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RSS sinnvoll nutzen: Was ist das?

11. Mai 2008
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Im Firefox-Browser gibt es eine Funktion namens „Dynamische Lesezeichen“. Es ist ein im Grunde zwar ein Lesezeichen / Favorit (für IE-Nutzer), dessen Inhalt aber nicht fest ist, sondern immer wieder aktualisiert wird – wie z.B. die Headlines der neuesten Artikel bei spiegel.de. Das lässt sich einfach ausprobieren mit einem Klick auf das kleine orangene Feld rechts in der Adresszeile: Das ist schon RSS, noch in einer einfachen Form.

Dynamische Lesezeichen“ ist ein hervorragender Ausdruck dafür, denn die Inhalte des Lesezeichens werden ausgetauscht. Der Inhalt kommt auf den Rechner, man weiß Bescheid und kann die Webseiten gut auswählen, die einen aktuell interessieren. Man spart Zeit, denn man vermeidet das ansurfen der beispielsweise einer Webseite oder eines Blogs, um zu sehen, ob etwas Neues darauf ist.

Man könnte es beschreiben als eine persönliche Rohrpost, die mit unseren favorisierten Webseiten verbunden ist, deren Enden alle auf unserem Rechner bzw. dem RSS-Feedreader (ein kleiner unerheblicher Unterschied) zusammenlaufen. Das Schöne daran: Die Enden lassen sich ganz unkompliziert austauschen, verschieben oder auch löschen.

RSS ist ein sogenanntes Pull-Medium. Der Nutzer entscheidet, ob und wann die Inhalte zu uns kommen. Der Inhalt erreicht uns nicht wie bei einer E-Mail ungefragt (Push-Medium), sondern erst wenn wir Nutzer den RSS-Feed aktualisieren und die gegebenenfalls neuen Artikel auf den RSS-Feedreader holen.

Man spricht von einem „RSS-Feed“ nach dem englischen „to feed“: bereitstellen, versorgen. Das trifft das Prinzip ziemlich gut.

RSS wird auch übersetzt mit „Really Simple Syndication“ – „Wirklich einfache Verbreitung“. RSS, ohne dass man es konkret als Nicht-Informatiker verstehen muss, ist ein maschinenlesbares Format. Der Betreiber einer Webseite / eines Blogs stellt die Inhalte bereit, wir als Nutzer haben darauf keinen Einfluss. Keine bereitgestellten Inhalte, kein Feed. Bei Blogs z.B. werden automatisch jeweils alle Artikel entweder insgesamt oder nach Kategorien sortiert in einem Feed zur Verfügung gestellt. Unser Feedreader „liest“ diese bereitgestellten Inhalte und zeigt sie an.

Die Besonderheit ist dabei, dass ausschließlich Inhalte bereitgestellt werden: Text, Bilder, Ton, nicht aber Layout. Das macht die Zusammenführung an einem Ort (dem Reader) sehr einfach, da nicht verschiedene Skript-Sprachen des Layouts berücksichtigt werden müssen. Das was man sieht ist das Layout, das vom Feedreader bereitgestellt wird.

Das Schönste daran: Diese abonnierten Inhalte lassen sich von uns weiter filtern nach bestimmten Suchbegriffen. Aber das ist Stoff für einen weiteren Artikel, der kommen wird😉

Hier findet sich die Hauptseite der Artikelserie zu RSS.

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