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bcmuc08: Präsentieren mit Storyboard

13. Oktober 2008

Ok, Vorläufige Sendepause hin oder her, aber als Teilnehmer des Barcamps Munich 2008 komme ich noch meiner Chronistenpflicht nach und schreibe von den Sessions an denen ich teilgenommen habe. Den Anfang mache ich mit „Präsentieren mit Storyboard“, das von Alexandra Graßler geführt wurde (hier ihr Blog).

Gut präsentieren zu können ist ja sauwichtig: Die eigenen Projekte im Job, gegenüber Kunden, … Insofern fand ich die geballte Einführung richtig gut, und überzeugend.

Mit Storyboard meint sie wirklich ein Drehbuch zu verfassen. Ein Drehbuch für einen Auftritt, inkl. Dramaturgie. Dazu gehört wohl, für einen Auftritt zwei getrennte Dinge vorzubereiten: einerseits ein Skript für das was gesagt wird, andererseits eine Powerpoint-Präsentation, die nichts wiederholt, dafür aber mit starken Bildern visualisiert. Und zwar in dieser Reihenfolge. Hier (drehbuchvorlage-original2) habe ich einen Überblick über den Aufbau dieses Drehbuchs eingefügt, und hier einen Eindruck, was sie unter unterstützender Visualisierung versteht (pp-edv-sicherheit-v06).

Akt 1 ist emotional: Mit „Schauplatz“ ist der Ort gemeint, mit dem die Grundaussage visualisiert wird, hier z.B. Afrika für Gefahr. Die „Hauptfigur“ ist die Zielgruppe: Wer ist das? Welches Vorwissen ist gegeben? Welche Vorlieben? „Ungleichgewicht“ bezeichnet das was nicht funktioniert, die „Lösung“ führt diesbezüglich die eigene Dienstleistung ein.

Akt 2 apelliert an den Verstand: Maximal 3 Argumente für die Lösung, die je nach Zeitbudget ausformuliert werden. Der „Wendepunkt“ greift 1 auf. Er ist eine Frage, die mit Ja/Nein beantwortet werden kann.

Akt 3 scheint eine Mischung zu sein: Die „Krise“ dramatisiert das Problem nochmal. Die Lösung ist eine Wiederholung und eine Aufforderung. Der „Klimax“ treibt die Dramatik auf die Spitze, die „Katharsis“ dann der abschließende neutrale Slogan.

Ein großer Vorteil scheint mir zu sein, dass sich die Struktur der Präsentation aus den bereits erarbeiteten Inhalt ergibt und man sich gezielt Bilder zur Visualisierung suchen kann.

 

4 Kommentare leave one →
  1. 15. Oktober 2008 12:58

    Vielen Dank, Michael, für die virtuellen Blumen🙂 Die Session hat mir viel Spaß gemacht und ich hab die Gelegenheit gern genutzt, das Thema Präsenation mal aus einer anderen Warte beleuchten zu können.

  2. Ludwig permalink*
    15. Oktober 2008 13:11

    Hallo Alexandra, gern geschehen🙂 Inwiefern hast du das „aus einer anderen Warte“ beleuchtet? Ich hatte eigentlich den Eindruck dass es sich um eine universelle Methode handeln würde. Wie ist es sonst? Viele Grüße

  3. 15. Oktober 2008 13:31

    Die Methode ist tatsächlich universell. Doch auf PP bezogen ist es mir immer wichtig, dass ganz klar rüberkommt, NICHT in PP zu starten sondern das Programm wirklich nur als eines der möglichen Werkzeuge zu betrachten. Was ja leider in ganz vielen Fällen noch nicht berücksichtigt wird.

Trackbacks

  1. Berichte vom Barcamp München #bcmuc08

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