Skip to content

#bcs5: eMail is dead / Activity Streams

26. September 2012

Dritter und letzter Artikel der #bcs5-Reihe. Interessant und viel zu kurz fand ich zwei aufeinanderfolgende Sessions von Arnd Layer (@layer8), der nach eigenen Angaben bei IBM im technischen Vertrieb arbeitet. Seine beiden Sessions hießen „eMail is dead“ und „Activity Streams“.

Session 1) eMail is dead

Grundsätzliche Frage von Arnd Layer zu Beginn war: „Wie kann man es angehen, dass eMails wieder mit mehr Freude genutzt werden?“

Im Rahmen einer kurzen Präsentation skizzierte er mit folgenden Punkten die Situation:

  • Die Gegenwart bringt immer mehr Kommunikationsaufwand mit sich
  • eMail ist von der Idee her eine Simulation der guten alten Briefpost
  • eMail ist sehr einfach zu bedienen, jeder kann das
  • Daher wird sie auch für alles mögliche eingesetzt: Als Wissensspeicher / Dokumentenspeicher / als Chat / für Diskussionen / für Projektmanagement / für Datensynchronisierung über mehrere Geräte
  • Ein Riesenproblem an eMails sei, dass sie getrennt voneinander gespeichert werden, um kaum sinnvoll durch eine Suche erfassbar sind

Hier seine Präsentation dazu:

Die Diskussion

Eine kurze Auswahl der Punkte, die Nebenthemen habe ich weggelassen – aber die Notizen behalten, falls es jemand wissen möchte😉 :

  • Laut Arnd Layer rechnen seine Kunden  mit dem Verschwinden der eMail, sogar mittelfristig, und richten sich konzeptionell darauf ein
  • Aussage von ??: „Vieles vieles wird heute über eMails umgesetzt, wofür eMails nie gedacht waren. Oft ist das recht unpassend. Genauso unpassend wäre es aber auch eine einzige andere Lösung als Alternative zu wählen“
  • Layer plädierte dazu die eMail zu behalten, und nicht komplett zu ersetzen. Aber: nur für vertrauliche Nachrichten einzusetzen! Schon von „reply“ sei abzusehen! Darüber hinaus sei eine sinnvolle Integration wichtig (ich hörte da eine Verbindung zu „Session 2: Activity Streams“ heraus). Wer will, der solle eMail nutzen, der Rest dürfe ruhig auf Social Media umsteigen
  • Wenn der Aufwand für Social Media allerdings größer sei als der für die Nutzung von eMail, dann rät er nicht zum Umstieg: eine neue Lösung, egal welche, müsse genauso einfach zu bedienen sein wie eMail > Stichwort „kosten für den sender“. Das sei eben auch eine Effizienz-Frage, denn eMail kenne und könne jeder. Da ginge es um Gewohnheiten und Widerwille gegen Veränderungen des Status Quo

***

Session 2) Activity Streams

Die Session zu Activity Streams schloss direkt daran an. Das machte Sinn, denn nach meinem Empfinden ist die IBM Connections-Idee über den Activity Stream so ziemlich alles zu aggregieren und zu zu personalisieren, was an Daten insgesamt verfügbar ist.

Hier ein Link zur Prezi-Präsentation von Arnd Layer, die man leider leider nicht wie die Sachen von slideshare.net embedden kann. Oder ich finde es einfach nicht. Hier der Link zur Präsentation: Link > informativ und sehenswert. In dieser Präsentation findet sich – als Ausschnitt – diese Graphik, die zeigt, was der Activity Stream alles aggregiert – unter anderem auch die eMail, siehe „Session 1“:

Über die Diskussion selbst mag ich nichts berichten, nach meinem Geschmack ging es so sehr um Grundlagen, welche Logik ein Acitivity Stream hat, und wofür er taugt, dass ich persönlich nichts Neues in der Session gehört habe.

Allerdings gefreut habe ich mich mal IBM Connections live gesehen zu haben, ich muss sagen, es sieht schon sehr chic, und sehr flüssig aus. Oberflächlich betrachtet meine ich, dass es mehr „social“ ist als die Sharepoint MySite, selbst wenn eine Erweiterung wie Newsgator hinzukommt.

Exkurs:

Wer sich möglicherweise mal selbst ein Bild von u.a. IBM Connections und diesem Activity Stream machen möchte, der kann es hier direkt online ausprobieren: greenhouse.lotus.com

 

3 Kommentare leave one →
  1. 18. Juli 2013 09:29

    2 Anmerkungen:
    1) der Link zum Test ist http://greenhouse.lotus.com – ohne www
    2) Bei dem Them Kosten für den Sender meinte ich folgendes: Bei jedem Start einer Kommunikation wählt der Sender den Kanal aus (eMail, Blogeintrag, Statusupdate, …). Diese Entscheidung hängt sehr stark von dem Aufwand für den Absender ab. D.h. er wird sich solange sehr häfig für eMail entscheiden, solange eMail der bequemste Weg (geringe Kosten – nich in $ sondern in Aufwand) ist.

Trackbacks

  1. Activity Streams: Drei Ansätze, wie sie im Unternehmen Sinn machen «

Blogger lieben Kommentare und Diskussionen! Wie ist deine Meinung dazu?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s