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Interview im Magazin „manager-seminare“: Corporate MOOCs im Change Management

24. Juni 2013

Cover Magazin manager.seminareIn der aktuellen Ausgabe des Magazins manager.seminare ist ein weiterer Artikel zum Thema Corporate MOOCs erschienen.  Lesenswert. Dieser Artikel fügt der Diskussion um´s Thema neue Facetten hinzu, denn Schwerpunktmäßig geht es hier um Change Management:

Wie lernt man die Fähigkeit zum Change? Wie entwickelt man Mitarbeiter zu Innovatoren? Wie wird eine Organisation bereit für das Neue? Für Unternehmen, die in immer schnelleren Märkten bestehen müssen, sind das drängende Fragen. Längst ist klar, dass Veränderungsbereitschaft und Ideenproduktion entscheidende Erfolgsfaktoren sind, wenn sich Technologien, Prozesse und Kundenwünsche beinahe täglich ändern. Antworten, wie Unternehmen diesen Anforderungen begegnen, sind jedoch Mangelware. Klassische Weiterbildungsangebote, die Unternehmen bislang nutzen, helfen da wenig: Ein Seminarwochenende macht eine Organisation nicht innovativ, ein E-Learning-Programm nicht wandelfähig.

Mit etwas Autorenstolz möchte ich darauf hinweisen dass der Artikel zwar nicht von mir stammt, aber Inhalte aus einem Interview mit mir sich darin wiederfinden. Den Nutzen von MOOCs und Corporate MOOCs sehe ich ja durchaus mehrschichtig. Eine der ersten Ebenen ist sicher die Generierung neuen Wissens, durch Lernen – miteinander und voneinander:

Normale Schulungen und E-Learning-Angebote haben den Nachteil, dass sie nur vorhandenes Wissen vermitteln können, das aber immer schneller veraltet“, sagt Michael Ludwig Höfer von der Unternehmensberatung Alegri. Die bewährten Werkzeuge reichen daher nicht mehr: „In der internen Weiterbildung fehlen bislang die Mittel, neues Wissen zu generieren und in Produkt- und Prozessinnovationen umzusetzen“, so der IT-Berater mit Schwerpunkt Wissensmanagement und Kollaboration.

Dieses Zitat führt fast direkt in den Artikel ein. Im weiteren Verlauf geht es über mehrere Seiten grundsätzlich um MOOCs, deren Unterschiede, und konkrete Beispiele. Unter anderem geht es um die Telekom, und deren Durchführung ganz aktuell des sogenannten Magenta MOOCs: eine Lernveranstaltung im Konzern, um die Fähigkeit / Kompetenz zum Change zu unterstützen.

Den Abschluss bilden dann mehrere Abschnitte zur Frage, warum und wie das in Unternehmen funktionieren würde:

„In Unternehmen ist in den vergangenen Jahren die Bereitschaft gewachsen, interne soziale Netzwerke einzurichten und damit eine Plattform für Wissensaustausch und Kollaboration zur Verfügung zu stellen“, so Höfer. Aber diese Tools allein sorgen noch nicht für Lerneffekte, die nötig sind, um den Anforderungen an die Innovations- und Veränderungsfähigkeit eines Unternehmens gerecht zu werden. Zwar können sich über die Netzwerke Communitys bilden, die sich im Sinne von Workplace Learning regelmäßig über bestimmte Fragen unterhalten. „Der arbeitsbegleitende Austausch über Netzwerke erreicht ohne konkreten Anlass aber oft nicht die nötige Intensität“, weiß Höfer, der selbst als Berater für interaktive Plattformen tätig ist, aus der Praxis vieler Unternehmen.

Und, über MOOCs als zeitlich begrenzte Lernevents:

MOOCs in Unternehmen

MOOCs in Unternehmen

Diese Begrenzung ist wichtig, bestätigt Höfer: „Nur so lassen sich viele Leute auf ein Thema fokussieren.“ Und nur so entsteht die Dynamik, die die Teilnehmer zu Höchstleistungen anspornt: „Mein erster cMOOC war jedenfalls die spannendste Lernveranstaltung die ich je erlebt habe“, so der IT-Consultant aus seiner persönlichen Erfahrung.

Daran schließt sich noch Zitat von mir an, zu den Einsatzgebieten von Corporate MOOCs:

Höfer glaubt, dass es möglich wäre, größere Change-Prozesse wie die Einführung einer Software oder eine Restrukturierung mit einem cMOOC zu begleiten. „Veränderungsprozesse sind mit Ängsten und Ablehnung verbunden, denen man durch Information und  Partizipation im MOOC begegnen kann“, sagt Höfer. Zugleich sind Themen, die einen akut betreffen, der beste Motivator für eine intensive Beteiligung.

Um ehrlich zu sein, ich wusste vor Erscheinen des Artikels zwar welche meiner Äußerungen zitiert würden, aber nicht was noch Bestandteil des Artikels sein würde. Umso größer meine Freude dass ich den Aussagen Sascha Reimanns voll und ganz zustimmen kann. Gut finde ich am Artikel auch, dass die meisten Einsatzgebiete genannt wurden, die ich für Corporate MOOCs definieren würde:

PPTX Algri Roadshow Social

  • Lernen: Alternative zu eLearning nach der 70:20:10-Regel
  • Unterstützung bei der Einführung eines Intranet-Portals
  • Strategischer Einsatz, wie z.B. im Change Management

 

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