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RSS sinnvoll nutzen: Kleine Auswahl an Readern

19. Mai 2008
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Nachdem ich einige gute Gründe genannt habe wofür und wie man RSS verwenden kann kommt jetzt (endlich!) der Teil, bei dem jeder durch Ausprobieren sein eigenes Glück finden kann. Die Auswahl des jeweils passenden RSS-Readers steht an.

Bei den lokal installierten Lösungen gibt es einen kleinen Unterschied. Einerseits diejenigen die als Erweiterung direkt in den Firefox-Browser integriert werden. Und andererseits solche die als eigenständiges Programm auf den Rechner geladen werden. Letztere vernachlässige ich hier, denn sie lassen sich wie jedes beliebige Programm herunterladen und installieren.

Ich persönlich mag die Browser-integrierten Reader sehr. Mein Lieblingsreader – nach wie vor auch nach bald zwei Jahren – ist eine Firefox-Erweiterung namens SAGE. Er ist schlicht und mit wenigen, aber sinnvollen Funktionen ausgestattet. Gut für den Anfang, mir reicht er immernoch trotz Tests weiterentwickelter Reader. Der Download des Readers findet sich hier, eine sehr gute Anleitung hier. Es gibt noch weitere integregrierte Reader: hier findet sich eine Liste für den Firefox (auf englisch), dazu gäbe es noch Blink. Der sei nach Martin Sauter ein legitimer Nachfolger des SAGE. Er hat außerdem ebenfalls neben seinem Lob für den SAGE eine Liste von Firefox-Readern veröffentlicht.

Bei den webbasierten Lösungen wiederum ist die Auswahl verdammt groß. Herausgreifen möchte ich exemplarisch zwei davon: Google Reader und Netvibes. Google Reader deshalb, da es ein gleichermaßen populärer wie guter Reader ist. Ich nutze ihn nur nicht, da ich Zustände wegen des typischen Google-Hellblaus bekomme. Das Besondere am Google-Reader ist die Möglichkeit, die Feeds nicht nur in Ordnern wie bei vielen anderen Readern (wie SAGE) zu organisieren, sondern zusätzlich auch zu taggen. Was Vorteile hat, besonders bei vielen Feeds im Abo. Wer sich beispielsweise nur für Feeds interessiert, die getaggt sind mit „Kunst“ kann genau danach eine Auswahl treffen. Voraussetzung ist ein Google-Konto.

Aus der Masse der webbasierten Lösungen stechen auch Netvibes und Pageflakes heraus. Abgesehen davon dass Netvibes ein aufsehenerregendes Design hat (das Auge isst mit), nehmen sich beide Anbieter wenig. Beide bieten die Möglichkeit sich personalisierte Startseiten mit kleinen Subprogrammen einzurichten, den Widgets, die als Kästchen auf der Seite (nach Wunsch verteilt über Tabs) zu sehen sind. Und eben auch RSS-Widgets sein können, die nebeneinander gelegt bei wenigen Feeds eine große Übersicht ermöglichen.

Zum Abschluss ganz allgemein: Eine sehr interessante Liste, wer warum welchen Reader verwendet ist hier zu finden – toller Überblick. Wikipedia bietet eine Liste an Readern, oder wie wäre es gleich mit dem rss-verzeichnis? Unter mashable.com steht schlussendlich die ultmative englischsprachige Liste für Reader und erweiterte Anwendungen, die meisten webbasiert.

Hier findet sich die Hauptseite der Artikelserie zu RSS

UPDATE: Mittlerweile, 20.8.2008, verwende ich nicht mehr SAGE sondern Feedly, den ich wirklich empfehlen kann. Feedly basiert auf dem Google Reader und greift auf dessen Daten zu, ist aber eine Firefox-Erweiterung. Hier, hier und hier findet sich eine Beschreibung der Funktionen.

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