p style="text-align:left;"><strong>Umgang mit Bildern II, Image Map Editor</strong>: Der Image Map Editor ist ein mächtiges Instrument. Man kann damit Hyperlinks in eine Graphik einbauen &#8211; eine Prozesslandkarte würde sich anbieten. Oder ein Organigramm für ein Qualitätsmanagement-Wiki &#8230;</p>
<p style="text-align:left;">Der Image Map Editor kann nur Rechtecke, keine Polygone.</p>
<p style="text-align:left;"><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2012/01/kwiz-com-wiki-image-map-editor.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2233" title="Kwiz Com Wiki Image Map Editor" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2012/01/kwiz-com-wiki-image-map-editor.png?w=600&#038;h=335" alt="Kwiz Com Wiki Image Map Editor" width="600" height="335" /></a></p>
<p style="text-align:center;">***</p>
<p style="text-align:left;">&#8230; Wie schon gesagt, das ist eine kleine Auswahl der Ergebnisse. Für einen Eindruck reicht es, mich überzeugt es, aber um ein Gefühl für die Usability zu bekommen muss man es sowieso selbst testen. Oder uns fragen.</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://mlhoefer.wordpress.com/category/sharepoint/'>Sharepoint</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/category/wiki/'>Wiki</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/category/wissensmanagement/'>Wissensmanagement</a> Tagged: <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/kwiz-com/'>Kwiz Com</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/kwiz-com-wiki/'>Kwiz Com Wiki</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/qualitatsmanagement/'>Qualitätsmanagement</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/mlhoefer.wordpress.com/2207/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/mlhoefer.wordpress.com/2207/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/mlhoefer.wordpress.com/2207/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/mlhoefer.wordpress.com/2207/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/mlhoefer.wordpress.com/2207/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/mlhoefer.wordpress.com/2207/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/mlhoefer.wordpress.com/2207/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/mlhoefer.wordpress.com/2207/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/mlhoefer.wordpress.com/2207/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/mlhoefer.wordpress.com/2207/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/mlhoefer.wordpress.com/2207/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/mlhoefer.wordpress.com/2207/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/mlhoefer.wordpress.com/2207/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/mlhoefer.wordpress.com/2207/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mlhoefer.wordpress.com&amp;blog=3322097&amp;post=2207&amp;subd=mlhoefer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Kwiz Com Wiki Image Map Editor</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Der Weg zur Vertrauenskultur: Bis zum &#8222;Enterprise 2.0&#8243; dauert es noch etwas</title>
		<link>http://mlhoefer.wordpress.com/2012/01/22/der-weg-zur-vertrauenskultur-bis-zum-enterprise-2-0-dauert-es-noch-etwas/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 14:50:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Ludwig Höfer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Misstrauenskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauenskultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Alexander Stocker fand ich vor kurzem einen (Gast-)Artikel, an den ich nach einem Kundenworkshop letzthin wieder denken musste, als es sinngemäß um folgende Frage ging: &#8222;Welche Vorteile haben Mitarbeiter von Enterprise 2.0?&#8220;:  Diese Überlegungen teile ich in zwei Artikel auf, sonst würde es für das Format Blog zu lang. Stocker bezieht sich auf die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mlhoefer.wordpress.com&amp;blog=3322097&amp;post=2239&amp;subd=mlhoefer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2256" class="wp-caption alignleft" style="width: 229px"><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2012/01/mp900386795.jpg"><img class=" wp-image-2256   " title="Vertrauenskultur" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2012/01/mp900386795.jpg?w=219&#038;h=146" alt="Vertrauenskultur" width="219" height="146" /></a><p class="wp-caption-text">(C) Microsoft</p></div>
<p>Von Alexander Stocker fand ich vor kurzem einen <a href="http://pr-blogger.de/2012/01/03/enterprise-2-0-viele-reden-davon-%E2%80%93-wenige-tun-es-auch/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+typepad%2FlkIz+%28PR+Blogger%29&amp;utm_content=Google+Reader">(Gast-)Artikel</a>, an den ich nach einem Kundenworkshop letzthin wieder denken musste, als es sinngemäß um folgende Frage ging: &#8222;<strong>Welche Vorteile haben Mitarbeiter von Enterprise 2.0</strong>?&#8220;:  Diese Überlegungen teile ich in zwei Artikel auf, sonst würde es für das Format Blog zu lang.</p>
<p>Stocker bezieht sich auf die vorgebliche Marktdurchdringung von Wikis, Weblogs und sozialen Netzwerken im Kontext von Unternehmen (Enterprise 2.0):&#8220;<a title="Enterprise 2.0: Viele reden davon – wenige tun es auch." href="http://pr-blogger.de/2012/01/03/enterprise-2-0-viele-reden-davon-%e2%80%93-wenige-tun-es-auch/" rel="bookmark">Enterprise 2.0: Viele reden davon – wenige tun es auch&#8220;</a>&#8230; Basierend auf einer <a href="http://pr-blogger.de/2012/01/03/enterprise-2-0-viele-reden-davon-%E2%80%93-wenige-tun-es-auch/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+typepad%2FlkIz+%28PR+Blogger%29&amp;utm_content=Google+Reader">Studie von McKinsey</a> berichtet das <a href="http://www.cio.de/strategien/methoden/2296785/">CIO-Magazin</a> von mittlerweile hohen Verbreitungsraten von Web 2.0-Werkzeugen in Unternehmen&#8220;. Stocker macht deutlich dass die vorgestellten Zahlen zum einen nicht repräsentativ seien, zum anderen &#8211; man muss es immer wieder sagen &#8211; das Vorhandensein der Technik nicht kausal deren (kompetente) Verwendung bedeutet.</p>
<p>&#8222;Haben&#8220; ist nicht &#8222;Anwenden&#8220;. Stocker verwendet eine Art von <strong>dreistufigem Reifegradmodell</strong>:</p>
<blockquote>
<ol>
<li>Erste Experimentieren mit Social Media im Unternehmen [...]</li>
<li>Systematische Einführung und operativer Einsatz von Social Media im Unternehmen [...]</li>
<li>Strategischer und langfristiger erfolgreicher Einsatz von Social Media im Unternehmen [...]</li>
</ol>
</blockquote>
<p>Gut finde ich an diesem Modell, dass es ergebnisorientierten strukturierten Einsatz der Werkzeuge beinhaltet, und das Vorhandensein einer Strategie (das Wissen Wofür?, und wie das Ziel erreicht werden könnte).</p>
<p style="text-align:center;">***</p>
<div id="attachment_2250" class="wp-caption alignleft" style="width: 140px"><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2012/01/130px-mto.jpg"><img class="size-full wp-image-2250  " title="130px-MTO Mensch Technik Organisation" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2012/01/130px-mto.jpg?w=600" alt="Mensch Technik Organisation"   /></a><p class="wp-caption-text">(C) Wikipedia, &quot;MTO-Modell&quot;</p></div>
<p>Wenn ich im nächsten Schritt an das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/MTO-Analyse">MTO-Modell</a> denke (Gesamtsystem aus Mensch, Technik, Organisation), dann sehe ich in diesem Reifegradmodell die Ebene der &#8222;Organisation&#8220; unter der Prämisse dass die &#8222;Technik&#8220; vorhanden ist.  Was sie tatsächlich mittlerweile oft ist. <strong>Hier sehe ich auch viele Unternehmen.</strong> Was fehlt ist aber der Aspekt &#8222;Mensch&#8220;, den ich synonym zu &#8222;Kultur&#8220; verstehe und verwende.</p>
<p>Ich für mich meine, dass &#8222;Kultur&#8220; von diesen drei Aspekten der letzte und anspruchsvollste ist.</p>
<ol>
<li>Die <strong>Technik</strong> ist relativ leicht besorgt und in den Griff zu bekommen.</li>
<li>Die Entwicklung einer prozessual-orientierten Strategie zu Einführung und Nutzung in die <strong>Organisation</strong> ist anspruchsvoller, aber auch noch relativ leicht. Denn der Anspruch ist eher handwerklicher Natur, aber sicher weniger auf mentaler Ebene.</li>
<li>Deshalb halte ich den <strong>kulturellen Aspekt</strong> für den anspruchsvollsten. <strong>Diese Ebene ist reflexiv</strong>, und verlangt vom Management die Auseinandersetzung mit der eigenen mentalen Grundeinstellung. Mit dem Weltbild, eigenen Erfahrungen, Wünsche und auch Ängsten.</li>
</ol>
<p style="text-align:center;">***</p>
<p style="text-align:left;">Das bringt im nächsten Schritt die Frage mit sich, was denn mit &#8222;Kultur&#8220; in dem Zusammenhang überhaupt gemeint ist? <strong>Welchen Unterschied der Umgang mit</strong><strong> Menschen macht</strong><strong>, in Bezug auf die erfolgreiche und nutzenstiftende Verwendung von Web 2.0-Werkzeugen?</strong> &#8230;</p>
<p style="text-align:left;">Für mich und mein Denken war ein <a href="http://pm-blog.com/2009/07/04/angstvorfehlern/">Artikel </a>von Stefan Hagen im Projektblog zur &#8222;<a href="http://pm-blog.com/2009/07/04/angstvorfehlern/">Angst vor Fehlern!</a>&#8220; ein Schlüsseltext, der mein Denken beeinflusst hat. Aus leider auch ihm unbekannter Quelle zeigt er eine Gegenüberstellung von prototypischer &#8222;Misstrauenskultur&#8220; vs. &#8222;Vertrauenskultur&#8220;:</p>
<p><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2012/01/misstrauen_vertrauen.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2245" title="Misstrauenskultur vs. Vertrauenskultur" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2012/01/misstrauen_vertrauen.jpg?w=600" alt="Misstrauenskultur vs. Vertrauenskultur"   /></a></p>
<p>Folgende Aspekte der Vertrauenskultur finde ich im Hinblick auf die erfolgreiche und nutzenstiftende Verwendung von Web 2.0-Werkzeugen besonders interessant, wenn wir &#8222;Technik&#8220; und &#8222;Organisation&#8220; als gegeben voraussetzen:</p>
<ul>
<li>Systemisches Paradigma, Organisation als lebendes System, Lernende Organisation</li>
<li>Organisation zur Aktivierung des Leistungspotentials motivierter Mitarbeiter, Eigenkontrolle</li>
<li>Flache Hierarchie, Typ Selbstorganisation</li>
<li>Geringe Regelungsdichte, Beschränkung auf generelle Werte und Normen [in klarem Rahmen]</li>
</ul>
<p style="text-align:center;">***</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Meine These(n) dazu wäre</strong></span>:</p>
<ul>
<li>Erst unter solchen Bedingungen bieten Web 2.0-Werkzeuge im Unternehmen einen Mehrwert, der über eine Erweiterung des Bestehenden hinausgeht.</li>
<li>Mitarbeiter werden Web 2.0-Werkzeuge nur dann effizienzsteigernder einsetzen, wenn sie für sich vom Potential überzeugt sind.</li>
<li>Mitarbeiter werden Web 2.0-Werkzeuge erst dann mit Überzeugung nutzen, wenn solche Bedingungen gegeben sind.</li>
<li>Wir entwickeln uns dahin, aber bis zur &#8222;Vertrauenskultur&#8220; wird es noch etwas dauern.</li>
</ul>
<p style="text-align:center;">***</p>
<p>-&gt;&gt;&gt; Die Ausgangsfrage aus dem Kundenworkshop, die zum Nachdenken in diesem Artikel geführt hat, war &#8222;<strong>Welches Potential hat Enterprise 2.0 für die Mitarbeiter?</strong>&#8222;. Dem gehe ich nach dieser Vorarbeit im zweiten Teil auf den Grund. [Veröffentlichung am 30.1.2012, ungefähr 17.00 Uhr]</p>
<p>***</p>
<p>[UPDATE 26.1.2012: Auf <a href="http://www.umsetzungsberatung.de/psychologie/vertrauen.php">umsetzungsberatung.de</a> fand ich noch einen wunderbaren Text darüber, was Vertrauen eigentlich sei, und in welchem Verhältnis Vertrauen und Kontrolle zueinander stehen]</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://mlhoefer.wordpress.com/category/enterprise-2-0/'>Enterprise 2.0</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/category/psychologie/'>Psychologie</a> Tagged: <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/enterprise-20/'>Enterprise 2.0</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/misstrauenskultur/'>Misstrauenskultur</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/vertrauenskultur/'>Vertrauenskultur</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/mlhoefer.wordpress.com/2239/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/mlhoefer.wordpress.com/2239/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/mlhoefer.wordpress.com/2239/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/mlhoefer.wordpress.com/2239/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/mlhoefer.wordpress.com/2239/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/mlhoefer.wordpress.com/2239/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/mlhoefer.wordpress.com/2239/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/mlhoefer.wordpress.com/2239/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/mlhoefer.wordpress.com/2239/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/mlhoefer.wordpress.com/2239/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/mlhoefer.wordpress.com/2239/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/mlhoefer.wordpress.com/2239/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/mlhoefer.wordpress.com/2239/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/mlhoefer.wordpress.com/2239/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mlhoefer.wordpress.com&amp;blog=3322097&amp;post=2239&amp;subd=mlhoefer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Ludwig</media:title>
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		<media:content url="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2012/01/mp900386795.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Vertrauenskultur</media:title>
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		<media:content url="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2012/01/130px-mto.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">130px-MTO Mensch Technik Organisation</media:title>
		</media:content>

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			<media:title type="html">Misstrauenskultur vs. Vertrauenskultur</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Sharepoint 2010 Wiki-Extensions: bluebridge Wiki unter der Lupe</title>
		<link>http://mlhoefer.wordpress.com/2012/01/16/sharepoint-2010-wiki-extensions-bluebridge-wiki-unter-der-lupe/</link>
		<comments>http://mlhoefer.wordpress.com/2012/01/16/sharepoint-2010-wiki-extensions-bluebridge-wiki-unter-der-lupe/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 20:44:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Ludwig Höfer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sharepoint]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[bluebridge]]></category>
		<category><![CDATA[bluebridge Wiki]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Sharepoint 2010 gibt es eine Menge Erweiterungen, so auch zu den Wiki-Funktionalitäten. Im Rahmen einer Recherche, was das Sharepoint-Wiki out of the box kann, und was die verfügbaren Wiki-Extensions darüber hinaus bieten, bloggte ich zum einen diese Übersicht der Wiki-Extensions, und hier meine skizzenhaften Spekulationen zu den Anwendungsszenarien. Eine der erwähnten Wiki-Extensions für Sharepoint [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mlhoefer.wordpress.com&amp;blog=3322097&amp;post=2181&amp;subd=mlhoefer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2012/01/bluebridge-logo1.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2190" title="bluebridge-logo" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2012/01/bluebridge-logo1.png?w=600" alt=""   /></a>Für Sharepoint 2010 gibt es eine Menge Erweiterungen, so auch zu den Wiki-Funktionalitäten. Im Rahmen einer Recherche, was das Sharepoint-Wiki out of the box kann, und was die verfügbaren Wiki-Extensions darüber hinaus bieten, bloggte ich zum einen <a title="Sharepoint 2010: Übersicht Wiki-Extensions" href="http://mlhoefer.wordpress.com/2011/06/17/ubersicht-wiki-losungen-fur-sharepoint-2010/">diese Übersicht der Wiki-Extensions</a>, und hier meine skizzenhaften <a title="Sharepoint 2010 Wiki-Extensions: Anwendungsszenarien" href="http://mlhoefer.wordpress.com/2011/06/17/sharepoint-2010-wiki-extensions-anwendungsszenarien/">Spekulationen zu den Anwendungsszenarien</a>. Eine der erwähnten Wiki-Extensions für Sharepoint 2010 war das <a href="http://wiki.bluebridge.de/de/w/Homepage.aspx">bluebridge Wiki</a>. Im Folgenden möchte ich eine kurze Einschätzung und eine Auswahl der Testergebnisse zur Verfügung stellen &#8211; unsere firmeninterne Version ist 15 Seiten lang <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> :</p>
<p style="text-align:center;">***</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Meine grundsätzliche Einschätzung:</strong></span> Ich mag das bluebridge Wiki. Es erweitert aus meiner Sicht das OOTB-Wiki sinnvoll, ohne optisch ins Gewicht zu fallen. Es fällt fast nicht auf dass man es mit einer Extension zu tun hat. Die Anleitung selbst sorgte für manche Verwirrung, da etliche Abbildungen nicht SP 2010, sondern 2007 zeigen &#8211; übrigens seinerzeit auch die Webseite.</p>
<p style="text-align:center;">***</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Installation</strong></span>: Getestet habe ich die kostenlose Probeversion, Version „2-0-5216 (August 2011). Die Installation lief angenehm unproblematisch. Die Anleitung war ausführlich genug, der Wizard führte zügig durch den Installationsvorgang, und man muss es nicht einmal deployen.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Funktionsübersicht:</strong></span> Habe ich schon<a href="http://mlhoefer.wordpress.com/2011/06/17/sharepoint-2010-wiki-extensions-anwendungsszenarien/"> in diesem Artikel</a> tabellarisch erledigt <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align:center;">***</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Verwaltung / Management:</strong></span> Wie schlank die Extension eigentlich ist, merkt man am Blick in die Settings. Die sind übrigens nicht ganz leicht zu finden. Entgegen den Angaben in der Anleitung ist es kein Link in den Bibliotheks-Settings. Sondern ein zusätzlicher Button im Ribbon:</p>
<p><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2012/01/settings-1.png"><img class="size-full wp-image-2187 aligncenter" title="Settings 1" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2012/01/settings-1.png?w=600&#038;h=70" alt="" width="600" height="70" /></a></p>
<p><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2012/01/settings-2.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2188" title="Settings 2" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2012/01/settings-2.png?w=600&#038;h=97" alt="" width="600" height="97" /></a></p>
<p>Die <strong>Editor Options</strong> sind mir z.B. angenehm aufgefallen: Es kann festgelegt werden, ob Schriftarten und -Größen angezeigt werden (nützlich, falls hier einheitliche Darstellung aller Wiki-Seiten gewünscht wird). Auf die Weise kann auch die Eingabe von HTML unterbunden werden.</p>
<p>Das unscheinbare <strong>Wiki Fields</strong> hat es z.B. auch in sich: Die Vergabe dieser Metadaten ist die Voraussetzung, um die interne Wiki-Struktur mit einem Webpart anzeigen zu können. „Insert WP“ &gt; Wo-auch-immer &gt; „Wiki List“ bzw. „Navigation WP“. Damit lassen sich lange Texte hervorragend übersichtlich anzeigen, da sich jedes (Unter-)Kapitel beliebig an- und ausklappen lässt.</p>
<p style="text-align:center;">***</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Editor:</strong></span> Sehr angenehm, sehr aufgeräumt. Eigentlich gibt es zwei Editoren, einen für SP 2010, und einen für 2007. Bei der Installation hat man sogar die Möglichkeit den alten Editor zu installieren, um die gewohnte Struktur bei der Migration zu 2010 beizubehalten. Ich würde klar die Version SP 2010 empfehlen:</p>
<p><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2012/01/editor-1.png"><img class="size-full wp-image-2183 aligncenter" title="editor 1" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2012/01/editor-1.png?w=600&#038;h=89" alt="" width="600" height="89" /></a></p>
<p><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2012/01/editor-2.png"><img class="size-full wp-image-2184 aligncenter" title="editor 2" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2012/01/editor-2.png?w=600&#038;h=105" alt="" width="600" height="105" /></a></p>
<p>Eine erschöpfende Diskussion der Editor-Features ist hier natürlich nicht möglich. Exemplarisch nenne ich an dieser Stelle noch das &#8230;</p>
