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#clc12: Online-Teilnahme am CorporateLearning Camp 2012 / Session „Lernkultur“

30. September 2012

Grob überschlagen kenne ich zwei Sorten von Menschen. Die einen nehme ich auf Twitter wahr, und/oder als Blogger über rivva.de. Einige von diesen Leuten traf ich auch schon auf Barcamps irgendwann live, oder umgekehrt. Und es gibt die anderen, die weder Blogs lesen noch auf Barcamps gehen. Die „normalen“ Menschen, sozusagen. Ich erlebe das als fast vollständige Trennung meiner Lebenswelten.

Mit meiner geschätzten Friseurin hatte ich kürzlich ein Gespräch darüber wie man das eigene Leben gestalten und Inspiration reinbringen bringen kann. Ich erzählte ihr dann vom Barcamp Stuttgart, auf dem ich erst am Wochenende zuvor war, und dass einem die Teilnahme sehr viele unterschiedliche Eindrücke und Farbe ins Leben bringt (z.B. SEO, Wikis in der Schule, Autoerotische Unfälle, Anlagetipps …). Ihr hat´s gefallen.

Letzten Freitag dann hatte ich dann selbst wieder eine kleine Premiere: Zum ersten Mal hatte ich dank der Organisation eines Camps mehr als zuvol die Gelegenheit es online zu verfolgen, und mich – in beschränktem Rahmen – zu beteiligen. Der Rest des Textes ist deshalb aufgeteilt in zwei Abschnitte:

  • Wie wurde das CorporateLearning Camp 2012 organisiert, dass auch wirklich JEDER sich online beteiligen kann?
  • Wie sah das konkret bei der Session für „Lernkultur“ aus?

CorporateLearning Camp: Die Organisation

Was ist ein Barcamp überhaupt? Ich verweise zum einen kurz auf den Artikel bei Wikipedia. und zum anderen auf den Artikel von Herrn Pape, der sich Gedanken über Barcamps als Lernraum gemacht hat.

Erste Regel auf jeden Fall: es gibt keine reinen Zuschauer. Entweder man macht selbst eine Session, jeder ist eingeladen dazu. Oder man diskutiert mit, twittert, bloggt, macht Fotos oder hilft dem Orga-Team bei irgendwas… Das Camp ist was die Teilnehmer daraus machen😉

Damit die Leute zusammenkommen gibt es immer eine Webseite, über die die Anmeldung und einiges mehr läuft. Auch hier wieder ist es eine mixxt-Community (Link). Spannend für mich ist die Umsetzung der Session-Übersicht. Gewohnt bin ich solche Übersichten über Timetabler, wie man sie z.B. für das letzte Stuttgarter Barcamp unter www.bit.ly/ttbcs5 findet. Stattdessen wurde für die Session-Übersicht des #clc12 ein Google Spreadsheet verwendet (Link) – siehe Screenshot. Der Clou an der Sache: Die Session-Titel sind Links zu einzelnen Titanpads, auf denen bis zu 16 Menschen gleichzeitig mitprotokollieren können – und jeder, der den Link dazu hat, in Echtzeit mitlesen!!🙂

Ich selbst habe mit solchen Dingern schon Skype-Konferenzen mit vier Leuten gehabt, die alle gemeinsam die Fragen und Ergebnisse des Gesprächs in das Titanpad eingetragen haben. So sieht das z.B. für die „MOOC“-Session aus (Link):

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Ich selbst wäre auch zu gern dabei gewesen. Immerhin, das ist der nächste Punkt, lässt sich der Stream aller Tweets verfolgen, die unter dem Camp-Hashtag #clc12 (Link) veröffentlicht werden. Eigentlich hätte ich zu gern eine eigene Session gehalten, deshalb auch meine Frage – während des Schreibens dieses Artikels –  am 29.9.2012, 9:50 Uhr. Die Antwort von Frank Hamm kam prompt:

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CorporateLearning Camp: Session zu „Lernkultur“

Gestern am Freitagabend, als die Arbeitswoche ausklang, klinkte ich mich noch in den Twitterstream zu #clc12 ein. Die Session zu „Lernkultur“ schien von hoher Qualität gewesen zu sein, denn einige Leute twitterten spannende Fragen, die sich gerade live in der Session ergeben hatten.

Hier der Link zu zum Titanpad „Lernkultur“ (Link):

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Es wurden einige inhaltliche Fragen gestellt, die ich recht sinnvoll fand, diese z.B.:

Das wirklich tolle allerdings fand ich für mich die Möglichkeit, mit diesen twitternden Personen direkt, live, in Kontakt zu treten:

Und auch diese kurze Unterhaltung. Als IT-Consultant war mir das einfach wichtig …

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Und, ja, die Frage machte abschließend natürlich Sinn (Metaebene!)🙂 :

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UPDATE 1.10.2012: Der Moderator der „Lernkultur-Session“ schreibt ebenfalls über seine Session, und verlinkt weiteres Material, inkl. einer Mindmap, die die Inhalte aus dem oben erwähnten Titanpad in eine strukturierter Ansicht bringt

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UPDATE 2, 5.10.2012: Im Nachgang des CorporateLearning Camps 2012 fand noch eine Blogparade zur Frage statt, wie man die Unmotivierten motivierten könne? Daran habe ich teilgenommen, der Artikel ist hier zu finden: „Wie motiviert man die Unmotivierten (zum Lernen im Unternehmen)?

 

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