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Arbeit der Zukunft: Persönliche Karrierewege selbst schaffen

18. September 2013
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Die letzten Tage erreichte mich auf verschiedensten Wegen ein Forbes-Artikel mit dem Titel „Evolution of Work“ von Jacob Morgan. Es geht in der schön gestalteten gegenüberstellenden Graphik darum, wie sich Arbeit gerade verändert, und welche Merkmale Arbeit in der Zukunft haben wird:

evolution-of-work-hires

***

Den Artikel zu lesen lohnt sich, da die einzelnen Gegenüberstellungen nochmal erläutert werden. Nun ist das nicht die erste Graphik ihrer Art, aber ich fand einen Aspekt interessant:

Corporate Ladder -> Create the Ladder

Abgesehen davon dass ich diesen Aspekt in den einschlägigen Graphiken noch nicht registriert habe, erscheint es mir sowohl schlüssig als auch sympathisch, dass es so kommen könnte.

Schlüssig, weil … mir ein paar Aspekte einfallen, die darauf hindeuten, und zusammenhängen:

  • Die Grenzen zwischen Unternehmen und ihrer Umgebung werden zunehmend fließend
  • Hierarchien werden flacher, Eigenverantwortung nimmt zu. Zunehmende Wissensarbeit bringt auch zunehmende Spezialisierung mit sich, die die Vergleichbarkeit von Mitarbeitern und deren Entwicklungspfade erschwert.
  • Darauf aufbauend: Im letzten Artikel zu „20 Jobs der Zukunft … und welche ich davon gern machen würde“ ging es um die Stellenbeschreibung des „Corporate Disorganizer“, der in einem bestimmten Maß Unruhe und Vielfalt ins Unternehmen bringt, um die Organisation kreativer und innovativer zu machen. Eine Arbeitswelt, die systematisch Unruhe schafft und Einflüsse von den Rändern zulässt, die ermöglicht auch Themen ins Unternehmen reinzubringen, von denen das Unternehmen nicht wusste dass es für den Erfolg nützlich ist. Aus meiner Sicht ist Wissen, das von Außen in die Organisation gelangt, in hohem Maß an den Träger des Wissens gebunden. Wie sollen solche Beiträge für die Organisation, die gegebenenfalls sogar disruptiv wirken und erst mittelfristig ihr Potential zeigen, mit einheitlichen Karrierewegen bewertet werden? …

Sympathisch, weil mir eine solche Arbeitswelt voll entgegenkommen würde🙂. Soviel Ehrlichkeit muss sein.

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