<p><strong>Table of Contents (TOC):</strong></p>
<ul>
<li>Das TOC ist mit einem Klick an einem beliebigen Punkt im Text einfügbar, und be-kommt die notwendigen Informationen zu Formatierungen durch „Format Text“ &gt; „Markup Styles“. Die Inhalte des TOC funktionieren auch als Sprungmarken in den Text, an die entsprechende Überschrift. Umgekehrt finden sich neben den Über-schriften Links zu Sprung zum Seitenanfang („top“), allerdings nur neben Heading 1 und 2, darunter nicht. Auch nett: durch Klick auf die Überschrift „TOC“ lässt sich die Box ein- und ausklappen.</li>
</ul>
<ul>
<li>TOC arbeitet aber nicht ohne Tücken: wenn man es in eine Zeile einfügt wird auto-matisch die dafür formatierte Schriftgrößte übernommen. Und es kam beim Test vor, dass die Zeile „Table of Content“ mit eingeblendet wurde – vermutlich ebenfalls, da eine ursprüngliche Formatierung der Zeile als Überschrift noch immer ausgelesen wird. Es empfiehlt sich daher eine neue Wikiseite mit dem TOC zu beginnen, und dann den Text folgen zu lassen.</li>
</ul>
<p style="text-align:center;">***</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Export:</strong></span> Der Export hatte im Test auf meiner VM &#8230; ganz gut funktioniert.</p>
<p>Auswahlmöglichkeiten bei „PDF Overview“:</p>
<ul>
<li>Ansicht/Views entweder über die Übersicht des PDF Exports, oder über die Settings</li>
<li>Erlaubnis für multiplen Export</li>
<li>Export Style, inkl. „Show authoring information“</li>
<li>Cover ein/ausblenden</li>
</ul>
<p>Beobachtungen bei <strong>Export einer Seite</strong>, plus Screenshot:</p>
<ul>
<li>Übersichtsseite mit Namen der Page-Library wird automatisch angezeigt – eine Möglichkeit das zu auszuschließen wurde nicht gefunden.</li>
<li>Name der Library wird links oben durchgängig angezeigt, dann kommt der Titel der Wikiseite</li>
<li>Unten: Name des Autors, Datum inkl. Uhrzeit, Seitenzahl</li>
<li>Kein TOC aus der Wikiseite in der PDF</li>
<li>Kein „top“ neben den Überschriften</li>
<li>Übernommen werden interessanterweise die Links auf Dokumente, die per „Quick Upload“ eingefügt wurden. Die zeigen immernoch auf das Wiki bzw. das verlinkte Dokument</li>
<li>Übernommen werden auch Emoticons und Formatierungen wie farbliche Unterlegung</li>
</ul>
<p style="text-align:center;"><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2012/01/export-1.png"><img class="aligncenter  wp-image-2195" title="export 1" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2012/01/export-1.png?w=394&#038;h=569" alt="" width="394" height="569" /></a></p>
<p style="text-align:left;"><strong>Export von mehreren Wikiseiten</strong>: Die Auswahl der Wikiseiten, die gedruckt werden sollen, erfolgt nicht im Export-Menü. Die Auswahl entspricht exakt der ausgewählten Ansicht/View (z.B. all Documents), gegliedert z.B. auch über eine Auswahl von Metadaten:</p>
<ul>
<li>Alle Seiten &#8211; hier werden alle Wiki-Seiten exportiert</li>
<li>Letzte Änderungen &#8211; nur die zuletzt gänderten Seiten werden exportiert</li>
<li>Erstellt von mir &#8211; Exportiert alle Seiten, die vom aktuellen User erstellt wurde</li>
<li>Nach Autor &#8211; Diese Ansicht sortiert alle Seiten nach ihrem Autor</li>
<li>Von Editor &#8211; Hier werden die Seiten anhand des letzten Bearbeiters sortiert</li>
</ul>
<p style="text-align:center;">***</p>
<p style="text-align:left;">&#8230; Wie gesagt, eine kleine Auswahl der Ergebnisse. Für einen Eindruck reicht es, aber um ein Gefühl für die Usability zu bekommen muss man es sowieso selbst testen. Mir gefällt es.</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://mlhoefer.wordpress.com/category/sharepoint/'>Sharepoint</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/category/wiki/'>Wiki</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/category/wissensmanagement/'>Wissensmanagement</a> Tagged: <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/bluebridge/'>bluebridge</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/bluebridge-wiki/'>bluebridge Wiki</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/mlhoefer.wordpress.com/2181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/mlhoefer.wordpress.com/2181/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/mlhoefer.wordpress.com/2181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/mlhoefer.wordpress.com/2181/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/mlhoefer.wordpress.com/2181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/mlhoefer.wordpress.com/2181/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/mlhoefer.wordpress.com/2181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/mlhoefer.wordpress.com/2181/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/mlhoefer.wordpress.com/2181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/mlhoefer.wordpress.com/2181/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/mlhoefer.wordpress.com/2181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/mlhoefer.wordpress.com/2181/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/mlhoefer.wordpress.com/2181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/mlhoefer.wordpress.com/2181/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mlhoefer.wordpress.com&amp;blog=3322097&amp;post=2181&amp;subd=mlhoefer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Ludwig</media:title>
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			<media:title type="html">Settings 2</media:title>
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			<media:title type="html">editor 1</media:title>
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		<media:content url="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2012/01/editor-2.png" medium="image">
			<media:title type="html">editor 2</media:title>
		</media:content>

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			<media:title type="html">export 1</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Shared Space: Überraschende Gemeinsamkeiten zwischen Verkehrsplanung und Enterprise 2.0</title>
		<link>http://mlhoefer.wordpress.com/2011/12/07/shared-space-unerwartete-gemeinsamkeiten-zwischen-stadtplanung-und-zusammenarbeit/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 20:18:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Ludwig Höfer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Collaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Governance]]></category>
		<category><![CDATA[Shared Space]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrsplanung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ganz ehrlich, ich liebe es wenn sich beim Lesen oder im Gespräch plötzlich unerwartete Querverbindungen zwischen Themen aufdrängen, die man nie erwartet hätte. Bei diesem Artikel in der ZEIT zu &#8222;Shared Spaces&#8220; in der Verkehrsplanung dachte ich parallel ernsthaft an Unternehmen. An Collabortation und IT-Governance, und auch an Wikis. Auf &#8222;Wer hier bloggt&#8220; hatte ich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mlhoefer.wordpress.com&amp;blog=3322097&amp;post=2123&amp;subd=mlhoefer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2126" class="wp-caption alignright" style="width: 286px"><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/12/553px-schilderwald_in_passau.jpg"><img class=" wp-image-2126" title="553px-Schilderwald_in_Passau" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/12/553px-schilderwald_in_passau.jpg?w=276&#038;h=300" alt="Quelle: Wikipedia-Artikel zum Thema" width="276" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: Wikipedia-Artikel zum Thema</p></div>
<p>Ganz ehrlich, ich liebe es wenn sich beim Lesen oder im Gespräch plötzlich unerwartete Querverbindungen zwischen Themen aufdrängen, die man nie erwartet hätte. <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Bei <a href="http://www.zeit.de/2011/31/Shared-Space/komplettansicht">diesem Artike</a>l in der ZEIT zu &#8222;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shared_Space">Shared Space</a>s&#8220; in der Verkehrsplanung dachte ich parallel ernsthaft an Unternehmen. An <strong>Collabortation</strong> und <strong>IT-Governance</strong>, und auch an Wikis. Auf &#8222;<a title="Wer hier bloggt" href="http://mlhoefer.wordpress.com/uber-mich/">Wer hier bloggt</a>&#8220; hatte ich noch eher flapsig formuliert dargestellt, wie man von der räumlichen Sozialpolitik ins IT-Consulting kommen kann (roter Faden!), hier wird es jetzt erfreulicherweise deutlicher.</p>
<p>Grundsätzlich geht es um einen relativ <strong>neuen Ansatz in der Stadtplanung</strong>. Ziel ist es neue Wege zu finden, um hochgradig verregelte Situationen wie hier im Bild rechts zu vermeiden. Solche Schilder- und Regelorgien schaffen gefühlte &#8222;Ordnung und Sicherheit&#8220;, erzeugen dafür aber tendentiell getrennte Welten für Wohnen, Arbeiten und Verkehr, die nicht urban sind. Die sich nicht nach lebendigem Stadtraum anfühlen, in dem man sich gern aufhält.</p>
<p>Die ZEIT formuliert das fast pathetisch:</p>
<blockquote><p>Ein großer Zeichen-, ein Bildersturm von calvinistischen Ausmaßen tobt derzeit durch viele Kommunen und räumt alles ab, was den Stadtplanern so heilig war: die Radwege und Bürgersteige, sämtliche Schraffierungen, Markierungen, Schwellen, Planken und Drängelgitter, selbst die Ampeln sollen verschwinden. <strong>Was überreguliert war, wird entregelt</strong>: Im Shared Space, im geteilten Raum der Städte, soll nichts mehr vorherbestimmt sein.</p></blockquote>
<p>Kern des Konzepts ist:</p>
<ul>
<li>Statt Trennung von Autoverkehr, Fußgängern und öffentlichem Raum jetzt Vermischung</li>
<li>Selbstorganisation statt hoher Regeldichte (&#8222;Es gilt lediglich das Rechts-vor-links-Gebot, alles andere muss sich weisen.&#8220;)</li>
</ul>
<p><a href="http://community.zeit.de/user/hanno-rauterberg">Hanno Rauterberg</a>, der Autor des Artikels, führt weiter aus:</p>
<blockquote><p>Shared Space weit mehr ist als nur ein Verkehrskonzept. Er verkörpert ein gewandeltes Weltverständnis und verlangt ein neues Bewusstsein: Das lineare weicht dem komplexen Denken, alles Getaktete wird fluid, die strengen Grenzen eines genormten Daseins lösen sich auf. Und anders noch als in den achtziger Jahren, als viele für Verkehrsberuhigung und Spielstraßen eintraten, ist <strong>nicht länger Ruhe das Ideal, sondern ein lebendiges Chaos. Planer planen das Ungeplante, einen Raum, der nicht determiniert ist</strong>.</p></blockquote>
<div id="attachment_2134" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/12/drachten.jpg"><img class="size-medium wp-image-2134" title="drachten" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/12/drachten.jpg?w=300&#038;h=199" alt="Shared Space inkl. Kreisverkehr in Drachten, NL" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Shared Space inkl. Kreisverkehr in Drachten, NL</p></div>
<p>Exakt das war der Moment, an dem ich an Wikis dachte. An <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Emergenz">Emergenz</a>. An Collaboration-Umgebungen, die einen möglichst dezent ordnenden Rahmen vorgeben für unerwartete Zusammenarbeit zur Lösungsfindung, und Entwicklung von Neuem. &#8222;Raum für Ungeplantes&#8220; eben &#8230;</p>
<p>Die Parallele ist offensichtlich, die auch Microsoft mit der <strong>Evolution von Sharepoint</strong> beschreitet: Weiterentwicklung vom Intranet 1.0, das stark reglementiert ausschließlich Information anbietet, aber wenig Mitwirkung zulässt, zu einem kombinierten System aus redaktionell betreuten Teilen und Collaboration-Bereichen, die Mitwirkung anbieten und &#8211; in Maßen &#8211; Mitwirkung geradezu einfordern.</p>
<p>Das zweite Bild (<a href="http://acocksgreenfocusgroup.org.uk/2010/09/27/shared-space-moseley-forums-report/">via</a>) zeigt einen Shared Space in Drachten, NL, zu meinem Vergnügen gleich mit Kreisverkehr. In der Vergangenheit habe schon einmal die Analogie von Kreuzung zu Kreisverkehr für das Thema verwendet (<a title="Enterprise 2.0 und (Disruptive) Innovation 3: Was ist eigentlich (disruptive) Innovation?" href="http://mlhoefer.wordpress.com/2010/03/23/enterprise-2-0-und-disruptive-innovation-3-was-ist-eigentlich-disruptive-innovation/">Blogartikel zu disruptiver Innovation</a>). Denn der Siegeszug des Kreisverkehrs zeigt aus meiner Sicht deutlich, worin der Unterschied zwischen Intranet 1.0 und &#8211; jetzt &#8211; <strong>kollaborativen Intranet 2.0,</strong> mit Wikis als Kernelement, besteht:</p>
<ul>
<li>Selbstorganisation</li>
<li>Selbstverantwortlichkeit</li>
<li>Hohe Fehlertoleranz</li>
<li>Flexibilität</li>
<li>Geschwindigkeit</li>
</ul>
<p>Auf die Parallele zwischen Stadtplanung und IT ist Rauterberg auch selbst gekommen, denn er weißt darauf hin, dass sich in ganz unterschiedlichen Bereichen Ansätze mit ähnlichen Grundgedanken herausgebildet haben:</p>
<blockquote><p>Interessanterweise begegnen sich in diesem Bedürfnis nach ungelenkter Begegnung gleich <strong>zwei Entwicklungen, die eine im realen, die andere im digitalen Raum</strong>. Auch das Internet lässt sich ja als eine Art Shared Space begreifen, dort sind sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Space">Open Spaces</a> ungemein populär, in denen beliebige Themen von beliebig vielen Menschen diskutiert werden können,<strong> selbst organisiert und selbst verantwortlich</strong>. Die dafür nötige Technik wurde um 1985 in den USA von Harrison Owen entwickelt, genau zur selben Zeit, in der ein gewisser Hans Monderman in dem Dorf Oudekaste im niederländischen Friesland seine ersten Experimente mit schilderlosen Straßen unternahm, die ihn später zum Urvater der Shared-Space-Bewegung machen sollten. Owen wie auch Monderman wurden früh mit ähnlichen Vorbehalten konfrontiert: Das liberalisierende Moment des Open und des Shared Space, die anarchische Kraft, die hier zutage tritt, scheint bis heute viele Menschen zu schrecken.</p></blockquote>
<p style="text-align:center;">***</p>
<p style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;">Insgesamt bringt mich der Artikel von Hrn. Rauterberg auf ein paar abschließende Gedanken:</span></p>
<ul>
<li>&#8222;<strong>Collaboration</strong>&#8220; ist nicht einfach nur ein anderer Begriff für &#8222;Zusammenarbeit&#8220;. Es ist eine andere Art von Zusammenarbeit, die sich aus einem veränderten Verständnis heraus entwickelt, wie sich Menschen organisieren dürfen und sollen &#8211; sei es im Verkehr, in Unternehmen, oder auch Politik (siehe z.B. &#8222;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/LiquidFeedback">Liquid Feedback</a>&#8222;)</li>
<li>Die ganzen kollaborativen Web 2.0-Werkzeuge sind deswegen wiederum auch keine Modeerscheinung, sondern ein Ausdruck dieses Wertewandels. Sie werden vielleicht ihre Form ändern, neuen Werkzeugen Platz machen, in anderen Features aufgehen, aber nicht mehr grundsätzlich verschwinden.</li>
<li>Stichwort &#8222;<strong>Governance</strong>&#8222;: Das Beispiel Kreisverkehr und/oder Shared Space zeigt uns, dass Regelwerke zur Zusammenarbeit schlank sein dürfen &#8211; vielleicht sein müssen -&gt; &#8222;Es gilt lediglich das Rechts-vor-links-Gebot, alles andere muss sich weisen&#8220;. Ein &#8222;Rechts-vor-links-Gebot&#8220; im Unternehmen wäre z.B. eine Zugriffsberechtigung oder Bearbeitungssperre für sensible Inhalte im Intranet. Ganz klar.<strong> Als Herangehensweise könnte man sich auf der anderen Seite immer fragen, welche Beschränkung für die tatsächlich notwendig ist? Brauch man wirklich die ganzen Ampeln, Bürgersteige, Radwege, Schilder, Sperrzonen etc.?</strong> Oder wäre der Aufwand nicht besser investiert in gutes Change Management, das Angst und Vorbehalte nimmt? In <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Empowerment">Empowerment </a>der Belegschaft? (Wikipedia: &#8222;<em>Strategien und Maßnahmen, die geeignet sind, den Grad an <a title="Autonomie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Autonomie">Autonomie</a> und <a title="Selbstbestimmung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstbestimmung">Selbstbestimmung</a> im Leben von Menschen oder Gemeinschaften zu erhöhen und die es ihnen ermöglichen, ihre Interessen (wieder) eigenmächtig, <a title="Eigenverantwortung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eigenverantwortung">selbstverantwortlich</a> und selbstbestimmt zu vertreten und zu gestalten</em>&#8222;)</li>
</ul>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://mlhoefer.wordpress.com/category/enterprise-2-0/'>Enterprise 2.0</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/category/psychologie/'>Psychologie</a> Tagged: <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/collaboration/'>Collaboration</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/governance/'>Governance</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/shared-space/'>Shared Space</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/stadtplanung/'>Stadtplanung</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/verkehrsplanung/'>Verkehrsplanung</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/mlhoefer.wordpress.com/2123/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/mlhoefer.wordpress.com/2123/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/mlhoefer.wordpress.com/2123/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/mlhoefer.wordpress.com/2123/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/mlhoefer.wordpress.com/2123/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/mlhoefer.wordpress.com/2123/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/mlhoefer.wordpress.com/2123/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/mlhoefer.wordpress.com/2123/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/mlhoefer.wordpress.com/2123/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/mlhoefer.wordpress.com/2123/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/mlhoefer.wordpress.com/2123/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/mlhoefer.wordpress.com/2123/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/mlhoefer.wordpress.com/2123/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/mlhoefer.wordpress.com/2123/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mlhoefer.wordpress.com&amp;blog=3322097&amp;post=2123&amp;subd=mlhoefer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Ludwig</media:title>
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			<media:title type="html">553px-Schilderwald_in_Passau</media:title>
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			<media:title type="html">drachten</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Besuch bei der BITKOM Nürnberg, &#8222;Arbeitskreis Social Media&#8220;, Dez. 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 18:17:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Ludwig Höfer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Bitkom]]></category>
		<category><![CDATA[Governance]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Am vergangenen Donnerstag waren zwei Kolleginnen und ich bei der Datev in Nürnberg, wo die BITKOM zum &#8222;Arbeitskreis Social Media&#8220; einlud. Der Titel der Veranstaltung lautete &#8222;Social Media Governance: Wie man sinnvolle Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen S-M-Einsatz in Unternehmen schafft&#8222;. Der Fokus der Veranstaltung lag fast ausschließlich auf der externen Verwendung von Social Media, was [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mlhoefer.wordpress.com&amp;blog=3322097&amp;post=2107&amp;subd=mlhoefer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/12/logo-bitkom.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2109" title="logo-bitkom" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/12/logo-bitkom.png?w=600" alt=""   /></a>Am vergangenen Donnerstag waren zwei Kolleginnen und ich bei der Datev in Nürnberg, wo die BITKOM zum &#8222;Arbeitskreis Social Media&#8220; einlud. Der Titel der Veranstaltung lautete &#8222;<strong>Social Media Governance: Wie man sinnvolle Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen S-M-Einsatz in Unternehmen schafft</strong>&#8222;. Der Fokus der Veranstaltung lag fast ausschließlich auf der <strong>externen </strong>Verwendung von Social Media, was die Kolleginnen von Marketing und Vertrieb gefreut hat.</p>
<p>Trotzdem war einiges dabei aus Sicht eines Sharepoint-Consultants mit Schwerpunkt Collaboration.  Mich persönlich hätte ja durchgängig die Governance für die interne Verwendung mehr interessiert, aber dafür wird wohl im Januar in Frankfurt in einem anderen Arbeitskreis der Bitkom Gelegenheit sein <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align:center;">***</p>
