Skip to content

bcmuc08: Monetarisierung von Blogs

13. Oktober 2008
tags: ,

Am Samstag war ich auf dem Barcamp Munich 2008 auch auf einer Session zum Thema „Monetarisierung von Blogs“. Leider kann ich die Sessionleiter nicht auf der Samstagsseite im mixxt-Wiki finden. Für die Ergebnisse reicht es trotzdem…

Die Sessionleiter führen als gelernte Journalisten einen Tech-Blog und beabsichtigten über Google Adsense mit Werbung Geld zu verdienen. Um es kurz zu machen: es klappte gar nicht, die Erlöse (250 €) reichten gerade für die Technik.

Anschließend wurden die Möglichkeiten von Adsense diskutiert, ebenso von Affiliate-Programmen, zu denen sehr kontroverse Meinungen geäußert wurden, im Guten wie im Schlechten.

Die Sessionleiter machten allerdings darauf aufmerksam, dass der Blog eine Schaufensterfunktion ganz hervorragend erfüllen würde und sich indirekt monetarisieren ließe:

  • Für sie als Journalisten für ihr Handwerkszeug für Auftragsarbeiten
  • Für Aufträge als Berater für Blog-Konzepte
  • Als Hoster

Aus der Diskussion kristallisierte sich der Konsens heraus, dass für eine erfolgreiche Umsetzung des Traffics in Werbeerlöse die Dienste eines Media-Planers gute Dienste leisten würden. Leider seien die guten Media-Planer allerdings längst vertraglich gebunden und der Markt leer.

Ein weiterer Aspekt waren direkte Sponsorenverträge, die Blogger direkt ansprechen könnten. Vorteil sei die wesentlich größere Marge an solchen Vereinbarungen. Leider fehlen mir auch hier wieder die genannten Belege, aber es wurden mehrere Beispiele genannt.

Der Schwerpunkt lag eindeutig in der direkten Monetarisierung von Blogs, sehr viel weniger in der Schaufensterfunktion. Dafür gab es dann aber auch wieder Sonntags die Session zu effektivem Online-Marketing.

UPDATE: Google Adsense kann meiner Erfahrung nach auch tückisch sein und die eigene Webseite mit kontraproduktiver Werbung stören. Z.B. empfahl ich einmal einer polnischen Freundin eine Webseite namens „Polska Randka“ – Polnisches Rondevous, eine Art Chatplattform und Singlebörse für deutsch-polnische Paare. Ich sendete ihr den Link und wunderte mich warum sie per Mail regelrecht unwirsch reagierte. Bis ich selbst nochmal draufschaute: die eingeblendete Werbung änderte sich von Zeit zu Zeit, und Google schaltete neben dieser harmlosen Kontaktbörse Werbung für professionelle Prostitution inkl. einschlägiger Formulierung. Polska Randka ist übrigens offline.

4 Kommentare leave one →
  1. 2. November 2008 21:25

    das ist halt mit der content sensitiven werbung so eine sache. aber das beispiel ist doch ganz unterhaltsam. es ist doch auch immer schön, wenn man was zu erzählen hat.

  2. 20. Oktober 2009 08:51

    Ich hab die session leider verpasst. Daher schätze ich deine Zusammenfassung umso mehr. Vielen Dank!! Nett war´s am barcamp🙂

  3. 20. Oktober 2009 12:51

    Hi! Geht mir genauso, ich freu mich auch über alle Zusammenfassungen. Leider nimmt die Bereitschaft (gefühlt) ab, die Inhalte zu bloggen. Viele Grüße

Trackbacks

  1. Berichte vom Barcamp München #bcmuc08

Blogger lieben Kommentare und Diskussionen! Wie ist deine Meinung dazu?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s