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Wikis für Wissensmanagement

10. April 2008
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Da ich mich morgen mit ein paar Leuten zum Thema Wikis für privates Wissensmanagement treffen werde ziehe ich einen Artikel dazu vor.

Eine Wanderung vorzubereiten ist das eine, aber die Software kann noch mehr. Wer kennt das Problem nicht: Es sammeln sich auf dem Rechner immer mehr Dateien, trotz Ordnern wird die Übersicht immer schlechter. Abgesehen davon, dass die Querverbindungen zwischen den Inhalten durch Ordner nicht deutlich werden. Und noch schlimmer: welche Artikel/Studien hat man gelesen, was stand eigentlich drin?

Eine Möglichkeit diese Probleme zu lösen stellt dieses kleine Experiment dar: Ein öffentliches kostenloses Wiki hier momentan zum Thema PR und Soziale Medien allgemein. Diese Lösung bietet eine Menge Vorteile:

– Jede Datei (PDF / .doc / …) kann als Attachment einer bestimmten Seite mit Titel und einer festen URL (z.B. http://www.xyz.de) zugeordnet und gefunden werden.

– Besonders schön: Die eigentliche Wiki-Seite – der Text – bietet Raum um Notizen zur Datei hinzuzufügen. Z.B. die Kernthesen, eigene Standpunkte dazu oder ob die Datei überhaupt bearbeitet wurde. Und von wem, falls mehrere Menschen damit arbeiten.

– Über Tags / Schlagworte, die den Inhalt der Datei aufgreifen, lassen sich Querverbindungen erzeugen: Suchen lässt sich dann über die gewohnte „Tag-Cloud“. Außerdem, schön bei Wetpaint.com, werden am unteren Ende der Seite automatisch eine Anzahl Wiki-Seiten angezeigt, die über die Tags inhaltlich dazu passen.

– Falls sich etwas verändert haben sollte im Wiki lässt sich das bei Wetpaint.com einfach über „What´s new“ abfragen: Wer was wann, chronologisch geordnet.

– Über „Threads“ können Diskussionen zu jeder Seite übersichtlich durchgeführt werden.

– Jede Seite kann wiederum als „Favorit“ / „Lesezeichen“ gespeichert und organisiert werden … und es ist gratis

Es gibt dafür einige thematisch verwandte Beispiele: Wissensmanagement 2.0, ein internationales PR-Wiki, oder das PR-Wiki der Hochschule Darmstadt.

Wie man den Arbeitsprozess für sich organisieren kann habe ich in einem Artikel unter der Überschrift „Arbeitsweise mit Wikis“ systematisch kurz aufgeschlüsselt und damit meine eigene Arbeitsweise beschrieben. Ich fahre gut damit…

Wer eine vergleichbare kostenlose Software sucht und gern mit Google arbeitet (wie z.B. mit Google Docs oder Picasa), der sollte sich dafür auch mal Google Sites anschauen. Hier Thomas Pleil ausführlich, warum und wie er für seine Seminare Google Sites nutzt. Bei co/operative findet sich auch ein drei-minütiges Einführungsvideo dazu.

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