<p>Auf jeden Fall: Die Vorträge und Präsentationen waren durch die Bank weg hörenswert und anregend. TOP 3 auf der Agenda war einer meiner Favoriten: Anne Linke, die die Studie &#8222;Social Media Governance 2011&#8243; vorstellte (<a href="http://annelinkesocialmedia.wordpress.com/2011/12/01/social-media-governance-aus-unterschiedlichen-perspektiven-ak-social-media-des-bitkom/">Link zu Blogartikel</a>).</p>
<p>1.) Interessant fand ich zum einen als Consultant mit Schwerpunkt &#8222;Collaboration&#8220; die Gegenüberstellung von drei Ansätzen zur <strong>Definition von &#8222;Goverance&#8220;:</strong></p>
<ol>
<li><strong>Governance</strong> im Allgemeinen Sinne seien alle Kontroll- und Koordinationsmechanismen, mit dem Ziel zum Management der Interdependenzen</li>
<li><strong>Corporate Governance</strong> sei die Gesamtheit aller Rahmenbedingungen zur Führung und Kontrolle des Unternehmens</li>
<li><strong>Social Media Governance</strong> seien alle <span style="text-decoration:underline;">formellen und informellen Rahmenbedingungen</span> für das Handeln der Mitglieder einer Organisation im Web. Das beinhalte auch konkrete Regeln<a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/12/130px-mto.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2116" title="130px-MTO" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/12/130px-mto.jpg?w=600" alt=""   /></a></li>
</ol>
<p>Die dritte Definition finde ich insofern überzeugend, als das sie am besten den Dreiklang aus <a title="Technik, Organisation und Mensch" href="http://de.wikipedia.org/wiki/MTO-Analyse" target="_blank">Technik, Organisation und </a><a title="Technik, Organisation und Mensch" href="http://de.wikipedia.org/wiki/MTO-Analyse" target="_blank">Mensch</a> aufgreift. Obwohl die ganze Studie nur die externe Verwendung von Social Media zum Gegenstand hat, fand ich diese Definition daher gleichermaßen geeignet zur Beschreibung der Steuerung interner Verwendung. Ein guter Einstieg.</p>
<p style="text-align:center;">***</p>
<p>2.) Laut Fr. Linke legt die Studie nahe, dass es einen <strong>eindeutigen Zusammenhang gäbe zwischen Governa</strong><strong>nce und den vorhandenen Social Media-Aktivitäten</strong>, bezogen auf Umfang und Qualität. Aus meiner Sicht ist das für uns Consultants von Bedeutung, denn es unterstreicht wie wichtig Rahmenbedingungen sind, damit Social Media im Unternehmen funktioniert. Ich meine auch, dass sich das auf den internen Einsatz übertragen lässt, denn &#8222;Enterprise 2.0&#8243; ist umgangssprachlich auch nur der interne Einsatz der gleichen Werkzeuge, die sonst als &#8222;Social Media&#8220; bezeichnet werden.</p>
<p style="text-align:center;">***</p>
<p>3.) -&gt; Die grundsätzliche Feststellung, welche Bedeutung ein Governance-Konzept für den Erfolg hat, führt geradewegs zur nächsten Frage:<strong> Für die Arbeit als Consultants war für mich vor allem der Aspekt interessant, wieviel Prozent der befragten Unternehmen eigentlich ein richtiges Governance betreiben?</strong> Denn: mit welchen Kompetenzen kann man als Berater rechnen? Was können wir beim Kunden voraussetzen, was die Bereitschaft zum strategischen Einsatz eben auch &#8222;kollaborativer&#8220; Werkzeuge anbetrifft?</p>
<p>Fr. Linke hatte dazu eine Folie dabei, die ich recht ernüchternd fand:</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/12/rahmenbedingungen-fc3bcr-einsatz-von-sm-iii.png"><img class="size-full wp-image-2111 aligncenter" title="Rahmenbedingungen für Einsatz von SM III" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/12/rahmenbedingungen-fc3bcr-einsatz-von-sm-iii.png?w=600&#038;h=354" alt="" width="600" height="354" /></a></p>
<p>In 70 % aller befragten Unternehmen gab es 2011 noch keine entwickelten Governance-Strukturen. Das deutet darauf hin, dass man als Consultant nach wie vor auch Aufbauarbeit leisten muss.</p>
<p>Der nächste Aspekt bezieht sich auf die Rahmenbedingungen, die für einen erfolgreichen Einsatz gegeben sein müssen. Zwar bezieht sich auch hier wieder alles auf den externen Einsatz (Marketing und Vertrieb), trotzdem ist es für uns als CG Collaboration interessant. Hier die Übersicht der Rahmenbedingungen:</p>
<p><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/12/rahmenbedingungen-fc3bcr-einsatz-von-sm.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2112" title="Rahmenbedingungen für Einsatz von SM" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/12/rahmenbedingungen-fc3bcr-einsatz-von-sm.png?w=600&#038;h=411" alt="" width="600" height="411" /></a></p>
<p>Besonders interessant fand ich die <strong>Bedingung &#8222;Partizipative/dialogorientierte Unternehmenskultur&#8220;. </strong>Denn aus meiner Sicht handelt es sich dabei um eine Grundvoraussetzung, um beim Einsatz von Sharepoint &#8222;Collaboration&#8220; und &#8222;MySite&#8220; so richtig zum fliegen zu bringen. Das begründe ich auch gern ausführlicher in den Kommentaren.</p>
<p>Umso interessanter, dass ausgerechnet dieser Aspekt in seiner Verbreitung als einziger im letzten Jahr abgenommen hat. Das fand ich ebenfalls ernüchternd:</p>
<p><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/12/rahmenbedingen-fc3bcr-einsatz-von-sm-ii.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2113" title="Rahmenbedingen für Einsatz von SM II" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/12/rahmenbedingen-fc3bcr-einsatz-von-sm-ii.png?w=600&#038;h=409" alt="" width="600" height="409" /></a></p>
<p>Wenn ich es richtig verstanden habe, begründete Fr. Linke das damit, dass bei vielen Firmen vermutlich am Anfang der Social Media-Nutzung die Euphorie überwog, weswegen Freiheiten gewährt worden seien, die jetzt stärkeren Beschränkungen Platz machen.</p>
<p>Ich nehme das an, denn zum einen zeigte die Studie ja einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Governance und erfolgreichem Einsatz von Social Media (siehe oben). Und zum anderen hätten ja über 70 % der untersuchten Unternehmen bis heute keine richtige Governance.</p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Schlussfolgerung</span>:</strong> Partizipation ohne (transparente und akzeptierte) Regeln hat nicht funktioniert. Die Verwendung der Werkzeuge ohne klaren Ordnungsrahmen hat sich sogar ein Stück weit nachteilig auf die Unternehmenskultur ausgewirkt. Für mich ein Hinweis darauf wie wichtig dieser Ordnungsrahmen von Anfang an ist.</p>
<p style="text-align:center;">***</p>
<p>UPDATE: Die Bitkom selbst hat in ihrem Blog auch über die Veranstaltung geschrieben. Lesenswert auch deswegen, weil die anderen Beiträge ebenfalls vorgestellt werden &#8211; <a href="http://www.digitalewelt.org/content/bitkom-arbeitskreis-social-media-plaediert-fuer-social-media-governance-unternehmen">hier entlang bitte</a></p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://mlhoefer.wordpress.com/category/enterprise-2-0/'>Enterprise 2.0</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/category/soziale-medien/'>Soziale Medien</a> Tagged: <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/bitkom/'>Bitkom</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/governance/'>Governance</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/social-media/'>Social Media</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/mlhoefer.wordpress.com/2107/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/mlhoefer.wordpress.com/2107/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/mlhoefer.wordpress.com/2107/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/mlhoefer.wordpress.com/2107/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/mlhoefer.wordpress.com/2107/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/mlhoefer.wordpress.com/2107/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/mlhoefer.wordpress.com/2107/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/mlhoefer.wordpress.com/2107/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/mlhoefer.wordpress.com/2107/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/mlhoefer.wordpress.com/2107/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/mlhoefer.wordpress.com/2107/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/mlhoefer.wordpress.com/2107/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/mlhoefer.wordpress.com/2107/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/mlhoefer.wordpress.com/2107/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mlhoefer.wordpress.com&amp;blog=3322097&amp;post=2107&amp;subd=mlhoefer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Informationsmanagement-Zyklus mit Sharepoint: Klassisches Intranet und Collaboration als integriertes System</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jul 2011 15:56:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Ludwig Höfer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Sharepoint]]></category>
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		<category><![CDATA[Intranet]]></category>
		<category><![CDATA[Social Intranet]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit ein paar Monaten arbeite ich mich nun systematisch in Sharepoint 2010 ein. Im Hinterkopf meine bisherigen Erfahrungen mit Enterprise 2.0 und Wissensmanagement, weckte kürzlich eine Graphik mein ganz besonderes Interesse, um mir das Potential von Sharepoint 2010 für ein Social Intranet (inkl. Collaboration und Wissensmanagement) der zeitgemäßen Art zu erschließen: das sogenannte 5i-Modell. Dieses [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mlhoefer.wordpress.com&amp;blog=3322097&amp;post=2050&amp;subd=mlhoefer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ein paar Monaten arbeite ich mich nun systematisch in Sharepoint 2010 ein. Im Hinterkopf meine bisherigen Erfahrungen mit Enterprise 2.0 und Wissensmanagement, weckte kürzlich eine Graphik mein ganz besonderes Interesse, um mir das <strong>Potential von Sharepoint 2010 für ein Social Intranet</strong> (inkl. Collaboration und Wissensmanagement) der zeitgemäßen Art zu erschließen: das sogenannte <strong>5i-Modell</strong>. Dieses Modell beinhaltet 5 Schritte des Umgangs mit Informationen (aus der Sicht des Individuums), die zueinander in einer logischen Abfolge stehen.</p>
<p>Ich möchte erst kurz das Modell selbst vorstellen (1.), um darauf aufbauend über die Notwendigkeit von sozialen/collaborativen Elementen zu spekulieren (2.). Außerdem lassen sich damit Verbindung zu meinen bisherigen Überlegungen im Blog zu schaffen:</p>
<div id="attachment_2054" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/07/5i-modell-standard.jpg"><img class="size-full wp-image-2054" title="5i Modell Standard" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/07/5i-modell-standard.jpg?w=600&#038;h=450" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Zur Vergrößerung bitte auf die Graphik klicken</p></div>
<p style="text-align:center;">&#8212;</p>
<p><strong>Investigation</strong>: Der erste Schritt &#8222;Investigation&#8220; baut auf den vorhandenen Inhalten im Intranet auf. Es geht darum sich einen Überblick zu verschaffen, was an Informationen eigentlich im System verfügbar ist. Was wurde in der Vergangenheit zu einem Thema gemacht? Was wurde erarbeitet und bereitgestellt? Von wem gar? Vor allem aber geht es darum neue Ideen zu entwickeln: wie wurde es gemacht? Wie könnten heutige Herausforderungen angegangen werden?</p>
<p><strong>Individuation</strong>: &#8222;Individuation&#8220; ist nun die Aneignung der reinen Information aus dem ersten Schritt. Man macht sich Gedanken zum Gefundenen, stellt Bezüge her, klärt Begrifflichkeiten. Informationen werden gesammelt und sortiert, auch bewertet. Erste Pro/Contra-Überlegungen finden in dieser Phase statt. [<em>Ich persönlich würde "Blogs" in dieser Phase einordnen, jedenfalls individuelle Blogs. Wie ich mal <a href="http://mlhoefer.wordpress.com/2008/08/10/218wikis-und-blogs-remixen-daten-zu-informationen/">in einem anderen Blogartikel</a> schrieb, ist so ein Blog ein wunderbares Instrument sich über einen Sachverhalt Klarheit zu verschaffen, neue Bezüge herzustellen. Das gilt auch für diesen Blog und diesen Artikel...</em>]</p>
<p><strong>Interaktion</strong>: &#8222;Interaktion&#8220; ist jetzt der soziale Teil des Informationsmanagements. Nach dem Modell findet in diesem Stadium der Austausch mit anderen statt, angetrieben vom Wunsch die eigenen Gedanken und Bewertungen mit andern zu teilen. Gleichzeitig werden Ideen durch Ausformulierung nochmal durchdacht und oft stringenter. Feedback hilft die Ideen weiterzuentwickeln.</p>
<p><strong>In-form-ation</strong>: Die Phase der &#8222;De-Subjektivierung&#8220;. Die in individuellen, persönlichen, von Erfahrung geprägten Inhalte werden jetzt wieder &#8211; wortwörtlich &#8211; in Projekträumen und Teamsites in Form gebracht. Es geht darum nun aus den collaborativen Inhalten strukturierte Dokumente zu erstellen, deren Kontext systematisch erfasst, nachvollziehbar und findbar gemacht werden soll.</p>
<p><strong>Instruktion</strong>: &#8222;Instruktion&#8220; ist <strong>das frühere klassische Intranet</strong> des reinen Angebots. Die in den ersten vier Schritten erstellen Inhalte werden nun redaktionell bearbeitet und der firmeninternen &#8222;Öffentlichkeit&#8220; zugänglich gemacht. Informationen werden bereitgestellt, gefiltert, zielgruppengerecht zur Verfügung gestellt.</p>
<p style="text-align:center;">&#8212;</p>
<p>2.) Warum nun gefällt mir dieses Modell so gut? <strong>Das 5i-Modell veranschaulicht Thesen, die ich erst kürzlich in diesem Blog formuliert habe.</strong> Denn gerade in der Phase der &#8222;Interaktion&#8220; finden die ganzen sozialen / collaborativen Handlungen statt, die für Wissensmanagement, für organisationales Lernen, so wichtig sind &#8211; wobei die Grenzen zur Individuation (und auch In-form-ation fließend sind).</p>
<p><span style="color:#000080;"><strong>-&gt; In einem so verstandenen Informationsmanagement-System sind die vermeintlich &#8222;weichen&#8220; sozialen Handlungen nichts, das nice-to-have wäre. Austausch, collaborative Zusammenarbeit, ist grundsätzlicher Bestandteil des Arbeitsprozesses:</strong></span></p>
<div id="attachment_2055" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/07/5i-modell-auszug.jpg"><img class="size-full wp-image-2055" title="5i Modell Auszug" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/07/5i-modell-auszug.jpg?w=600&#038;h=452" alt="" width="600" height="452" /></a><p class="wp-caption-text">Zur Vergrößerung bitte die Graphik anklicken</p></div>
<p style="text-align:center;">&#8212;</p>
<p>Erst kürzlich spekulierte ich <a href="http://mlhoefer.wordpress.com/2011/06/21/these-zu-wissensmanagement-warum-soziale-software-z-b-wikis-das-intranet-ergaenzt-und-erganzen-muss/">in diesem Artikel</a> (&#8222;<a href="../2011/06/21/these-zu-wissensmanagement-warum-soziale-software-z-b-wikis-das-intranet-ergaenzt-und-erganzen-muss/" target="_blank">These zum Wissensmanagement: Soziale Software ergänzt das Intranet. Muss es sogar ergänzen.</a>&#8222;) darüber, dass zwischen Statischem Wissen (Informationen) und Dynamischem Wissen (Köpfe) eine Lücke klafft. Dass nur Informationen gespeichert werden können, und zur Weitergabe von Wissen der direkte Austausch von Menschen notwendig sei. Hier im 5i-Modell ist der Austausch über die Entstehungsbedingungen von gespeicherten Informationen, hinterlegten Kontexten und subjektiven Erfahrungen ein integrierter Bestandteil.</p>
<p>Das gleiche gilt auch für den Vorgänger-Artikel <a href="http://mlhoefer.wordpress.com/2011/07/21/wie-sag-ich%C2%B4s-meinem-chef-der-nutzen-von-investitionen-in-wissensmanagement/">&#8222;Wie sag ich´s meinem Chef? Der Nutzen von Investitionen in Wissensmanagement&#8220;</a>, den ich hiermit ergänzen und vertiefen wollte. Die Schlussfolgerung dort gilt genauso hier:</p>
<blockquote><p><strong>Fazit: Der zweifache konkrete Nutzen von Social Software / Collaboration / Enterprise 2.0 ist folgender:</strong></p>
<ol>
<li>Soziale Software schafft Gelegenheit zum informellen Austausch, der aus räumlich/zeitlichen Gründen sonst nicht möglich wäre.</li>
<li>Soziale Software schafft Gelegenheit zur nachfrage-getriebenen Wissensarbeit. Dann wenn sie notwendig ist. Zum Thema, das aktuellen Bedarf schafft.</li>
</ol>
</blockquote>
<p style="text-align:center;">&#8212;</p>
<p>[Quelle des 5i-Modells: Maier/Hädrich/Peinl (2009): "Enterprise Knowledge Infrastructures", S. 43, Modifiziert durch die IPI Gmbh, Lichtenau]</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://mlhoefer.wordpress.com/category/enterprise-2-0/'>Enterprise 2.0</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/category/sharepoint/'>Sharepoint</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/category/wissensmanagement/'>Wissensmanagement</a> Tagged: <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/informationsmanagement/'>Informationsmanagement</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/intranet/'>Intranet</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/social-intranet/'>Social Intranet</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/mlhoefer.wordpress.com/2050/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/mlhoefer.wordpress.com/2050/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/mlhoefer.wordpress.com/2050/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/mlhoefer.wordpress.com/2050/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/mlhoefer.wordpress.com/2050/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/mlhoefer.wordpress.com/2050/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/mlhoefer.wordpress.com/2050/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/mlhoefer.wordpress.com/2050/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/mlhoefer.wordpress.com/2050/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/mlhoefer.wordpress.com/2050/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/mlhoefer.wordpress.com/2050/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/mlhoefer.wordpress.com/2050/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/mlhoefer.wordpress.com/2050/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/mlhoefer.wordpress.com/2050/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mlhoefer.wordpress.com&amp;blog=3322097&amp;post=2050&amp;subd=mlhoefer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Ludwig</media:title>
		</media:content>

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			<media:title type="html">5i Modell Standard</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/07/5i-modell-auszug.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">5i Modell Auszug</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Wie sag ich´s meinem Chef? Der Nutzen von Investitionen in Wissensmanagement</title>
		<link>http://mlhoefer.wordpress.com/2011/07/21/wie-sag-ich%c2%b4s-meinem-chef-der-nutzen-von-investitionen-in-wissensmanagement/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 17:15:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Ludwig Höfer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Collaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Emergenz]]></category>
		<category><![CDATA[Raucherecke]]></category>
		<category><![CDATA[Return on Investment]]></category>
		<category><![CDATA[Social Intranet]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf einer Wissensmanagement-Veranstaltung in München diese Woche fragte eine Teilnehmerin den Referenten, wie sie dem Chef das ganze Wissensmanagement-Thema &#8222;verkaufen&#8220; solle? Wissensmanagement sei eine feine Sache, Sharepoint sei eine feine Sache und würde diesbezüglich einiges bieten, aber wie konkret könne man den Nutzen exakt benennen oder beziffern? Warum bei der Planung eines Intranets auf &#8222;Collaboration&#8220; achten? [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mlhoefer.wordpress.com&amp;blog=3322097&amp;post=2036&amp;subd=mlhoefer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf einer <a href="http://www.ipi-gmbh.com/de-de/systems/mediacenter/Documents/Seminarflyer%20-%20Wissensmanagement%20mit%20SharePoint.pdf">Wissensmanagement-Veranstaltung</a> in München diese Woche fragte eine Teilnehmerin den Referenten, wie sie dem Chef das ganze Wissensmanagement-Thema &#8222;verkaufen&#8220; solle? <strong>Wissensmanagement</strong> sei eine feine Sache, <strong>Sharepoint</strong> sei eine feine Sache und würde diesbezüglich einiges bieten, aber wie konkret könne man den Nutzen exakt benennen oder beziffern? Warum bei der Planung eines Intranets auf &#8222;<strong>Collaboration</strong>&#8220; achten? <a href="http://download.microsoft.com/download/A/6/F/A6F669F2-0EDA-48F1-9316-1448AF17AA1A/TEI%20of%20Implementing%20SharePoint%20Server%202010.pdf">(Diese Studie von Forrester</a> liefert auf 30 Seiten interessante Zahlen, danke Johannes <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ) Ich formulierte beim Mittagessen meine These in zwei Teilen, folgendermaßen:</p>
