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Social Networks: Herausragender Artikel auf DE:BUG

11. April 2008

Diesen Artikel von Mercedes Bunz kann man nur zum Lesen empfehlen: „Fluch und Segen der sozialen Netzwerke. Mercedes Bunz ordnet das positive Dilemma eines sozialen Raumes, der sich noch immer im ständigen Werden befindet.“

Einer der Schlüsselsätze aus meiner Sicht: „Jeder mündige Bürger, nun gut, zumindest die jüngeren unter ihnen, sind heute zur Selbstdarstellung verpflichtet, einfach weil man gar nicht mehr daran vorbeikommt. Es ist ja so: Man bewirbt sich nicht mehr nur beim Arbeitgeber mit einem Lebenslauf, sondern auch bei seinen Freunden. Eine Ökonomisierung des eigenen Selbst,“

Kommentar: Ich gebe zu: Ich mag Social Networks nicht – auch wenn viele Funktionen ganz nützlich sind. Ich kann nicht leiden, dass „Identität“ über vorgegebene Schematas hergestellt wird, die Vergleichbarkeit ermöglichen. Dein Lieblingsessen, deine Hochschule, deine Gefühle, dein Job, dein sozialer Status. Wer man ist ist eine Frage der Form, nicht des Inhalts.

Ok, warum schreib ich dann einen Blog? Zugegeben. Ein Blog sagt auch einiges über einen selbst aus, aber er sagt es mit den eigenen Worten. Und wenigstens sind es die eigenen Gedanken und Interpretationen. Blogs sind mehr Inhalt und Position, dafür weniger Form. Es zählt was man denkt und weniger was man ist oder welchen Formen man genügt.

Hinweis hier gefunden

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