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Eingebaute Werte in Social Software: Form follows Function

25. November 2013

Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist (Victor Hugo)

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Neben vielen anderen spannenden Impulsen durch den Management 2.0-MOOC wurde mir erst nachträglich ein weiterer interessanter Aspekt bewusst, den Simon Dückert im Rahmen des „Führung 2.0-Hangouts“ thematisierte.

Die Diskussion drehte sich zu dem Zeitpunkt gerade um Werte. Und um die Frage: Was ändert sich beim Wechsel von „1.0“ auf „2.0“? Simon leitete über zu „Social Software“, und Open Source.

Open Source habe einerseits natürlich einen großen Technik-Aspekt, aber definiere sich vor allem über bestimmte Werte der Zusammenarbeit, die die Entwicklung der Software maßgeblich beeinflusst hätten:

  • Prozesse der Offenheit
  • Meritokratie: das beste Argument zählt, Kompetenz wird belohnt
  • Bedeutung
  • Transparenz
  • Agilität

-> Social Software habe diese Werte eingebaut. Simon fragte sich im Hangout, was passiert, wenn diese durch Social Software verkörperten Werte auf andere, traditionellere Wertekorsette in Unternehmen treffen?

Im Video geht es ab Minute 35.50 darum, Alexander Richter antwortet ab Minute 37:15:

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Ich ziehe da für mich raus:

Dass die Verwendung von Social Software Auswirkungen auf die Formen der Zusammenarbeit, der Organisation und Führung hat, muss man Ende 2013 nicht mehr diskutieren. Das massive Aufkommen Sozialer Software, wie z.B. der Wikis ab den späten 90ern, war aber kein Zufall.

Es ist wie die Frage, wer zuerst da war? Kücken oder Ei? In dem Fall entsprach das Design der neuen sozialen Software konkreten Bedürfnissen, die sich aus veränderten organisatorischen Bedingungen speisten – auf der Basis neuer Werte. Form follows Function, einmal mehr.

...Oft erlebt man als IT-Consultant, dass das Thema „Social“ als Add-on, als nettes Feature, im Intranet begriffen wird. Wenn man bedenkt dass sich Social Software auf Basis konkreter Werte und Organisationsformen entwickelt hat, dann ist unvorstellbar sie im Intranet zu implementieren, ohne die eigene Organisation und Kultur auf Anschlussfähigkeit zu hinterfragen.

 

 

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