<div id="attachment_2039" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/07/wassersepender.jpg"><img class="size-medium wp-image-2039 " title="Wasserspender" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/07/wassersepender.jpg?w=300&#038;h=239" alt="" width="300" height="239" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: Microsoft Cliparts</p></div>
<p>1.) Wenn Amerikaner von &#8222;Watercooler&#8220;-Beispiel sprechen, verwenden wir hierzulande das Bild von der sprichwörtlichen Raucherecke, in der sich die Mitarbeiter treffen und informell Wissen austauschen (<a title="Werkzeuge des Wissensmanagements: Raucherecke" href="http://mlhoefer.wordpress.com/2011/06/05/werkzeuge-des-wissensmanagements-raucherecke/">Hier </a>ein paar Gedanken dazu). Ein, wie ich meine, für die Bewältigung von Aufgaben und Lernprozesse unverzichtbarer Bestandteil der Arbeitsprozesse.</p>
<p>Nun kommt es allerdings immer häufiger vor dass solche informellen Gespräche aus örtlich/zeitlichen Gründen nicht, oder nicht immer, und nicht mit jedem möglich sind. Das fängt mit Projektteam-Kollegen an, die sich in einem anderen Gebäude befinden, geht mit Home Office weiter, oder dem Außeneinsatz des Kollegen beim Kunden, und endet mit der Verteilung des Teams über mehrere Städte/Länder/Kontinente. Wie also sollen unter solchen Umständen informelle Gespräche zustande kommen?</p>
<p><strong>Genau dafür sind die ganzen Enterprise 2.0-Werkzeuge nützlich</strong>. Wikis, Blogs, Microblogging u.a. sind im Grunde auf unterschiedliche Weise asynchrone Gespräche. Gespräche zwischen Menschen, die aus räumlich/zeitlichen Gründen nicht in der Lage sind informelle Gespräche zu führen und Wissen auszutauschen. Mit dem zusätzlichen Vorteil, dass sich diese &#8222;Gespräche&#8220; wiederum &#8211; sie sind ja schriftlich und innerhalb des Systems &#8211; weiterverarbeiten und wiederverwenden lassen.</p>
<p style="text-align:center;">&#8212;</p>
<p>2.) Das zweite Argument, warum sich die Investition in &#8222;Wissensmanagement&#8220; allgemein, und in kollaborative Werkzeuge und Prozesse im Besonderen lohnt, ist eine <strong>Besonderheit des Wissens</strong> &#8211; aber vor allem was daraus folgt. <a href="http://mlhoefer.wordpress.com/2011/06/21/these-zu-wissensmanagement-warum-soziale-software-z-b-wikis-das-intranet-ergaenzt-und-erganzen-muss/"><img class="alignright size-medium wp-image-1973" title="Infos vs Köpfe" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/06/infos-vs-kc3b6pfe.png?w=300&#038;h=173" alt="" width="300" height="173" /></a></p>
<p>Wissen sitzt bekanntlich zwischen den Ohren, und nur dort. Wissen ist subjektiv, an Personen gebunden, an einen Kontext gebunden, lebt, und wird täglich neu bewertet &#8211; ausführlich <a href="http://mlhoefer.wordpress.com/2011/06/21/these-zu-wissensmanagement-warum-soziale-software-z-b-wikis-das-intranet-ergaenzt-und-erganzen-muss/">hier besprochen</a>. Das bedeutet dass man Wissen nicht speichern kann <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Informationen lassen sich speichern, der Kontext, der aus Informationen Wissen macht, aber nur durch Tricks abbilden (siehe auch die <a title="Enterprise 2.0, Wissensmanagement und die erweiterte Wissenstreppe" href="http://mlhoefer.wordpress.com/2010/03/17/enterprise-2-0-wissensmanagement-und-die-erweiterte-wissenstreppe/">erweiterte Wissenstreppe</a>).</p>
<p>Klingt abstrakt, ist aber ein <strong>konkretes Problem im Projektmanagement.</strong> Jeder kennt die Situationen, in denen im Projektverlauf Fragen aufkommen, mit denen man vorher nicht gerechnet hat, nicht rechnen konnte. Fragen, auf die die Organisation nicht auf Anhieb eine Antwort &#8222;weiß&#8220; &#8211; Wissen fehlt. Wissen darüber wie sich ein Problem in einem bestimmten Kontext lösen lässt. In Lessons Learned / Best Practices und Datenbank-gestützten Lösungen kann man einigermaßen abbilden wie ein früheres Problem gelöst wurde. Aber nicht wie ein zukünftiges Problem zu lösen wäre. Eine angebotsorientierte Lösung kann immer nur Hilfestellung bei der Suche sein nach neuen, heutigen Lösungen.</p>
<p>Solche ungeplanten Abstimmungsprozesse zur Problemlösung lassen sich schön mit dem Begriff der <strong>Emergenz</strong> beschreiben (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Emergenz">Wikipedia</a>). <strong>Collaboration-Features</strong> ermöglichen nachfrageorientierten Austausch, Wissensarbeit, zu Themen, die man vorher nicht als wichtig eingestuft hat, mit Beteiligten, von denen man vorher nicht geahnt hat, dass sie und deren Wissen zur Problemlösung notwendig wären.</p>
<p>(<em>Ich glaube ich muss demnächst wirklich mal über das Wesen der Collaboration reflektieren&#8230;</em>)</p>
<p style="text-align:center;">&#8212;</p>
<p><strong>Fazit: Der zweifache konkrete Nutzen von Social Software / Collaboration / Enterprise 2.0 ist folgender:</strong></p>
<ol>
<li>Soziale Software schafft Gelegenheit zum informellen Austausch, der aus räumlich/zeitlichen Gründen sonst nicht möglich wäre.</li>
<li>Soziale Software schafft Gelegenheit zur nachfrage-getriebenen Wissensarbeit. Dann wenn sie notwendig ist. Zum Thema, das aktuellen Bedarf schafft.</li>
<li>&gt;&gt;&gt; Investitionen in so verstandenes Wissensmanagement sind daher nicht mehr vom Gleichen, sondern ergänzen bestehende Arbeitsprozesse an den Stellen, an denen sonst oft notwendiger Austausch zur Problemlösung unterbleibt. Austausch, um als Organisation zu lernen!</li>
</ol>
<p style="text-align:center;">&#8212;</p>
<p>UPDATE 24.7.2011: Um meine Gedanken noch besser zu veranschaulichen, und in einen tieferen Zusammenhang mit Microsoft Sharepoint zu setzen, habe ich einen Artikel veröffentlicht unter dem Titel <a href="http://mlhoefer.wordpress.com/2011/07/24/informationsmanagement-zyklus-mit-sharepoint-klassisches-intranet-und-collaboration-als-integriertes-system/">&#8222;Informationsmanagement-Zyklus mit Sharepoint: Klassisches Intranet und Collaboration als integriertes System&#8220;</a>.</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://mlhoefer.wordpress.com/category/enterprise-2-0/'>Enterprise 2.0</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/category/wissensmanagement/'>Wissensmanagement</a> Tagged: <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/collaboration/'>Collaboration</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/emergenz/'>Emergenz</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/raucherecke/'>Raucherecke</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/return-on-investment/'>Return on Investment</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/social-intranet/'>Social Intranet</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/mlhoefer.wordpress.com/2036/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/mlhoefer.wordpress.com/2036/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/mlhoefer.wordpress.com/2036/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/mlhoefer.wordpress.com/2036/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/mlhoefer.wordpress.com/2036/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/mlhoefer.wordpress.com/2036/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/mlhoefer.wordpress.com/2036/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/mlhoefer.wordpress.com/2036/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/mlhoefer.wordpress.com/2036/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/mlhoefer.wordpress.com/2036/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/mlhoefer.wordpress.com/2036/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/mlhoefer.wordpress.com/2036/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/mlhoefer.wordpress.com/2036/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/mlhoefer.wordpress.com/2036/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mlhoefer.wordpress.com&amp;blog=3322097&amp;post=2036&amp;subd=mlhoefer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Ludwig</media:title>
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			<media:title type="html">Wasserspender</media:title>
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		<media:content url="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/06/infos-vs-kc3b6pfe.png?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Infos vs Köpfe</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Sharepoint 2010 Wiki-Extensions: Semantic Wiki unter der Lupe</title>
		<link>http://mlhoefer.wordpress.com/2011/07/12/sharepoint-2010-wiki-extensions-semantic-wiki-unter-der-lupe/</link>
		<comments>http://mlhoefer.wordpress.com/2011/07/12/sharepoint-2010-wiki-extensions-semantic-wiki-unter-der-lupe/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 19:22:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Ludwig Höfer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sharepoint]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Semantik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mlhoefer.wordpress.com/?p=2023</guid>
		<description><![CDATA[Im Rahmen meiner Recherchen, was das Sharepoint-Wiki out of the box kann, und was die verfügbaren Wiki-Extensions darüber hinaus bieten, bloggte ich zum einen diese Übersicht der Wiki-Extensions, und hier meine Spekulationen zu den Anwendungsszenarien. Eine der erwähnten Wiki-Extensions für Sharepoint 2010 war das Semantic Wiki. Das hatte ich Gelegenheit mir genauer anzusehen, und mir [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mlhoefer.wordpress.com&amp;blog=3322097&amp;post=2023&amp;subd=mlhoefer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen meiner Recherchen, was das Sharepoint-Wiki out of the box kann, und was die verfügbaren Wiki-Extensions darüber hinaus bieten, bloggte ich zum einen <a title="Sharepoint 2010: Übersicht Wiki-Extensions" href="http://mlhoefer.wordpress.com/2011/06/17/ubersicht-wiki-losungen-fur-sharepoint-2010/">diese Übersicht der Wiki-Extensions</a>, und hier meine <a title="Sharepoint 2010 Wiki-Extensions: Anwendungsszenarien" href="http://mlhoefer.wordpress.com/2011/06/17/sharepoint-2010-wiki-extensions-anwendungsszenarien/">Spekulationen zu den Anwendungsszenarien</a>. Eine der erwähnten Wiki-Extensions für Sharepoint 2010 war das <a href="http://www.nowshare.com/DE/produkte/sa2010/Seiten/SemanticWikiforSharePoint2010.aspx"><strong>Semantic Wiki</strong>.</a> Das hatte ich Gelegenheit mir genauer anzusehen, und mir ein Bild zu machen, ob ich damit in Zukunft rechne.</p>
<p><strong>Zielgruppe</strong>: &#8222;Eher Großunternehmen, die ein spezielles Interesse an Semantik haben und eine komplexe Wissensmanagement-Lösung suchen&#8220;, so die Info am Telefon. <strong></strong></p>
<p><strong>Der erste Eindruck</strong> &#8211; Screenshots der Webseite &#8211; war positiv. Aufgeräumt, strukturiert. Auch die Beschriftungen machen Appetit.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/07/semantic-wiki.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2024" title="semantic wiki" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/07/semantic-wiki.jpg?w=600" alt=""   /></a>&#8212;</p>
<p style="text-align:left;"><strong>Funktionenweise:</strong></p>
<p style="text-align:left;">Im Gegensatz zu meiner Erwartung handelt es sich bei der zugrundeliegenden Semantik nicht um eine linguistische Semantik, sondern um eine <strong>mathematische Semantik</strong>. Es geht demnach nicht um Wortgleichheiten, sondern um <strong>Beziehungen zwischen Objekten</strong> (Begriff plus Beschreibung). Das erlaube nach Angaben des Herstellers Aussagen über &#8222;Wahrheitsgehalt&#8220; sowie das Aufzeigen von &#8222;Verwandschaftsbeziehungen.</p>
<p style="text-align:left;">Das Problem bei klassischen textbasierten Systemen sei, dass man in den Text zwar Angaben z.B. über Geburtstage machen könne, die Datumsangabe aber nicht durch die Synthax ausreichend als Datum markiert, und sie daher auch nicht maschinell auslesbar, und weiterverwertbar, sei.</p>
<p style="text-align:left;">Die folgende Graphik zeigt schön wie Taxonomie &gt; Thesaurus &gt; Topic Map &gt; Ontologie logisch aufeinander aufbauen, und welchen Mehrwert das Semantic Wiki dem Benutzer am Ende bieten soll, automatisch:</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/07/unbenannt-2.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2026" title="Unbenannt 2" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/07/unbenannt-2.png?w=600" alt=""   /></a>&#8212;</p>
<p style="text-align:left;"><strong>Weitere Funktionen:</strong></p>
<ul>
<li> Mehrsprachigkeit</li>
<li>Anzeige von Parent / Child</li>
<li>Anzeige von Hyperlinks pro Seite</li>
<li>Klar, Tagging und Rating, Sharepoint-Standard</li>
<li>Anzeige von häufigsten Suchen und Seitenbesuche</li>
<li>&#8222;Refers to Wiki Page&#8220;: Inhaltlicher Bezug zu anderen Wikiseiten</li>
<li>&#8222;Refers to Knowledge&#8220;: Inhaltlicher Bezug zu &#8230; Thema?</li>
<li>Einbindung von Google Maps und bing Maps</li>
<li>Sonstige Funktionen siehe <a title="Sharepoint 2010: Übersicht Wiki-Extensions" href="http://mlhoefer.wordpress.com/2011/06/17/ubersicht-wiki-losungen-fur-sharepoint-2010/">Blogartikel mit Übersichtstabelle</a></li>
</ul>
<p style="text-align:center;">&#8212;</p>
<p><strong>Beobachtungen im Test:</strong></p>
<ul>
<li>Das Semantic Wiki kann mit <strong>Mehrsprachigkeit</strong> in den <strong>Synonymen</strong> umgehen. Es ist möglich nach &#8222;Apple&#8220; zu suchen und &#8222;Apfel&#8220; angezeigt zu bekommen. Hübsch, da man in SP 2010 zwar mehrsprachige Taxonomiebäume anlegen kann, bei der Suche aber trotzdem nach Sprachen getrennt wird. Ein Pluspunk.</li>
<li>Obwohl auf der Webseite offensichtlich eine SP 2010-Instanz abgebildet ist, läuft die Demo auf SP 2007. Das interessiert aber Juli 2011 niemand mehr. Ein Minuspunkt, der obendrein Zweifel daran weckt wie weit die Version für SP 2010 eigentlich entwickelt ist.</li>
<li><strong>Beim Test fiel unangenehm auf, dass die sogenannten ontologischen Strukturen sich kaum von den Standard-Metadaten-Strukturen unterscheiden.</strong> Es stimmt dass man in Sharepoint nur über Umwege Beziehungen abbilden kann, vor allem über Managed Metadata. Aber ein wesentlich erweiterter Funktionsumfang, oder ein wirklicher Mehrwert wurden beim Test nicht deutlich. Ich habe wenig gesehen was man nicht auch mit klassischen Auswahlspalten und Filtern abdecken könnte.</li>
<li>Im Vergleich zu SP 2007 waren diese Funktionalitäten sicher eine spürbare und sinnvolle Erweiterung, aber im Vergleich zu den out of the box-Funktionalitäten sind wenig spezielle Möglichkeiten sichtbar. <strong>Eindeutig ein Minus, das das ganze Semantic Wiki als Wiki-Extension für SP 2010 in Frage stellt.</strong></li>
</ul>
<p style="text-align:center;">&#8212;</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<ul>
<li>Die Beobachtungen beziehen sich auf eine Demo für SP 2007, die Version für SP 2010 ist noch beta. Von den Funktionalitäten unterscheiden sich beide Versionen anscheinend aber kaum. Daher gilt:</li>
<li>Für eine Firma, die noch SP 2007 hat, nicht migrieren will auf SP 2010, und die unzufrieden ist mit den Möglichkeiten des 2007-Wikis, wäre das Semantic Wiki eine Option &#8211; zu einem relativ stolzen Preis. Im Vergleich zu SP 2007 bekommt man erweiterte Funktionen.</li>
<li><strong>Für eine Firma, die SP 2010 nutzt, wäre der Nutzen des Semantic Wiki minimal, im Vergleich zu SP 2010 bekommt man kaum erweiterte Funktionen. Angesichts des Preises sehe ich wenig Sinn darin.</strong></li>
</ul>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://mlhoefer.wordpress.com/category/sharepoint/'>Sharepoint</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/category/wiki/'>Wiki</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/category/wissensmanagement/'>Wissensmanagement</a> Tagged: <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/semantik/'>Semantik</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/mlhoefer.wordpress.com/2023/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/mlhoefer.wordpress.com/2023/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/mlhoefer.wordpress.com/2023/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/mlhoefer.wordpress.com/2023/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/mlhoefer.wordpress.com/2023/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/mlhoefer.wordpress.com/2023/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/mlhoefer.wordpress.com/2023/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/mlhoefer.wordpress.com/2023/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/mlhoefer.wordpress.com/2023/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/mlhoefer.wordpress.com/2023/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/mlhoefer.wordpress.com/2023/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/mlhoefer.wordpress.com/2023/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/mlhoefer.wordpress.com/2023/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/mlhoefer.wordpress.com/2023/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mlhoefer.wordpress.com&amp;blog=3322097&amp;post=2023&amp;subd=mlhoefer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Ludwig</media:title>
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			<media:title type="html">semantic wiki</media:title>
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			<media:title type="html">Unbenannt 2</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Enterprise 2.0: Ist Collaboration per se friedlich? Oder ein Kampfschauplatz?</title>
		<link>http://mlhoefer.wordpress.com/2011/07/05/enterprise-2-0-karotte-oder-schlagstock-ist-collaboration-per-se-friedfertig/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 19:13:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Ludwig Höfer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Hard Power]]></category>
		<category><![CDATA[Soft Power]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt wenige Artikel, die mir beim Lesen eine so ganz andere Sichtweise als die gewohnte vermitteln. Venkatesh Rao schreibt in &#8222;Hard and Soft Power in Enterprise 2.0&#8220; über die Bedingungen, die Menschen veranlassen kollaborativ zu arbeiten. Was er fragt, gefällt mir teilweise nicht, und das vielleicht weil ich mich etwas ertappt fühle. Ist Collaboration [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mlhoefer.wordpress.com&amp;blog=3322097&amp;post=1995&amp;subd=mlhoefer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/07/loewe_lamm.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1996" title="Löwe und Lamm" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/07/loewe_lamm.jpg?w=300&#038;h=235" alt="" width="300" height="235" /></a>Es gibt wenige Artikel, die mir beim Lesen eine so ganz andere Sichtweise als die gewohnte vermitteln. <a href="http://www.informationweek.com/thebrainyard/authors/6957">Venkatesh Rao </a>schreibt in &#8222;<a href="http://www.informationweek.com/thebrainyard/news/community_management_development/229219493/hard-and-soft-power-in-enterprise-20">Hard and Soft Power in Enterprise 2.0</a>&#8220; über die Bedingungen, die Menschen veranlassen kollaborativ zu arbeiten. Was er fragt, gefällt mir teilweise nicht, und das vielleicht weil ich mich etwas ertappt fühle. <strong>Ist Collaboration per se friedfertig? Kann Collaboration auch Werkzeug innerbetrieblicher Auseinandersetzung sein?</strong></p>
<p>Ok, setzen wir mal ein paar Dinge voraus, die wohl jeder unterschreiben würde. Wir Menschen sind soziale Wesen mit Interessen. Wir haben Ziele, verfolgen diese Ziele und ergreifen Maßnahmen sie zu erreichen. Wir sagen auch schon mal Sachen wie &#8222;Im Krieg und in der Liebe sind alle Mittel recht&#8220;.</p>
<p>In Unternehmen tragen letztlich immer Individuen Verantwortung, treffen Entscheidungen. Man könnte es auch Macht nennen. Und wir alle kennen Gruppenbildungen innerhalb der Firma, und je größer die Firma, umso mehr denken wir in &#8222;politischen&#8220; Kategorien: wer mit wem, wann, warum? Welche Informationen fließen auf welchen Wegen zum wem?</p>
<p style="text-align:center;">&#8212;</p>
<p>Venkatesh Rao macht auf eine<strong> Besonderheit der Enterprise 2.o-Evangelisten</strong> aufmerksam, die in diesem Zusammenhang tatsächlich bemerkenswert ist: <strong>Die Begriffswahl</strong>. Wenn man Evangelisten so reden hört, dann skizzieren sie immer Bilder selbstlosen Austauschs, als ob letztlich Löwen bei Lämmern lägen. Stimmt, folgende Begriffe hört man tatsächlich immer im Zusammenhang mit Enterprise 2.0 / Social Business: &#8222;<strong>cooperation, collaboration, win-win, co-creation, social, word-of-mouth, authenticity, engagement, conversation, empowerment, strengths, true fans, tribes</strong>&#8222;. Man könnte es auch den Enterprise 2.0-Mainstream nennen.</p>
<p>Ich verwende diese Begriffe selbst gern. Interessanterweise passen sie aber nicht zu dem, was wir auch mit Business verbinden: z.B.<strong> Wettbewerb, gewinnen, verlieren, &#8222;Preis-Offensiven&#8220;, Kampf, Täuschung,  auch Ausbeutung und Zwang</strong>. Passt nicht, oder?</p>
<p>&#8212;<a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/07/gelbzeug.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2000" title="Karotten400" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/07/karotten400.jpg?w=240&#038;h=160" alt="" width="240" height="160" /></a></p>
<p style="text-align:left;">Venkatesh Rao löst den Widerspruch durch die Gegenüberstellung von zwei <strong>gegensätzlichen Persönlichkeitstypen</strong> auf, den&#8220;Carrotists&#8220; und den &#8222;Stockists&#8220; &#8211; dem <strong>Karotten-Typ</strong> und dem <strong>Stock-Typ</strong>. Es handle sich um ein fundamentales Missverständnis vor allem der <strong>Karotten-Typen</strong>: vorrangig  Idealisten. Falsche Umweltbedingungen würden Menschen zu selbstsüchtigem Verhalten treiben, getrieben durch Mangel an Ressourcen. Mangel als Ursache von Konflikt und Krieg. Social Media löse das Problem des Mangels. Wenn nur erst durch Social Media der Mangel an Informationen behoben sei, kein &#8222;Wissen&#8220; mehr &#8222;Macht&#8220; bedeute, dann würden die Menschen in Frieden zusammenarbeiten (Mich erinnert das auch ein wenig an den <a href="http://mlhoefer.wordpress.com/2010/03/19/enterprise-2-0-und-disruptive-innovation-1-von-personlichkeiten-in-unternehmen/">NF-Typ nach Mayer-Briggs</a>). Hand hoch wer sich darin wiedererkennt <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align:left;"><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/07/schlagstock4.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2013" title="schlagstock4" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/07/schlagstock4.jpg?w=600" alt=""   /></a>Der <strong>Stock-Typ</strong> hingegen sei ebenfalls ein emotionaler Typ, aber anders, andere Werte. Rao bezeichnet sich selbst als Stock-Typ: Typen, die stärker auf Gefahren als auf Anreize reagieren, die mit Geringschätzung reagieren auf Feel-Good-Ansprachen und -Bedürfnisse. Stock-Typen genießen demnach zu gewinnen, Gegner zu manipulieren und zu demütigen. Sie bevorzugen klare Win-Lose-Situationen sogar dann noch, wenn sie selbst unterliegen. Sie mögen den Kampf als solchen&#8230;</p>
<p style="text-align:center;">&#8212;</p>
<p style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;"><strong>Zentrale These bei Venkash Rao:</strong></span> <strong>Collaboration-Werkzeuge erzeugen in den Händen solcher Leute nicht automatisch ein Klima der Selbstlosigkeit. Das  Werkzeug könne genauso gut als &#8222;Waffe&#8220; eingesetzt werden</strong>. <em><strong></strong></em></p>
<blockquote>
<p style="text-align:left;">To Stickist E 2.0 types, the new communications and social technologies aren&#8217;t about peace and harmony. <strong>They&#8217;re about enabling asymmetric guerrilla warfare that lets anyone in any position challenge people with nominal power and big titles</strong>. Wikis are roadside bombs. Blogs are places to ambush your enemies. Twitter is hand-to-hand combat. Email is trench warfare.</p>
</blockquote>
<p style="text-align:left;">Im Enterprise 2.0-Mainstream heißt es z.B. immer wieder gern, dass die &#8222;Wissen ist Macht&#8220;-Attitüde veraltet sei, falsch, dass Kooperation zu besseren Ergebnissen führen würde. Dass man der Organisation und den Mitarbeitern die Zeit geben müsse nicht nur neue Prozesse einzuüben, sondern sich auch an das veränderte Sozialverhalten zu gewöhnen. &#8230; Das wäre effizient gedacht aus Sicht der Firma. Aber ist es effizient gedacht aus der Sicht des Individuums? Entspricht teilen tatsächlich der Vorstellung jedes Mitarbeiters (Stock-Typen) von &#8222;Erfolg&#8220;? Oder gar von &#8222;Spaß&#8220;?</p>
<p style="text-align:left;"><strong>Ich muss Rao in diesem Punkt Recht geben.</strong> Wir Enterprise 2.0-Enthusiasten sprechen gern davon dass Social Media Expertentum sichtbarer macht. Und dass es im Rahmen des Transformationsprozesses von 1.0 auf 2.0 oft vorkommt, dass sich bisherige Entscheider innerhalb der Linienorganisation herausgefordert fühlen. Damit haben die Recht! Worüber wir nämlich nicht sprechen ist dass Mitarbeiter die Werkzeuge tatsächlich einsetzen könnten, um (partiell) höheres Wissen an die firmeninterne Öffentlichkeit zu tragen. Leitungsfunktionen, die von Fachwissen abhängen, sind so tatsächlich wacklige Stühle auf Abruf! Ein gut belegter Blogartikel inkl. guten Links als Verweisen kann offizielle Linien kompromittieren, und den Autor empfehlen.</p>
<p style="text-align:left;">Dass der Egoismus, ein Publikum für die einen Social Media-Bemühungen zu haben, ein wesentlicher Treiber für den Erfolg dieser Maßnahmen ist, findet sich z.B. in der 3-teiligen &#8222;<a href="http://www.slideshare.net/SoftwareSaxony/der-wikipedia-irrtum-presentation">Wikipedia-Irrtum</a>&#8222;-Präsentation &#8230;</p>
<p style="text-align:center;">&#8212;</p>
<p style="text-align:left;"><strong><span style="text-decoration:underline;">Schlussfolgerung</span></strong>: <strong>Für mich als Intranet-Consultant (Sharepoint) mit Schwerpunkt Collaboration (und Wissensmanagement) sind das beunruhigende Gedanken. Folgende Ideen habe ich heute dazu, dabei wird es kurz- und mittelfristig nicht bleiben:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Grundsätzlich zu klären</strong>: welche Belege gibt es für diese Überlegungen? Von welchem Größenverhältnis, anteilig, sprechen wir hier? Ich gehe a priori davon aus dass die Stock-Typen eine relevante Gruppe sind.</li>
<li>Und falls es sich um eine relevante Größe handelt, finden sich Hinweise in Enterprise 2.0-Einführungsstudien, ob solches Verhalten tatsächlich ein Problem war? Und falls so ein Verhalten vor der Einführung der Collaboration-Umgebung ein Problem war, gibt es Hinweise warum die Werkzeuge nicht zur &#8222;asymmetrischen Kriegsführung&#8220; genutzt wurden?</li>
<li>Das &#8222;klassische&#8220; Modell der <a href="http://mlhoefer.wordpress.com/2010/04/11/softwareeinfuehrung-was-schafft-akzeptanz-der-anwender/">Einführung von E 2.0-Systemen</a> orientiert sich am &#8222;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Crossing_the_Chasm">Crossing the Chasm</a>&#8222;-Ansatz von von Geoffrey A. Moore, ähnlich wie <a href="http://www.wandelweb.de/blog/?p=84">Fukudas Parabel</a>. Unter diesem Gesichtspunkt kann das Modell wenig Sinn machen, die Einführung von E 2.0 ausschließlich an der Neugier und Veränderungsbereitschaft von nicht näher definierten Personengruppen festzumachen, die man nacheinander überzeugt, bis der Goldwellsche &#8222;<a href="http://www.amazon.de/Tipping-Point-kleine-Gro%C3%9Fes-bewirken/dp/3442127807">Tipping Point</a>&#8220; erreicht ist (das Modell war mir schon <a href="http://mlhoefer.wordpress.com/2010/04/11/softwareeinfuehrung-was-schafft-akzeptanz-der-anwender/">bei den letzten Überlegungen</a> zu linear). Denn Stock-Typen wären nicht nur zurückhaltend, bis sie vom Vorteil von Collaboration überzeugt sind. Eine Menge von Stock-Typen könnten destruktiv wirken und die gute Absicht ins Gegenteil verkehren.</li>
<li>Die konkrete Ausgestaltung der Collaboration-Umgebung soll Anreize für nachfragegetriebenen Informationsaustausch bieten und grundsätzliche Gelegenheiten dazu schaffen. Es muss aber auch dem Sicherheitsbedürfnis Rechnung derer getragen werden, die grundsätzlich das Gefühl besitzen etwas zu verlieren zu haben.</li>
<li><strong>Frage für mich</strong>: Vorausgesetzt dass die Stock-Typen eine relevante Größe sind: kann man deren Einfluss reduzieren und wie? Könnte man deren individuelle Partiklarinteressen so Ausdruck bieten, dass die Organisation trotzdem einen Mehrwert davon hat? Ähnlich wie die Smith´sche &#8222;Unsichtbare Hand des Marktes&#8220; das mit ökonomischen Individualinteressen macht <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  &#8230;</li>
</ul>
<p>Ich werde auf jeden Fall in nächster Zeit auf derartige Hinweise achten.</p>
<p style="text-align:left;">
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			<media:title type="html">Löwe und Lamm</media:title>
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			<media:title type="html">Karotten400</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>These zum Wissensmanagement: Soziale Software ergänzt das Intranet. Muss es ergänzen.</title>
		<link>http://mlhoefer.wordpress.com/2011/06/21/these-zu-wissensmanagement-warum-soziale-software-z-b-wikis-das-intranet-ergaenzt-und-erganzen-muss/</link>
		<comments>http://mlhoefer.wordpress.com/2011/06/21/these-zu-wissensmanagement-warum-soziale-software-z-b-wikis-das-intranet-ergaenzt-und-erganzen-muss/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 05:58:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Ludwig Höfer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenstreppe]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzten November, damals noch als selbständiger Enterprise2.0-Consultant in München, hielt ich gemeinsam mit Thomas Strobel eine Doppelpräsentation zum Thema Wissensmanagement. Diese Präsentation wäre zu schade zu verstecken. Eigentlich ging es um den Nutzen von Firmenwikis, aber man kann daran auch folgende These aufhängen und begründen: These: Soziale Software (wie z.B. Wikis) ergänzt das klassische Intranet. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mlhoefer.wordpress.com&amp;blog=3322097&amp;post=1934&amp;subd=mlhoefer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzten November, damals noch als selbständiger Enterprise2.0-Consultant in München, hielt ich gemeinsam mit <a href="http://www.fenwis.de">Thomas Strobel</a> eine Doppelpräsentation zum Thema Wissensmanagement. Diese Präsentation wäre zu schade zu verstecken. Eigentlich ging es um den Nutzen von Firmenwikis, aber man kann daran auch folgende These aufhängen und begründen:</p>
<h3><span style="color:#000000;"><strong><span style="text-decoration:underline;">These</span>: Soziale Software (wie z.B. Wikis) ergänzt das klassische Intranet. Und muss es sogar &#8211; für erfolgreiches Wissensmanagement &#8211; ergänzen.</strong></span></h3>
<p>Hier die Präsentation zum durchklicken (damals der 2. Teil, die blauen Graphiken waren von Th. Strobel), die Argumente und die Einladung zur Diskussion folgen darunter:</p>
<iframe src='http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/8369076' width='600' height='492'></iframe>
<p style="text-align:center;">&#8212;</p>
<p><strong>Folgendes setze ich voraus, undiskutiert:</strong></p>
<p>Auch wenn kollaborative Anteile für Zusammenarbeit / in modernen Intranets zunehmend wichtiger werden: redaktionell bearbeitete Inhalte eines klassischen Intranets werden auch in Zukunft notwendig sein.</p>
<p style="text-align:center;">&#8212;</p>
<p><span style="text-decoration:underline;color:#000080;"><strong>Problem</strong></span>:</p>
<p>Die Sache mit dem Wissen, und der Wissensweitergabe, ist kompliziert. Wissen kann man bekanntlich nur eingeschränkt weitergeben. &#8222;<em>Wissen steckt in den Köpfen</em>&#8222;, und zwar nur dort, das weiß seit Peter Drucker jeder. Wissen ist: <a href="http://mlhoefer.wordpress.com/2010/03/17/enterprise-2-0-wissensmanagement-und-die-erweiterte-wissenstreppe/">Informationen mit Anwendungsbezu</a>g. Das setzt Lernen voraus. &#8230; Im Prinzip ist der direkte Austausch zwischen zwei Menschen optimal &#8211; sei es &#8222;Frage/Antwort&#8220;, sei es gemeinsam ein Problem diskutieren &#8230; Im Prinzip haben wir zwei Möglichkeiten zum Austausch. Direkter Kontakt zwischen den besagten Köpfen ist die Eine. Die ist gut, aber dummerweise können wir aber nicht immer miteinander reden, um ein Problem zu lösen oder dazuzulernen. Die andere Möglichkeit ist das Erfassen, Speichern und Zugänglichmachen von Informationen. Beides hat seine Nachteile:</p>
<p><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/06/information-und-dynamisches-wissen1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1953" title="Information und dynamisches Wissen" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/06/information-und-dynamisches-wissen1.jpg?w=600&#038;h=359" alt="" width="600" height="359" /></a></p>
<p><strong>Dynamisches Wissen (Köpfe)</strong>:</p>
<p>1.) Wissen ist nie objektiv, sondern immer etwas subjektiv bewertetes. Lösungen für Probleme kommen immer in einem bestimmten Kontext zustande, und bestimmten Umweltbedingungen, und Mitwirkung bestimmter Menschen. 2.) Wissen kann nicht dokumentiert werden, Wissen wird situativ zwischen Menschen weitergegeben. Dann und dort wo es notwendig ist und jemand mit dem benötigten Wissen zur Verfügung steht.<strong> -&gt; Die &#8222;Köpfe&#8220; sind die Mitarbeiter, die das Intranet nutzen</strong></p>
<p>Wenn wir Menschen uns nicht direkt austauschen können, um unser Wissen weiterzugeben, dann können wir es immernoch verschriftlichen, explizit machen. <strong>Arbeitsergebnisse müssen schließlich festgehalten werden, in schriftlicher Form</strong>. Aus der Sicht des Wissensmanagements hat auch Nachteile, denn die Weitergabe des Lösungswegs, der Beteiligten, deren Argumentation, wird in Dokumenten nur eingeschränkt weitergegeben:</p>
<p><strong>Statisches Wissen (Information):</strong></p>
<p>1.) Explizites Wissen, Verschriftlichtes, Dokumentiertes. 2.) Redaktionell bearbeitete Inhalte. 3.) Wenig Bezug auf Träger des Wissens, oder wie Lösungen zustande gekommen sind. 4.) &#8222;Eingefrorener Stand&#8220; der Inhalte, veraltend&#8220;, bzw. nur mit relativ hohem Aufwand aktualisierbar<strong> -&gt; Das klassische Intranet</strong></p>
<p><strong>Was folgt daraus?</strong> Im Prinzip verläuft meine Argumentation ähnlich wie in <a title="mein Artikel" href="http://mlhoefer.wordpress.com/2010/03/17/enterprise-2-0-wissensmanagement-und-die-erweiterte-wissenstreppe/">meinem Artikel</a> zur &#8222;erweiterten Wissenstreppe&#8220; nach North. &#8222;Wissen&#8220; kann man nicht speichern. Nur Informationen. Informationen allein sind aber selten vollständig, eingeschränkt mit ihrem Kontext verbunden, geben Wissen nicht weiter. &#8222;Wissen&#8220; wird erst daraus, wenn Menschen Informationen vernetzen und sinnvoll zur Anwendung bringen können.</p>
<p style="text-align:center;">&#8212;</p>
<p><span style="text-decoration:underline;color:#000080;"><strong>Schlussfolgerung:</strong></span></p>
<p>Das klassische Intranet ist untauglich für Wissensmanagement. Es speichert das heute, taugt aber wenig um ein Unternehmen für das Morgen zu präparieren.Für die Anforderungen des Wissensmanagements (Austausch, Weitergabe von Informationen mit ihrem Ursprungs- und Anwendungskontext, gemeinsames Lernen)genügt es nicht. In der skizzierten Gegenüberstellung von bereitgestellten <strong>Informationen</strong> und den <strong>Köpfen</strong> der Mitarbeiter klafft eine Lücke!</p>
<p style="text-align:center;">&#8212;</p>
<p><span style="color:#000080;"><strong><span style="text-decoration:underline;">Lösung</span>: </strong></span></p>
<p>Die Lösung muss eine Brücke zwischen Informationen und Köpfen schlagen, das beste aus beiden Welten sozusagen:</p>
<p><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/06/infos-vs-kc3b6pfe.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1973" title="Infos vs Köpfe" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/06/infos-vs-kc3b6pfe.png?w=600&#038;h=346" alt="" width="600" height="346" /></a></p>
<p>Im Grunde habe ich meinen Gedanken &#8211; ohne Intranetbezug &#8211; schon einmal in meinem <a href="http://mlhoefer.wordpress.com/2010/03/17/enterprise-2-0-wissensmanagement-und-die-erweiterte-wissenstreppe/">Artikel zur erweiterten Wissenstreppe</a>  dargelegt, ausführlicher als ich es hier tun werde. Einfach dem <a href="http://mlhoefer.wordpress.com/2010/03/17/enterprise-2-0-wissensmanagement-und-die-erweiterte-wissenstreppe/">Link </a>folgen. Soziale Software kann die Brücke sein, die den Bereich &#8222;Technik&#8220; verlängert, sodass sich &#8222;Mensch&#8220; und &#8222;Technik&#8220; überschneiden (siehe Graphik zur &#8222;Erweiterten Wissenstreppe&#8220;). <strong>Soziale Software ist ein technisches Vehikel, mit dem Menschen Wissen weitergeben können, den subjektiven Kontext (der Entstehung), die Anwendung der Information</strong>:</p>
<p><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/06/c-robert-freund-erweiterte-wissenstreppe.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1956" title="c-robert-freund-erweiterte-wissenstreppe" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/06/c-robert-freund-erweiterte-wissenstreppe.jpg?w=600&#038;h=450" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p style="text-align:center;">&#8212;</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Bleibt als letzte Frage</strong></span>: welche Soziale Software wie diese Brücke schlägt. Nehmen wir folgende Reihe:</p>
<ul>
<li><strong>Chat / Internes Twitter (z.B. Yammer) -&gt; Social Networks -&gt; Blogs -&gt; Wikis</strong></li>
</ul>
<p>Diese Reihe an Tools folgt einem Muster.</p>
<ul>
<li>Gemeinsam haben sie dass sie alle &#8211; obwohl technische Vehikel &#8211; den Austausch von Köpfen anstreben und erleichtern.</li>
<li>Von links nach rechts wird der direkte Austausch weniger, die symmetrische Kommunikation wird asymmetrisch</li>
<li>Von links nach rechts wandeln sich die Ergebnisse des Austauschs. Die Ergebnisse des Austauschs sind bei einem Chat am wenigsten explizit. <strong>Die Arbeit mit einem Wiki &#8222;produziert&#8220; bei allen sozialen Aspekten erfreulich viele Informationen, die sich wiederum speichern, verfielfältigen und kopieren lassen. Als Basis für den nächsten Austausch :-</strong>)</li>
</ul>
<p style="text-align:center;">***</p>
<p style="text-align:left;">UPDATE 24.7.2011: Um meine Gedanken noch besser zu veranschaulichen, und in einen tieferen Zusammenhang mit Microsoft Sharepoint zu setzen, habe ich einen Artikel veröffentlicht unter dem Titel <a href="http://mlhoefer.wordpress.com/2011/07/24/informationsmanagement-zyklus-mit-sharepoint-klassisches-intranet-und-collaboration-als-integriertes-system/">&#8222;Informationsmanagement-Zyklus mit Sharepoint: Klassisches Intranet und Collaboration als integriertes System&#8220;</a>.</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://mlhoefer.wordpress.com/category/enterprise-2-0/'>Enterprise 2.0</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/category/wissensmanagement/'>Wissensmanagement</a> Tagged: <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/wiki/'>Wiki</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/wissenstreppe/'>Wissenstreppe</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/mlhoefer.wordpress.com/1934/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/mlhoefer.wordpress.com/1934/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/mlhoefer.wordpress.com/1934/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/mlhoefer.wordpress.com/1934/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/mlhoefer.wordpress.com/1934/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/mlhoefer.wordpress.com/1934/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/mlhoefer.wordpress.com/1934/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/mlhoefer.wordpress.com/1934/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/mlhoefer.wordpress.com/1934/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/mlhoefer.wordpress.com/1934/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/mlhoefer.wordpress.com/1934/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/mlhoefer.wordpress.com/1934/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/mlhoefer.wordpress.com/1934/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/mlhoefer.wordpress.com/1934/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mlhoefer.wordpress.com&amp;blog=3322097&amp;post=1934&amp;subd=mlhoefer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<slash:comments>1</slash:comments>
	
		<media:content url="" medium="image">
			<media:title type="html">Ludwig</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/06/information-und-dynamisches-wissen1.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Information und dynamisches Wissen</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/06/infos-vs-kc3b6pfe.png" medium="image">
			<media:title type="html">Infos vs Köpfe</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/06/c-robert-freund-erweiterte-wissenstreppe.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">c-robert-freund-erweiterte-wissenstreppe</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Sharepoint 2010 Wiki-Extensions: Anwendungsfälle</title>
		<link>http://mlhoefer.wordpress.com/2011/06/17/sharepoint-2010-wiki-extensions-anwendungsszenarien/</link>
		<comments>http://mlhoefer.wordpress.com/2011/06/17/sharepoint-2010-wiki-extensions-anwendungsszenarien/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 19:42:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Ludwig Höfer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Sharepoint]]></category>
		<category><![CDATA[Collaboration]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mlhoefer.wordpress.com/?p=1894</guid>
		<description><![CDATA[Im letzten Artikel im Blog, dem 1. von zwei Teilen, befasste ich mich summarisch mit der Frage, welche interessanten Wiki-Extensions es überhaupt für Sharepoint 2010 gibt. Nun sind &#8222;Wiki haben&#8220; und &#8222;Wiki nutzen&#8220; zwei völlig verschiedene Dinge, denn auch Wikis unterscheiden sich manchmal beträchtlich. Schere und Hammer sind beides Werkzeuge, aber ich wüsste was ich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mlhoefer.wordpress.com&amp;blog=3322097&amp;post=1894&amp;subd=mlhoefer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a href="http://mlhoefer.wordpress.com/2011/06/17/ubersicht-wiki-losungen-fur-sharepoint-2010/">letzten Artikel </a>im Blog, dem 1. von zwei Teilen, befasste ich mich summarisch mit der <a href="http://mlhoefer.wordpress.com/2011/06/17/ubersicht-wiki-losungen-fur-sharepoint-2010/">Frage</a>, welche interessanten Wiki-Extensions es überhaupt für Sharepoint 2010 gibt. Nun sind &#8222;<em>Wiki habe</em>n&#8220; und &#8222;<em>Wiki nutzen</em>&#8220; zwei völlig verschiedene Dinge, denn auch Wikis unterscheiden sich manchmal beträchtlich. Schere und Hammer sind beides Werkzeuge, aber ich wüsste was ich wähle, müsste ich einen Nagel in die Wand schlagen <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> <em></em></p>
<p style="text-align:center;">***<em><br />
</em></p>
<p><strong>Die Frage dieses Blog-Posts lautet deswegen:</strong> welche Anwendungsfälle oder gar Einsatzszenarien sind mit den Wiki-Extensions aus dem 1. Teil denkbar, wenn man sie isoliert betrachtet. Also ohne das Zusammenspiel mit Sharepoint. Wann sollte man welcher Extension den Vorzug geben?</p>
<p><strong>Um folgende Frage geht es demnach ausdrücklich nicht:</strong></p>
<ul>
<li>Sharepoint-Wiki vs. Wiki-Extensions</li>
<li>Pro/Contra Wiki-Extension zu Sharepoints Collaboration-Features. Denn welche Szenarien mit den Sharepoints Collaboration-Features plus Wiki-Extensions <span style="text-decoration:underline;">zusammen</span> denkbar sind, ist für mich die eigentliche, weiterführende Frage! Die stelle ich aber an einem anderen Tag im Blog.</li>
<li>Gibt es Wiki-Extensions, die man parallel einsetzen kann? Das würde in einigen Fällen Sinn machen.</li>
</ul>
<p style="text-align:center;">***</p>
<p style="text-align:left;">Um die Auswahl der (passenden) Wiki-Extensions aus dem <a href="http://mlhoefer.wordpress.com/2011/06/17/ubersicht-wiki-losungen-fur-sharepoint-2010/">1. Teil</a> überhaupt vergleichen zu können habe ich alle Features in einem Excel-Datenblatt versammelt (aktualisiert am 21.9.2011). Zur Ansicht bitte auf die Graphiken klicken:</p>
<p style="text-align:center;">&#8212;</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/06/wiki-extensions-1.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2096" title="Wiki-Extensions 1 - M.L. Höfer" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/06/wiki-extensions-1.png?w=300&#038;h=215" alt="" width="300" height="215" /></a><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/06/wiki-extensions-2.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2097" title="Wiki-Extensions 2 - M.L. Höfer" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/06/wiki-extensions-2.png?w=300&#038;h=217" alt="" width="300" height="217" /></a></p>
<p>Im direkten Vergleich fällt auf, dass es einige spezifische Anwendungen gibt, die jeweils mit nur einem der Wiki-Extensions umsetzbar sind. Wenn die folgenden Features kritisch sind, fällt die Wahl leicht:</p>
<div>
<ul>
<li><strong>Verfügbarkeit von Wiki-Inhalten im ganzen Sharepoint</strong>: Wer die Wiki-Inhalte im ganzen Sharepoint via Webparts verfügbar machen möchte &#8211; so wie jede x-beliebige andere Liste / Bibliothek &#8211; der sollte sich unbedingt <a href="http://wiki.bluebridge.de/de/w/Homepage.aspx">bluebridge</a> ansehen. Ein Alleinstellungsmerkmal.<br />
<strong></strong></li>
<li><strong>Import von Inhalt aus einem MediaWiki</strong>: Eine sinnvolles Feature. Nur <a href="http://wiki.bluebridge.de/de/w/Homepage.aspx">bluebridge </a>hat das out of the box. Allerdings weiß ich von spezifischen Tools, die die Migration von Wiki-Inhalten in Sharepoint unterstützen, wobei ich über deren Leistungsfähigkeit ohne Test nichts sagen kann.</li>
<li><strong>Business Intelligence</strong>: Wer auf BI-Funktionalitäten und Reportings Wert legt, der sollte sich <a href="http://www.kwizcom.com/">Kwiz Com Wiki Plus</a> genauer anschauen. KWiz Com ist der einzige Anbieter der dieses Feature ausdrücklich anbietet.</li>
<li><strong>Content Lifecycle Management</strong>: Exakt das gleiche gilt für Content Life Cycle Management: <a href="http://www.kwizcom.com/">Kwiz Com Wiki Plus</a> anschauen</li>
<li><strong>Semantische Funktionen</strong>: Für semantische Funktionen (math. Semantik, Beziehungen zwischen Objekten) für den Einsatz in einem Wissensmanagement-Szenario, gerade in größeren Unternehmen, kommt nur der Blick auf das <a href="http://www.nowshare.com/DE/produkte/sa2010/Seiten/SemanticWikiforSharePoint2010.aspx">Semantic Wiki </a>in Frage. Ein klares Alleinstellungsmerkmal. Aber: <a title="Sharepoint 2010 Wiki-Extensions: Semantic Wiki unter der Lupe" href="http://mlhoefer.wordpress.com/2011/07/12/sharepoint-2010-wiki-extensions-semantic-wiki-unter-der-lupe/">nach ausführlichem Tes</a>t (<a title="Sharepoint 2010 Wiki-Extensions: Semantic Wiki unter der Lupe" href="http://mlhoefer.wordpress.com/2011/07/12/sharepoint-2010-wiki-extensions-semantic-wiki-unter-der-lupe/">hier</a>) sehe ich bei SP 2010 wenig Verwendung.</li>
<li><strong>Erweiterte Export- und Druckfunktionen</strong>: Wer Wert auf ausgeprägte Export- und Druckfunktionen legt, der kommt an einem Blick auf den <a href="http://store.bamboosolutions.com/sharepoint-wiki-publisher.aspx">Bamboo Wiki Publisher</a> nicht vorbei.</li>
<li><strong>Page Tree-Ansicht</strong>: Genauso verhält es sich mit dem <a href="http://store.bamboosolutions.com/p-38-tree-view-web-part.aspx">Bamboo Page Tree Viewer</a>. Die meisten Wikis erstellen Wiki-Pages auf ein und derselben Ebene, es gibt keine Hierarchien. Wer das aber haben will (und diese Möglichkeit nicht nur im Wiki, sondern auch in allen anderen Listen und Bibliotheken), der kommt an dieser Extension nicht vorbei.</li>
</ul>
</div>
<div style="text-align:center;">***</div>
<div><strong><span style="text-decoration:underline;">Szenario</span> Handbücher / Anleitungen / Produktspezifikationen (Erstellung und Pflege)</strong></div>
<div>
<ul>
<li>
<div>Kwiz Com Wiki Plus und bluebridge jeweils:</div>
</li>
</ul>
<ul>
<li>Templates</li>
<li>Textbausteine</li>
</ul>
</div>
<div>
<ul>
<li><strong>Kwiz Com Wiki Plus</strong></li>
</ul>
<ul>
<li>
<div>Word-Import (8)</div>
</li>
<li>
<div>Section Editing (15)</div>
</li>
<li>
<div>Tagging und Rating (19 – 23)</div>
</li>
<li>
<div>Discussion Boards auf Wiki-Seite (41)</div>
</li>
<li>
<div>Life Cycle Management (44)</div>
</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>bluebridge</strong></li>
</ul>
<ul>
<li>
<div>Word-Import (8)</div>
</li>
<li>
<div>Kapitelüberschriften (29)</div>
</li>
<li>
<div>Export PDF (1,2)</div>
</li>
</ul>
</div>
<div style="text-align:center;">***</div>
<div><span style="text-decoration:underline;"><strong>Szenario </strong></span><strong>allgemein längere Texte kollaborativ zu verfassen</strong>. Hier wird die Einschätzung unschärfer, da es nicht mehr das eine entscheidende Feature dafür gibt. Deswegen habe ich zwei neue Graphiken erstellt, die durch anklicken größer gemacht werden können. Beide Graphiken heben die Features von KWiz Com und bluebridge hervor, die für solche Prozesse nützlich wären. Einiges überschneidet sich, aber es gibt Unterschiede:</div>
<div style="text-align:center;">&#8212;</div>
<div style="text-align:left;"><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/06/szenario-11.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1915" title="Szenario 1" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/06/szenario-11.jpg?w=300&#038;h=196" alt="" width="300" height="196" /></a></div>
<div style="text-align:center;"><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/06/szenario-21.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1916" title="Szenario 2" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/06/szenario-21.jpg?w=300&#038;h=196" alt="" width="300" height="196" /></a>&#8212;</div>
<ul>
<li><strong>-&gt; Texte verfassen und zur Verfügung stellen mit <span style="text-decoration:underline;">Kwiz Com</span>:</strong> Unterstützend für den kollaborativen Schreibprozess sind bei Kwiz Com vor allem die Tagging-Funktionen (Nr. 19 &#8211; 23), also die Möglichkeit die (gerade erstellten) Inhalte via Metadaten in Beziehung zueinander zu setzen, und so kollaborativ Zusammenhänge zu erarbeiten. Ebenfalls hilfreich, wenn mehrere Autoren zum gleichen Zeitpunkt daran arbeiten wollen/müssen: Section Edition (16). Auch manchmal nützlich: Seiten klonen zu können (43)</li>
<li><strong>-&gt; Texte verfassen und zur Verfügung stellen mit</strong> <span style="text-decoration:underline;"><strong>bluebridge</strong></span>: bluebridge zeigt Stärken in der Bearbeitung (siehe 13. &#8222;Console&#8220; für schnelle Bearbeitung), ausgeprägte Diskussionsmöglichkeiten (41 und 42), und die Möglichkeit über TOC hinaus Kapitelüberschriften im Text unterzubringen (29). Auch der Bereich Layout macht mehr her, durch CSS Import und leichte Standardisierung des Aussehens.</li>
</ul>
<p style="text-align:center;">***</p>
<p style="text-align:left;">Über Anregungen, Diskussionen, Widerspruch freue ich mich. Haben Sie schonmal mit einem dieser Wiki-Extensions gearbeitet? <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://mlhoefer.wordpress.com/category/enterprise-2-0/'>Enterprise 2.0</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/category/sharepoint/'>Sharepoint</a> Tagged: <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/collaboration/'>Collaboration</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/mlhoefer.wordpress.com/1894/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/mlhoefer.wordpress.com/1894/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/mlhoefer.wordpress.com/1894/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/mlhoefer.wordpress.com/1894/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/mlhoefer.wordpress.com/1894/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/mlhoefer.wordpress.com/1894/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/mlhoefer.wordpress.com/1894/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/mlhoefer.wordpress.com/1894/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/mlhoefer.wordpress.com/1894/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/mlhoefer.wordpress.com/1894/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/mlhoefer.wordpress.com/1894/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/mlhoefer.wordpress.com/1894/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/mlhoefer.wordpress.com/1894/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/mlhoefer.wordpress.com/1894/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mlhoefer.wordpress.com&amp;blog=3322097&amp;post=1894&amp;subd=mlhoefer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<media:content url="" medium="image">
			<media:title type="html">Ludwig</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/06/wiki-extensions-1.png?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Wiki-Extensions 1 - M.L. Höfer</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/06/wiki-extensions-2.png?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Wiki-Extensions 2 - M.L. Höfer</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/06/szenario-11.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Szenario 1</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/06/szenario-21.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Szenario 2</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Sharepoint 2010: Übersicht Wiki-Extensions</title>
		<link>http://mlhoefer.wordpress.com/2011/06/17/ubersicht-wiki-losungen-fur-sharepoint-2010/</link>
		<comments>http://mlhoefer.wordpress.com/2011/06/17/ubersicht-wiki-losungen-fur-sharepoint-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 18:49:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Ludwig Höfer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sharepoint]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>
		<category><![CDATA[Collaboration]]></category>

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		<description><![CDATA[Sharepoint ist ein feine Sache, um gerade für größere Unternehmen ein integriertes System &#8211; aus klassischen Intranet plus Collaboration &#8211; zu schaffen. Wiki-Funktionalitäten hat Sharepoint 2010 out of the box, aber trotz Verbesserungen zur Version 2007  ist die Ausstattung sparsam verglichen mit dezidierten Enterprise Wikis. Kunden fragen öfter nach Ergänzungen zur Out of the box-Lösung. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mlhoefer.wordpress.com&amp;blog=3322097&amp;post=1818&amp;subd=mlhoefer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/06/wicki1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1882" title="wicki1" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/06/wicki1.jpg?w=98&#038;h=120" alt="" width="98" height="120" /></a>Sharepoint ist ein feine Sache, um gerade für größere Unternehmen ein integriertes System &#8211; aus klassischen Intranet plus Collaboration &#8211; zu schaffen. Wiki-Funktionalitäten hat Sharepoint 2010 out of the box, aber trotz Verbesserungen zur Version 2007  ist die Ausstattung sparsam verglichen mit dezidierten Enterprise Wikis. Kunden fragen öfter nach Ergänzungen zur Out of the box-Lösung.</p>
<p>Für mich mit meinem früheren Interessensschwerpunkt auf den Beitrag von Wikis und Blogs im &#8222;Enterprise 2.0&#8243; ist das hochinteressant. Daher habe ich mir die Mühe gemacht die Anbieter auf dem Markt zu recherchieren, die Wiki-Extensions auf Basis von Sharepoint 2010 anbieten, die die Basisfeatures erweitern.</p>
<p><strong>Wer weitere Wiki-Extensions kennt oder gar über Erfahrungen im Umfang damit berichten kann, über Hinweise und Diskussionen freue ich mich (Kommentare/<a href="http://mlhoefer.wordpress.com/impressum/">Mails</a></strong>) <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Hier meine Ergebnisse und meine Einschätzung, zum Test hat es noch nicht gereicht. <a href="http://mlhoefer.wordpress.com/2011/06/17/sharepoint-2010-wiki-extensions-anwendungsszenarien/">Im zweiten Teil</a> wird es dann um eine grobe Einschätzung der Verwendungszwecke gehen:</p>
<h2>Wiki-Extensions für Sharepoint 2010 (die positiv aufgefallen sind)</h2>
<p><a href="http://www.kwizcom.com/">KWizCom Wiki Plus</a>: Relativ umfangreiche Wiki-Extension, so umfangreich dass es manche schon wieder als &#8222;zu mächtig&#8220; empfinden. KWiz Com ergänzt das Sharepoint-Wiki im Import/Export, erweitert den Editor, hat Stärken im Hinzfügen von Metadaten hat und bringt einige spezielle Features mit, die kein Wettbewerber hat. Bieten tolle PDF, gute Übersicht aller Features (plus Vergleich zum Sharepoint-Wiki). <a href="http://mlhoefer.wordpress.com/2012/01/25/sharepoint-wiki-extensions-kwiz-com-wiki-plus-pro-argumente/">Hier </a>ein Auszug der<a href="http://mlhoefer.wordpress.com/2012/01/25/sharepoint-wiki-extensions-kwiz-com-wiki-plus-pro-argumente/"> </a><a href="http://mlhoefer.wordpress.com/2012/01/25/sharepoint-wiki-extensions-kwiz-com-wiki-plus-pro-argumente/">Pro-Argumente</a>.</p>
<p><a href="http://wiki.bluebridge.de/de/w/Homepage.aspx">BlueBridge Wiki</a>: Vergleichbar mit KWiki Com Wiki Plus, vom Umfang der Features her. Ergänzt das Sharepoint-Wiki im Import/Export, und vor allem im Editor (und damit der Usability). Weitere Stärken sind Layout-Bereich und Diskussion der Inhalte. Bieten ebenfalls ausführliche Dokumente zur Ausstattung. Hier ein kurzer <a title="Sharepoint 2010 Wiki-Extensions: bluebridge Wiki unter der Lupe" href="http://mlhoefer.wordpress.com/2012/01/16/sharepoint-2010-wiki-extensions-bluebridge-wiki-unter-der-lupe/">Testbericht für den grundsätzlichen Eindruck</a>.</p>
<div id="attachment_1890" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/06/puzzle-vollstc3a4ndig_by_rainersturm_pixelio-de.jpg"><img class="size-medium wp-image-1890 " title="Puzzle vollständig_pixelio.de" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/06/puzzle-vollstc3a4ndig_by_rainersturm_pixelio-de.jpg?w=300&#038;h=200" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">(C) pixelio.de</p></div>
<p><a href="http://www.nowshare.com/DE/produkte/sa2010/Seiten/SemanticWikiforSharePoint2010.aspx">Semantic Wiki</a>: Ein ziemlich spezielles Ding. Das Semantic Wiki konzentriert sich bei den Features fast ausschließlich auf semantische Funktion (Definition bei Wikipedia <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Semantik">hier</a>): Vereinfacht ausgedrückt findet das Semantic Wiki Gemeinsamkeiten und Querverbindungen in den Inhalten, und macht automatisch darauf aufmerksam. Im Grunde leistet so ein System automatisch das, was wir durch Verlinkung und Tagging per Hand machen. Würde ich gern mal ausprobieren, ist aber im Vergleich nicht ganz billig&#8230; Nähere Beschreibungen der Features fehlen leider auf der Website, und der Vertrieb ist am Telefon nicht sonderlich auskunftsfreudig. &#8230; Ach ja, das Semantic Wiki ist im Moment für Sharepoint 2007, die Version 2010 ist noch Beta. UPDATE 12.7.2011: Ich konnte mir das Semantic Wiki in der Zwischenzeit ansehen. Im Vergleich zu Sharepoint 2007 mag es eine sinnvolle Erweiterung gewesen sein, für Nutzer von SP 2010 lohnt es sich nicht. <a title="Sharepoint (2010) Wiki-Extensions: Semantic Wiki unter der Lupe" href="http://mlhoefer.wordpress.com/2011/07/12/sharepoint-2010-wiki-extensions-semantic-wiki-unter-der-lupe/">Hier der ausführlichere Testbericht</a>.</p>
<p><a href="http://store.bamboosolutions.com/p-38-tree-view-web-part.aspx">Bamboo Page Tree View</a>: Im Sharepoint-Wiki liegen alle Wiki-Seiten auf einer Ebene. Das muss kein Fehler sein, das ist in vielen Wiki-Clonen so. Die Struktur kommt dann durch Verlinkung und/oder durch das Anlegen von Übersichtsseiten zustande, die solche Links sammeln. Andere wie Confluence bieten die Möglichkeit Wiki-Seiten hierarchisch anzulegen, so wie wir das aus der Ordner-Struktur im Windows Explorer kennen. Für alle die das auch im Sharepoint-Wiki haben wollen hat Bamboo die &#8222;Page Tree View&#8220; im Angebot. Das kann es, nicht mehr und nicht weniger. Die Foreneinträge auf der Website sind aktuell.</p>
<p><a href="http://store.bamboosolutions.com/sharepoint-wiki-publisher.aspx">Bamboo Wiki Publisher</a>: Der Bamboo Wiki Publisher ergänzt das Sharepoint-Wiki und ausführliche und sicher sinnvolle Publishing-Features für Export, PDFierung und Druck. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Das Forum wirkt leider ein bisschen leer.</p>
<h2>Weitere Wiki-Extensions (die weniger angenehm aufgefallen sind):</h2>
<p><a href="http://www.heise.de/software/download/sharepoint_wiki_redirect/69389">Sharepoint Wiki Redirect</a> / <a href="http://www.sharepointboost.com/wiki-redirect.html">Homepage</a>: Zum Verwalten verschiedener Versionen von Wiki-Seiten in SharePoint-Anwendungen; erlaubt es unter anderem festzulegen, welche Version standardmäßig angezeigt werden soll. Unklar ist schon ob es überhaupt für Sharepoint 2010 verfügbar ist. Aktuellste Version: 1.3. Juni 2010, vermutlich für SP 2007 („Specifications“ genannt).</p>
<p><a href="http://www.neoworks.com/products/sharepoint/wikipoint/index.html">Wiki Point</a>: Kaum Angaben zu Features, nur ungenau zu &#8222;Benefits&#8220;. Angaben zur Versionsnummer der Software, aber nicht zu Veränderungen, und auch kein Datum dazu. Und es kostet erstaunlich viel für diesen Webauftritt.</p>
<p><a href="http://cks.codeplex.com/wikipage?title=Enhanced%20Wiki%20Edition&amp;ProjectName=cks%20">Community Kit Wiki</a>: Scheint relativ bekannt zu sein, wurde oft in Foren erwähnt. Die angestrebten Features lesen sich gut, wenige und nützliche, viele sind allerdings nur als Alpha oder &#8222;tentative&#8220; ausgewiesen. Als Community-Entwicklung kostenlos. Das Projekt wirkt tot, im Forum ist schon seit 2008 nicht mehr viel passiert. Datum letzte Version: 13. Juli 2010</p>
<p style="text-align:center;">***</p>
<p>Im zweiten Teil geht es um die Einschätzung, welche Anwendungsszenarien man mit diesen Wiki-Extension umsetzen kann: <a href="http://mlhoefer.wordpress.com/2011/06/17/sharepoint-2010-wiki-extensions-anwendungsszenarien/">hier entlang bitte</a>.  &#8230; Welche Erfahrungen hat ihr / haben Sie damit gemacht, auch gern mit dem Standard-Sharepoint-Wiki? Wer kennt weitere Sharepoint-Wikis? Diskussionen sind mir herzlich willkommen &#8230;</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://mlhoefer.wordpress.com/category/sharepoint/'>Sharepoint</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/category/wiki/'>Wiki</a> Tagged: <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/collaboration/'>Collaboration</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/mlhoefer.wordpress.com/1818/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/mlhoefer.wordpress.com/1818/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/mlhoefer.wordpress.com/1818/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/mlhoefer.wordpress.com/1818/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/mlhoefer.wordpress.com/1818/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/mlhoefer.wordpress.com/1818/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/mlhoefer.wordpress.com/1818/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/mlhoefer.wordpress.com/1818/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/mlhoefer.wordpress.com/1818/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/mlhoefer.wordpress.com/1818/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/mlhoefer.wordpress.com/1818/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/mlhoefer.wordpress.com/1818/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/mlhoefer.wordpress.com/1818/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/mlhoefer.wordpress.com/1818/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mlhoefer.wordpress.com&amp;blog=3322097&amp;post=1818&amp;subd=mlhoefer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Ludwig</media:title>
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			<media:title type="html">Puzzle vollständig_pixelio.de</media:title>
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		<title>Werkzeuge des Wissensmanagements: Raucherecke</title>
		<link>http://mlhoefer.wordpress.com/2011/06/05/werkzeuge-des-wissensmanagements-raucherecke/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Jun 2011 13:02:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Ludwig Höfer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Collaboration]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern hatte ich wieder ein schönes Aha-Erlebnis in der Raucherecke unserer Firma, am Froschteich, wie und wo Wissen tatsächlich weitergegeben wird. Eine Kollegin saß vor dem Gebäude auf der Bank und sonnte sich. Wir kamen ins Gespräch, und sie erzählte dass sie nachts zuvor zu spät ins Bett gekommen sei, die Steuererklärung hätte einfach nicht [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mlhoefer.wordpress.com&amp;blog=3322097&amp;post=1865&amp;subd=mlhoefer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern hatte ich wieder ein schönes Aha-Erlebnis in der Raucherecke unserer Firma, am Froschteich, wie und wo Wissen tatsächlich weitergegeben wird.</p>
<p><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/06/sammelplatz.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1868" title="Sammelplatz" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/06/sammelplatz.jpg?w=600" alt=""   /></a>Eine Kollegin saß vor dem Gebäude auf der Bank und sonnte sich. Wir kamen ins Gespräch, und sie erzählte dass sie nachts zuvor zu spät ins Bett gekommen sei, die Steuererklärung hätte einfach nicht geklappt. Dieses Jahr hätte sie trotz aller Bemühungen nicht am Ende der Steuererklärung den genauen Betrag der Rückzahlung angezeigt bekommen. Sie hätte alles mögliche ausprobiert, nichts hätte funktioniert.</p>
<p>Ich konnte dem nichts beisteuern, da ich das Problem nicht kannte, dabei hätte es jetzt auch bleiben können.</p>
<p>Im Hintergrund hielt sich allerdings ein dritter Mitarbeiter. Er wartete bis zum Ende unseres Gesprächs, stellte dann eine ganz konkrete Frage nach dem Wortlaut der Fehlermeldung, konnte das Problem sofort benennen, die Ursache, und die Lösung gleich dazu <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align:center;">***</p>
<p>In dem Moment wurde mir der Kern erst wieder richtig bewusst, um was es geht wenn wir über <strong>Wissensmanagement im Enterprise 2.0</strong> sprechen, wenn wir über Collaboration sprechen: es geht darum Menschen zusammenzubringen. Austausch zu ermöglichen. <strong>Und zwar direkten Austausch</strong>. Möglichst unmittelbar, ad hoc.</p>
<p>Je größer das Unternehmen, je seltener Mitarbeiter die Gelegenheit haben sich informell in der Raucherecke, Teeküche, Kantine &#8230; auszutauschen, umso größer der Bedarf nach softwaregestützten <strong>Orten des Austauschs</strong>: Seien es Tools wie Microblogging, Blogs, Social Networks, Wikis und all das, das Ziel ist immer das gleiche, nur die Werkzeuge sind unterschiedlich, für unterschiedliche Zwecke.</p>
<p style="text-align:center;">***</p>
<p>Passend dazu machte sich Frank Hamm im Februar grundsätzliche Gedanken über den &#8222;<a href="http://www.injelea-blog.de/2011/02/27/digital-social-workplace/">Digital Social Workspace</a>&#8222;, den <a href="http://www.injelea-blog.de/2011/02/27/digital-social-workplace/#comment-209966521">ich kommentierte</a> und den Frank dann <a href="http://www.injelea-blog.de/2011/02/27/digital-social-workplace/#comment-210484163">ergänzte</a>:</p>
<blockquote><p>Ich schaue mir einfach nur das &#8222;real existierende&#8220; soziale Leben in Unternehmen an und sehe: Kaffeeküche, gemeinsam Mittagessen gehen, Small-Talk über Wetter, die Kinder und den Verein und die Rush-Hour. &#8222;Soziales&#8220; gab es schon lange im Unternehmen, bevor noch jemand an ein Intranet dachte. [...]</p>
<p>Wenn ich mich &#8222;privat&#8220; mit einem Freund über ein berufliches Thema unterhalte, und er gibt mir interessante Informationen &#8211; warum soll ich die nicht verwenden und ihm später kein Feedback geben [...]</p>
<p><strong>Das Intranet (bzw. der Digital Social Workplace) ist inzwischen soweit, viele dieser Beziehungen auch online abbilden zu können.</strong> Früher hat man Briefe/Memos geschickt, dann eine Email gesendet, jetzt gibt es schnell eine Instant Message mit der Intranetplattform (gelegentlich sogar 2 Stockwerke tiefer über Facebook). Es sind alles nur Kanäle, Medien, Plattformen, die Beziehungen abbilden und ermöglichen.</p></blockquote>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://mlhoefer.wordpress.com/category/enterprise-2-0/'>Enterprise 2.0</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/category/wissensmanagement/'>Wissensmanagement</a> Tagged: <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/collaboration/'>Collaboration</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/mlhoefer.wordpress.com/1865/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/mlhoefer.wordpress.com/1865/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/mlhoefer.wordpress.com/1865/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/mlhoefer.wordpress.com/1865/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/mlhoefer.wordpress.com/1865/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/mlhoefer.wordpress.com/1865/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/mlhoefer.wordpress.com/1865/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/mlhoefer.wordpress.com/1865/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/mlhoefer.wordpress.com/1865/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/mlhoefer.wordpress.com/1865/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/mlhoefer.wordpress.com/1865/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/mlhoefer.wordpress.com/1865/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/mlhoefer.wordpress.com/1865/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/mlhoefer.wordpress.com/1865/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mlhoefer.wordpress.com&amp;blog=3322097&amp;post=1865&amp;subd=mlhoefer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Ludwig</media:title>
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			<media:title type="html">Sammelplatz</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Wie wirklich ist die Wirklichkeit? Schaffen Facebook, Google &amp; co. unsere Realität?</title>
		<link>http://mlhoefer.wordpress.com/2011/05/30/wie-wirklich-ist-die-wirklichkeit-schaffen-facebook-google-co-unsere-realitat/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2011 18:27:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Ludwig Höfer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Virtuelle Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Eli Pariser]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Filter Bubble]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Wochen stieß ich auf zwei drei fünf sechs neun interessante Beiträge, die mich zum Grübeln gebracht haben. Google, Facebook und co. &#8222;wissen&#8220; immer mehr über uns und unsere Vorlieben. Wir füttern sie ständig mit Suchanfragen, Ortsangaben, Statusmeldungen und und und &#8230; Auf der Grundlage dieser Informationen wählen diese Dienste immer häufiger das [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mlhoefer.wordpress.com&amp;blog=3322097&amp;post=1846&amp;subd=mlhoefer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Wochen stieß ich auf <del>zwei</del> <del>drei</del> <del>fünf</del> <del>sechs</del> neun interessante Beiträge, die mich zum Grübeln gebracht haben. Google, Facebook und co. &#8222;wissen&#8220; immer mehr über uns und unsere Vorlieben. Wir füttern sie ständig mit Suchanfragen, Ortsangaben, Statusmeldungen und und und &#8230; Auf der Grundlage dieser Informationen wählen diese Dienste immer häufiger das als Relevant für uns aus, das unseren Vorlieben entspricht. Das ist zweifellos komfortabel, aber ich frage mich immer mehr ob der Preis nicht hoch ist?</p>
<p>Der erste Beitrag, der mir zu denken gab, war dieses Video von Eli Pariser auf der TED. <strong>Es zielt auf die Frage ab, ob das, was wir von der Welt wahrnehmen, bereits durch Maschinen gefiltert wurde, und damit überhaupt die Wirklichkeit abbildet</strong>:</p>
<p style="text-align:center;"><object width="446" height="326"><param name="movie" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf"></param><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always"/><param name="wmode" value="transparent"></param><param name="bgColor" value="#ffffff"></param> <param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talk/stream/2011/Blank/EliPariser_2011-320k.mp4&su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/EliPariser-2011.embed_thumbnail.jpg&vw=432&vh=240&ap=0&ti=1091&lang=eng&introDuration=15330&adDuration=4000&postAdDuration=830&adKeys=talk=eli_pariser_beware_online_filter_bubbles;year=2011;theme=a_taste_of_ted2011;theme=what_s_next_in_tech;theme=new_on_ted_com;theme=bold_predictions_stern_warnings;event=Bold+Predictions%2C+Stern+Warnings;tag=Culture;tag=Global+Issues;tag=Technology;tag=journalism;tag=politics;&preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><embed src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" pluginspace="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" bgColor="#ffffff" width="446" height="326" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" flashvars="vu=http://video.ted.com/talk/stream/2011/Blank/EliPariser_2011-320k.mp4&su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/EliPariser-2011.embed_thumbnail.jpg&vw=432&vh=240&ap=0&ti=1091&lang=eng&introDuration=15330&adDuration=4000&postAdDuration=830&adKeys=talk=eli_pariser_beware_online_filter_bubbles;year=2011;theme=a_taste_of_ted2011;theme=what_s_next_in_tech;theme=new_on_ted_com;theme=bold_predictions_stern_warnings;event=Bold+Predictions%2C+Stern+Warnings;tag=Culture;tag=Global+Issues;tag=Technology;tag=journalism;tag=politics;"></embed></object></p>
<p>Es beginnt mit dieser Frage:</p>
<blockquote><p>Mark Zuckerberg, a journalist was asking him a question about the news feed. And the journalist was asking him, &#8222;Why is this so important?&#8220; And Zuckerberg said, &#8222;A squirrel dying in your front yard may be more relevant to your interests right now than people dying in Africa.&#8220; And I want to talk about what a Web based on that idea of relevance might look like.</p></blockquote>
<p>Eli Pariser zieht seinen Vortrag mit der Beobachtung auf, dass Facebook im Laufe der Zeit seine konservativen Freunde immer seltener in der Timeline erscheinen lies. Sie waren noch &#8222;Freunde&#8220;, doch FB entschied auf Grundlage seines Verhaltens innerhalb von FB, dass deren Beiträge für ihn nicht mehr relevant seien.</p>
<p><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/05/google-logo.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-1860" title="Google-Logo" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/05/google-logo.gif?w=600" alt=""   /></a>Bei Google &amp; co. sei es nicht besser. Auf der Grundlage unserer Suchhistorien bekämen wir ein Ergebnis angezeigt, das die Maschine als für uns relevant einstuft. Pariser illustriert das am Beispiel zweier Männer, von denen einer sich für Politik, der andere für Reisen interessiert. Beim Suchgebriff &#8222;Ägypten&#8220; wird der eine wohl über den Umsturz Inhalte finden, der andere über Reiseziele&#8230; Zwei Beispiele von einigen.</p>
<p>Pariser bezeichnet diese gefilterte Auswahl als &#8222;Filter Bubble&#8220;. <strong>Die Gefahr sieht er nicht darin, dass die Inhalte gefiltert werden. Die Gefahr ist, dass wir gar nicht mitbekommen, dass gefiltert wird, und was gefiltert wird. Das nicht-&#8220;relevante&#8220; wird unsichtbar</strong>, und kann uns daher auch nicht bereichern.</p>
<p style="text-align:center;">&#8212;</p>
<p style="text-align:left;">Dafür allein hätte ich nicht diesen Artikel geschrieben, obwohl es beunruhigend genug ist, wie konstruiert die Welt ist, die wir wahrnehmen. Aber dann stieß ich auf &#8222;<a href="http://heinz.typepad.com/lostandfound/2011/05/facebook-klassifiziert-mich-politisch.html">Facebook klassifiziert mich politisch</a>&#8222;, von Heinz Wittenbrink. Die Maschinen konstruieren nicht nur eine spezifische Wirklichkeitswahrnehmung <strong>für uns</strong>, sie konstruieren sie mittlerweile auch <strong>von uns</strong>.</p>
<p style="text-align:left;">Klingt abstrakt, meint folgendes:</p>
<p style="text-align:left;"><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/05/facebook-logo.png"><img class="alignleft size-full wp-image-1861" title="facebook-logo" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/05/facebook-logo.png?w=600" alt=""   /></a>Wittenbrink gab als politische Einstellung im FB-Profil &#8222;very liberal&#8220; an. FB änderte sein Profil automatisch, und importierte den Wikipedia-Artikel zu &#8222;very liberal&#8220;, der aber Liberalismus beschreibt, eine moderatere Form. Bestimmt wieder nur aus &#8222;Service&#8220;-Gesichtspunkten, aber mit unerwünschten Konsequenzen. Ich zitiere ihn einfach:</p>
<blockquote>
<p style="text-align:left;">Das deutet auf eine soziale Änderung hin: Eine wichtige Klassifikation/Selbstklassifikation der Mitglieder einer Gesellschaft funktioniert, jedenfalls bei Facebook, über die Verlinkung mit einem URL, nicht mehr z.B. über die Mitgliedschaft in einer Partei, die Entscheidung bei einer Wahl oder die Lektüre bestimmter Zeitungen.</p>
<p style="text-align:left;"><strong>Dadurch verändert sich die Weise, wie überhaupt Gesellschaft gemacht wird</strong> [Hervorhebung d. Autors], denn zur Gesellschaft gehören die Klassifikationen ihrer Mitglieder. Die Verlinkung drückt nicht nur Vergesellschaftung aus, sie ist Vergesellschaftung. Das Facebook-Profil zeigt, auch wenn es mich nicht zwingt, seine Klassifikation zu übernehmen, dass das Web mehr und mehr zur <em>Fabrik</em> der Gesellschaft wird.</p>
</blockquote>
<p style="text-align:left;">Ich gehöre ja selbst <a href="http://mlhoefer.wordpress.com/beratung/blog-workshop/">zu den Leuten</a>, die im Netz große Möglichkeiten sehen, die eigene Online Reputation zu gestalten. Zum ersten Mal sehe ich aber auch, dass diese Möglichkeiten uns gestalten, bzw. wie wir von außen wahrgenommen werden. Und ist das nicht etwas sehr ähnliches?</p>
<p style="text-align:left;"><strong>Zusammengefasst</strong> muss ich sagen, dass mir der Trend nicht gefällt. Ich will keine vorgefilterte Wirklichkeit, die mir bei der Suche als objektiv vorgegaukelt wird. Und ich will auch keine Maschine, die es gut mit mir meint und mich automatisch Weltanschauungen zuordnet, die gar nicht meine sind. Ich empfinde auch das als eine Form von Zensur. Eine Art wohlwollender Zensur. Nein, Danke.</p>
<p style="text-align:center;">&#8212;</p>
<p style="text-align:left;"><strong><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/05/bing-logo.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-1863" title="Bing-logo" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/05/bing-logo.gif?w=600" alt=""   /></a>Update</strong>: Gerade eben stieß ich auf einen weiteren Artikel zum Thema: <a href="http://www.heise.de/tr/blog/artikel/Mit-Freunden-suchen-1251886.html">Mit Freunden suchen</a> &#8211; passend zum Vortrag von Eli Pariser bei TED. Ben Schwan, Autor beim sicher nicht als technologieskeptisch verschrienen Heise-Verlag, hier: Technology Review, tut sich schwer mit der neuen Zusammenarbeit von Bing (Microsoft) und Facebook. Die neueste Entwicklung sieht die Integration der &#8222;Like&#8220;/&#8220;Gefällt mir&#8220;-Funktionalität  von Facebook bei Bing vor. Die Idee ist die Bewertungen der &#8222;Freunde&#8220; auf Facebook ins Ranking einfließen zu lassen, um z.B. Restaurants entsprechend der Vorlieben von Freunden höher zu gewichten. Das Fazit gefällt mir, daher den ganzen Absatz als Zitat:</p>
<blockquote>
<p style="text-align:left;">Mir kommen bei all diesen &#8222;sozialen&#8220; Vorhaben eher unangenehme Gedanken. Will ich erstens überhaupt, dass meine Freunde immer &#8222;mitsurfen&#8220;? Oder wäre es nicht besser, grundlegend relevante Daten zu erhalten, statt im Saft der eigenen Peergroup zu schmoren? Und, was zweitens <strong>noch viel wichtiger</strong> ist: <strong>Die Zusammenführung von Suche und Netzwerkdaten hat datenschutztechnische Konsequenzen</strong>. Blieb man bei einer Suchmaschine normalerweise anonym, ist man das nun nicht mehr, auch wenn sich Microsoft und Google stets beteuern, es würden nur die notwendigsten Daten ausgetauscht.</p>
</blockquote>
<p style="text-align:center;">&#8212;</p>
<p style="text-align:left;"><strong>Update 23.6.2011:</strong> Die ZEIT online schreibt ebenfalls <a href="http://www.zeit.de/2011/26/Internet-Surfverhalten-Filter/komplettansicht">über das Thema,</a> beleuchtet das Phänomen ausführlich(er als ich) und bringt weitere, spannende Aspekte in das Thema ein &#8211; unter anderem ein sehr spannendes Experiment. Beschreibend, nicht wertend. Lesenswert, vor allem weil oft kommentiert.</p>
<p style="text-align:center;">&#8212;</p>
<p style="text-align:left;"><strong>Update 27.6.2011</strong>: Das <a href="http://www.wortgefecht.net/netzkultur/filter-bubble-vs-evoked-set/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+wortgefecht%2FyjJO+%28Wort%7Cge%7Cfecht%2C+das%29">Wortgefecht </a>schreibt auch über das Thema. Interessanter weiterer Aspekt: Laut Studie der University of California beschäftigen sich politisch interessierte Jugendliche  im Internet mit verschiedenen politischen Standpunkten. Zwar seien viele Teenager etwa an Politik generell nicht interessiert. Bei politisch oder gesellschaftlich motivierten Usern würden das Web und seine sozialen Netze aber für Diversität sorgen. <strong>Demnach ein deutlicher Widerpruch zur Filter Bubble These Eli Parisers.</strong>..</p>
<p style="text-align:center;">&#8212;</p>
<p style="text-align:left;"><strong>Update 28.6.2011</strong>: Dirk von Gehlen bei <a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/wie-google-und-co-uns-andere-standpunkte-vorenthalten-welt-ohne-gegenmeinung-1.1112983">sueddeutsche.de </a>schreibt auch über das Thema: &#8222;<a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/wie-google-und-co-uns-andere-standpunkte-vorenthalten-welt-ohne-gegenmeinung-1.1112983">Welt ohne Gegenmeinung</a>&#8222;. Die ersten beiden Seiten eine Wiederholung, um was es dabei geht. Er hat das Buch von Eli Pariser gelesen, das hinten raus wohl ganz interessant wird:</p>
<blockquote>
<p style="text-align:left;">Die Idee, die Pariser dabei verfolgt, ist eine Art journalistische Ethik für die filternden Netzfirmen, die als neue Gatekeeper den Nachrichtenfluss bestimmen. Er will Google und <a href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Facebook">Facebook</a> als Öffentlichkeitsakteure in die Pflicht nehmen und nicht als Dienstleister, die Informationen filtern. [...] Dafür greift er die Idee einer digitalen Ökologiebewegung auf, die sich für einen Umweltschutz des Informationszeitalters einsetzt und den Nutzern des Web eine Stimme verleiht. Denn entscheidend sei für das verbindende und demokratische <a href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Internet">Internet</a>, das Pariser als Ideal beschreibt, die Vorstellung vom Nutzer als Bürger und nicht nur als Kunde und Konsumen</p>
</blockquote>
<p style="text-align:center;">&#8212;</p>
<p style="text-align:left;"><strong>Update 3.7.2011</strong>: Drei wirklich spannende Beiträge auf &#8222;<strong>Ich sag mal</strong>&#8220; (<a href="http://gunnarsohn.wordpress.com/2011/06/29/blasen-uber-filterblasen-und-uberflussige-kommandostrukturen-in-organisationen/">Hier</a>, <a href="http://gunnarsohn.wordpress.com/2011/06/23/algorithmen-als-instanz-fur-ethik-und-moral-ein-weiterer-beitrag-zur-filterblasen-debatte/">hier </a>und <a href="http://gunnarsohn.wordpress.com/2010/07/02/google-robots-als-sittenwachter/">hier</a>). Einerseits fundiert über die Auswirkungen, die es hat, wenn Menschen Algorithmen über moralisch/ethische Fragen entscheiden lassen, und andererseits mit guten Fragen, welche Auswirkungen das demokratietheoretisch hat:</p>
<blockquote>
<p style="text-align:left;">Wenn man das Ganze demokratietheoretisch betrachtet, wie Pariser es tut, muss man der Frage nachgehen, wie manipulativ die Filtersysteme im Netz vorgehen. Werden Nachrichten und Meinungen unterdrückt? Gibt es eine zentralistische Instanz, die über Gut und Böse entscheidet? Wirken die Filtersysteme wie ein Gatekeeper und erzeugen einen einheitliches Meinungsklima? Befördern die Algorithmen eine Schweigespirale?</p>
</blockquote>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://mlhoefer.wordpress.com/category/virtuelle-identitat/'>Virtuelle Identität</a> Tagged: <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/eli-pariser/'>Eli Pariser</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/facebook/'>Facebook</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/filter-bubble/'>Filter Bubble</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/google/'>Google</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/internet/'>Internet</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/mlhoefer.wordpress.com/1846/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/mlhoefer.wordpress.com/1846/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/mlhoefer.wordpress.com/1846/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/mlhoefer.wordpress.com/1846/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/mlhoefer.wordpress.com/1846/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/mlhoefer.wordpress.com/1846/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/mlhoefer.wordpress.com/1846/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/mlhoefer.wordpress.com/1846/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/mlhoefer.wordpress.com/1846/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/mlhoefer.wordpress.com/1846/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/mlhoefer.wordpress.com/1846/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/mlhoefer.wordpress.com/1846/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/mlhoefer.wordpress.com/1846/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/mlhoefer.wordpress.com/1846/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mlhoefer.wordpress.com&amp;blog=3322097&amp;post=1846&amp;subd=mlhoefer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Telefoninterview der Uni Lüneburg: Einführung und Einsatz von Social Media im Unternehmen</title>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 20:29:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Ludwig Höfer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Change Management]]></category>
		<category><![CDATA[Einführungsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[RSS]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern Abend telefonierte ich lange mit einer ehemaligen Arbeitskollegin, Teresa Mangold. Sie leitet mittlerweile ein Forschungsprojekt zu &#8222;Nachhaltigkeitsmarkenführung und Social Media&#8222;, zu dem sie auch ihre Dissertation verfasst. Im Rahmen des Forschungsprojekts stellte sie mir Fragen zur Verwendung von Social Media im Unternehmenskontext, und zu Best Practice der Einführung. Und wenn mir das Gespräch schon [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mlhoefer.wordpress.com&amp;blog=3322097&amp;post=1831&amp;subd=mlhoefer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/05/telefon.png"><img class="alignleft size-full wp-image-1834" title="Telefon" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/05/telefon.png?w=600" alt=""   /></a>Gestern Abend telefonierte ich lange mit einer ehemaligen Arbeitskollegin, Teresa Mangold. Sie leitet mittlerweile ein Forschungsprojekt zu &#8222;<a href="http://www.leuphana.de/en/teresa-mangold.html">Nachhaltigkeitsmarkenführung und Social Media</a>&#8222;, zu dem sie auch ihre Dissertation verfasst. Im Rahmen des Forschungsprojekts stellte sie mir Fragen zur Verwendung von Social Media im Unternehmenskontext, und zu Best Practice der Einführung. Und wenn mir das Gespräch schon in schriftlicher Form vorliegt, ist es naheliegend Sie/dich als Leser daran teilhaben zu lassen. Bitte schön:</p>
<p style="text-align:center;">***</p>
<p><strong><em>Teresa: Welche Einsatzbereiche siehst du unternehmensintern für Social Media?</em></strong></p>
<p>Ludwig: Kernanwendung für Social Media ist die interne Kommunikation, neben dem direkten Austausch der Mitarbeiter untereinander. Man kann es z.B. im Change-Management [<em>Anm.: der Bereich, in dem wir als Kollegen zusammengearbeitet haben</em>], oder in der HR-Abteilung einsetzen. Sehr gut im Innovationsmanagement.</p>
<p><strong><em>F: Könntest du den Einsatz bei der Change-Kommunikation genauer erläutern?</em></strong></p>
<p>A: Der große Nutzen von Social Media ist, dass es Kommunikation ermöglicht – über Linienorganisationen hinweg. Eigenbestimmte Kommunikation, Austausch, Kollaboration – gerade im Change-Kontext kann man Social Media gut einsetzen, um Mitarbeiter in den Change-Prozess einzubinden. Den größten Nutzen sehe ich darin, dass Mitarbeiter ins Boot geholt werden, dass sie eine Stimme bekommen und die Möglichkeit bekommen, zumindest teilweise, den Prozess mitzugestalten. Jeder kann an einem Wiki mitwirken – und irgendwann kommt man zu einem Ergebnis.</p>
<p><strong><em>F: Wann weiß man, dass es ein gutes Ergebnis ist?</em></strong></p>
<p>A: Das kommt auf den Zweck des Wikis an. Es gibt Inhalte, die irgendwann mal fertig sind, wie zum Beispiel ein Konzept. Aber es gibt auch Themen, die sich immer weiterentwickeln, wie zum Beispiel ein Handbuch. Das ist nie fertig. Ein Wiki ist im Gegensatz zu einem Microsoft-Dokument immer ein lebendes Dokument. Von der Idee her, ist es nie fertig und lebt immer weiter. Bei Neuigkeiten gibt es eine Benachrichtigungsfunktion.</p>
<p><strong><em>F: Wird durch diese Benachrichtigungsfunktion tatsächlich der Aufwand im Vergleich zu E-Mails verringert?</em></strong></p>
<p>A: Der Unterschied zwischen der klassischen 1.0-Arbeitsweise und der kollaborativen 2.0-Arbeitsweise ist, dass es Push ist. Man bekommt E-Mails, man arbeitet sie ab – sie kommen zu einem; man kann sich das nicht aussuchen. Eine kollaborative Arbeitsweise setzt mehr auf die Eigenverantwortlichkeit des einzelnen Mitarbeiters. Hier ist es Pull – der Mitarbeiter zieht sich die Informationen, die er haben will. Es gibt Wiki-Seiten, die für den Einzelnen wichtig sind. Der Mitarbeiter will dann wissen, wenn dort was Neues passiert. Entsprechend kann man sich den Feed oder die Mail-Benachrichtigung einrichten. Wenn etwas passiert, bekommt man es also so, wie man es haben möchte.</p>
<p><strong><em>F: Wie sollten Social Media intern eingeführt werden und wie kann ein Kulturwandel vollzogen werden, um eventuelle Widerstände abzubauen?</em></strong></p>
<p>A: Zunächst sollte man abklären, wer die Treiber sind, was die Grundlagen sind, wie im Moment gearbeitet wird und ob die Mitarbeiter schon Erfahrungen damit gemacht haben. Dann sollte man fragen, welches Problem gelöst werden soll, warum an ein Wiki gedacht wird und wer das Thema treibt. Man sollte das System in ganz kleinen Schritten einführen und den Leuten Zeit lassen, auch skeptisch zu reagieren und sich daran zu gewöhnen. Es hilft auch, ein Pilotprojekt zu starten – gerade bei einer älteren Belegschaft. Man sollte sich die Leute raussuchen, die relative Treiber sind. Fehler ist, nur jene rauszugreifen, die ohnehin Avantgarde und Early Adopters sind. Dann es sein, dass diese das zwar toll finden, aber es sich nicht weiter im Unternehmen verbreitet. Ein Fehler ist es, die Skeptiker nicht ins Boot zu holen. Die Bremser sollte man zwar am Anfang nicht dazu nehmen, aber man muss auch ein paar relativ Skeptische reinnehmen, damit die anderen sehen, dass selbst Skeptiker mit der Zeit überzeugt werden können. Es sollte deutlich gemacht werden, wofür es ist und welchen Nutzen es bringt. Es gibt eigentlich kaum eine Firma, in der es keine Aufgeschlossenen gibt.</p>
<div id="attachment_1837" class="wp-caption alignleft" style="width: 346px"><a href="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/05/j0400919.jpg"><img class="size-full wp-image-1837  " title="Businesspeople Working with Laptop Computer" src="http://mlhoefer.files.wordpress.com/2011/05/j0400919.jpg?w=600" alt=""   /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: Microsoft Images</p></div>
<p>Ein wichtiger Aspekt ist die Geschäftsführung: Die Mitarbeiter machen nur mit, wenn das Management sich seiner Vorbildfunktion bewusst ist und das Thema von oben vorantreibt. Das bedeutet, sie sollten es selbst praktizieren und Ressourcen bereitzustellen. Auch wenn es neue Chancen ermöglicht, ist es eine neue Arbeitsweise, es wirbelt Hierarchien durcheinander, es stellt klassische Abläufe in Frage. Die Leute müssen sich deshalb erstmal daran gewöhnen. Deshalb sinkt auch erstmal die Produktivität. Die Zeit muss man den Mitarbeitern aber geben. Aber es sollte schon aufgezeigt werden, wofür das Wiki da ist, welchen Nutzen es hat und es sollte spontan für neue Zwecke einsetzbar sein.</p>
<p>Ein Wiki dient der Wissensgenerierung. Es soll deshalb jeder mitwirken können. Wenn eine Geschäftsführung nicht weiß, wie ein Wiki funktioniert und beispielsweise den Zugang beschränken möchte, dann funktioniert das nicht.</p>
<p><strong><em>F: Welche weiteren Einsatzbereiche siehst du neben der internen Kommunikation und der Wissensgenerierung?</em></strong></p>
<p>A: Tools wie Blogging, Mikroblogging, Wikis, Social Bookmarking können im weitesten Sinne für die Zusammenarbeit eingesetzt werden. Netzwerken kann man auch. Facebook-ähnliche Tools sehe ich mehr im Bereich des Aufbaus einer Unternehmenskultur. Man kann so Menschen sichtbar machen, die in der Firma sind. Man kann so Experten im Unternehmen finden – es geht also weniger um die Zusammenarbeit, sondern die Menschen miteinander zu verbinden. Expertentum sichtbar machen und mit privaten Neigungen verbinden. Wenn privat gleiche Interessen bestehen, entstehen Verbindungen und die Menschen arbeiten lieber zusammen. Die Zusammenarbeit kann erleichtert werden. Da sehe ich einen indirekten Nutzen.</p>
<p><strong><em>F: Welche weiteren Potenziale siehst du?</em></strong></p>
<p>A: Social Media verändert die Organisation – weg von der reinen Linien-Organisation hin zu einer Netzwerk-Organisation. Es läuft weniger Informationsvermittlung und Wissensweitergabe über die Vorgesetzten. Dadurch ändert sich das Verständnis von Führung, was insbesondere für das mittlere Management eine besondere Herausforderung ist. Den Begriff Heterarchie finde ich sehr schön. Das ist kein reines Netzwerk – das würde nicht funktionieren. Man braucht ein gewisse Gliederung oder Linien-Organisation. Aber das alleine funktioniert auch nicht mehr. Die Mischung aus beidem ist notwendig.</p>
<p><strong><em>F: Was sind aus deiner Sicht die zentralen Leitmedien?</em></strong></p>
<p>A: Netzwerk-Tools, Wikis und Blogs. Danach kommt noch Mikroblogging. Social Bookmarking ist kaum verbreitet – vielmehr Schlagworte. Podcasts z.B sind kaum verbreitet, Foren einigermaßen – aber die sind wiederum kein Social Media, weil älter.</p>
<p><strong><em>F: Wo siehst du Grenzen bei der internen Verwendung von Social Media?</em></strong></p>
<p>A: Das eigenverantwortliche, selbstständige, kollaborative Arbeiten kann nicht eine klassische Organisation und Führung ersetzen. Social Media kommt an seine Grenzen, wenn es keine Governance gibt und wenn es keine Richtlinien gibt, wofür und wie es eingesetzt wird. Grenzen kann es auch geben, wenn es keine Vertrauenskultur, sondern eine Misstrauenskultur gibt – die „Wissen ist Macht-Denke“. Dann nutzen es die Leute nicht. Der Einsatz von Social Media erfordert eine gewisse Unternehmenskultur, aber Social Media beeinflussen die Kultur auch.</p>
<p><em><strong>F: Welche Hemmnisse und Herausforderungen siehst d</strong>u?</em></p>
<p>A: Wie angesprochen sind das die Unternehmenskultur, Ressourcen, Unterstützung der Geschäftsleitung und Einsatzfelder. Es muss auch gut geplant sein – bei vielen ist das nicht. Viele probieren es erstmal aus, stellen dann aber fest, dass sie zu wenige Ressourcen haben. Dann kann es schon zu spät sein. Eine sorgfältige Auswahl des Tools und eine IT-Strategie sind notwendig. Das Tool muss zum Zweck passen und in die bestehende IT-Struktur integriert werden können.</p>
<p><strong><em>F: Bei ökologischen und sozialen Themen geht es immer stark um Glaubwürdigkeit. Was denkst du, können Social Media hinsichtlich der Glaubwürdigkeit leisten?</em></strong></p>
<p>M: Das liegt an dem Potenzial von Social Media, Dialoge mit Stakeholdern zu führen – auch bei Problemen. Das ist sehr interessant. Die Telekom antwortet zum Beispiel mit Twitter auf Kundenbeschwerden. Der Austausch kann zur Evaluation dienen, was andere denken, und zur Bewältigung der Krise. Gerade die sich beschweren, sind auch die, die dann positiv schreiben: Jemand hat mich ernst genommen, jetzt nehme ich ihn auch ernst.</p>
<p><em><strong>F: Was sind Erfolgsfaktoren</strong>?</em></p>
<p>A: Authentisch bleiben. Es sind Menschen, die kommunizieren – die haben ein Gesicht und einen Namen. Man sollte sich auch Gedanken machen, wen man wo erreicht. Nicht jeden kann man über Social Media erreichen.</p>
<p><strong><em>F: Wie kann man Mitarbeiter zum Mitmachen motivieren?</em></strong></p>
<p>A: Es geht in keinem Fall darum, zu animieren. Es geht darum, Nutzen aufzuzeigen und die Leute dazu zu bringen, es auszuprobieren. Das geht durch eine klare Informationspolitik. Die Leitung sollte sagen, was sie sich überlegt hat und warum – also nicht nur sagen „dass“. Dann sollte man Anreize setzen, damit die Leute es ausprobieren. Der Klassiker sind Speisepläne. Es hilft auch, konsequent alle neuen Inhalte in ein Wiki zu schreiben und so zeigen, dass dort wichtige Dinge stehen. Auch sollten Leute mit einem Vorbildcharakter aktiv werden. Ein internes Marketing kann die Verbreitung unterstützen.</p>
<p>Social Media sollten bei der Geschäftsleitung bzw. deren Vertreter angesiedelt sein – nicht zum Beispiel in der HR-Abteilung. Der Nutzen ist einfach so groß. Abteilungen wie HR sollten aber eingebunden sein.</p>
<p><strong><em>F: Können Agenturen im Namen ihrer Kunden die Nutzung von Social Media übernehmen, z.B. Twittern?</em></strong></p>
<p>Niemals sollten Agenturen das Twittern übernehmen! Das ist nicht authentisch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das funktioniert.</p>
<p><strong><em>F: Fällt dir noch etwas zum Thema Social Media und Nachhaltigkeit ein? Jetzt in Bezug auf externe Verwendung, vor allem Markenführung?</em></strong></p>
<p>A: Es ist schwer zu beurteilen, ob ein Unternehmen sich nachhaltig verhält. Man erreicht nicht jeden mit Social Media. Social Media sind kein Allheilmittel. Ich sehe Möglichkeiten durch Social Media, nachhaltiges Handeln zu kommunizieren und transparenter zu machen, weil man mehr Details des großen Bildes aus einzelnen Projekten vermitteln kann. Stakeholder, die an Details interessiert sind, können mit Informationen versorgt werden. Diese Möglichkeit hat man. Man kann interessierte Stakeholder auch einbinden. Diese Einbindung ist auf jeden Fall eine Herausforderung. Die Geschwindigkeit und die Unmittelbarkeit sind heute viel größer.</p>
<p><strong><em>F: Vielen Dank für das Gespräch.</em></strong></p>
<p>Es war mir ein Vergnügen.</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://mlhoefer.wordpress.com/category/arbeitsorganisation/'>Arbeitsorganisation</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/category/soziale-medien/'>Soziale Medien</a> Tagged: <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/change-management/'>Change Management</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/einfuhrungsstrategie/'>Einführungsstrategie</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/rss/'>RSS</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/social-networks/'>Social Networks</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/veranderung/'>Veränderung</a>, <a href='http://mlhoefer.wordpress.com/tag/wiki/'>Wiki</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/mlhoefer.wordpress.com/1831/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/mlhoefer.wordpress.com/1831/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/mlhoefer.wordpress.com/1831/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/mlhoefer.wordpress.com/1831/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/mlhoefer.wordpress.com/1831/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/mlhoefer.wordpress.com/1831/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/mlhoefer.wordpress.com/1831/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/mlhoefer.wordpress.com/1831/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/mlhoefer.wordpress.com/1831/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/mlhoefer.wordpress.com/1831/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/mlhoefer.wordpress.com/1831/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/mlhoefer.wordpress.com/1831/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/mlhoefer.wordpress.com/1831/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/mlhoefer.wordpress.com/1831/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=mlhoefer.wordpress.com&amp;blog=3322097&amp;post=1831&amp;subd=mlhoefer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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